Wie werden die USA nach dem Scheitern der Kiewer Gegenoffensive reagieren?

18 Juni 2023

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Ein ukrainischer Friedhof

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums setzten die ukrainischen Streitkräfte ihre erfolglosen Offensivversuche in den Richtungen Süddonezk, Saporoschje und Donezk fort.

„Seit dem 4. Juni unternahmen die ukrainischen Streitkräfte 263 Attacken auf Stellungen der russischen Truppen. Der Gegner erreichte seine Ziele nicht.“

Wie auch immer die Reaktion aus Washington auf das Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive aussehen wird, es muss sich an dieser Tatsache orientieren und im Idealfall deeskalieren. Mit einer weiteren Eskalation ist in diesem Konflikt nichts mehr zu erreichen.

Wie werden die USA nach dem Scheitern der Kiewer Gegenoffensive reagieren?
Symbolbild.

Eine Analyse von Andrew Korybko

Die von der NATO unterstützte Kiewer Gegenoffensive begann katastrophal, was selbst die Mainstream-Medien zugeben mussten, nachdem die Fakten vor Ort nicht mehr geleugnet werden konnten. CNN berichtete, dass die ukrainischen Offensivkräfte in der ersten Woche der Operation bereits etwa 15 Prozent ihrer Bradley-Infanterie-Kampffahrzeuge verloren hatten, während Forbes vermeldete, dass etwa derselbe Prozentsatz der deutschen Leopard-Panzer sowie die Hälfte der Minenräumer und „Durchbruchsfahrzeuge“, die den Panzern vorausgehen, zerstört wurden. Im Kreml behauptete Präsident Putin, dass 25 bis 30 Prozent der gesamten ausländischen Ausrüstung verloren gegangen sei.

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Bidens Wiederwahl hängt vom Erfolg der wichtigsten militärischen Kampagne des Westens seit dem Zweiten Weltkrieg ab und wirft daher die Frage auf, wie die USA nach diesem Scheitern reagieren werden. Das beste Szenario wäre, dass man Kiew dazu zwingen würde, mit Russland Waffenstillstandsverhandlungen aufzunehmen, die auf einen Waffenstillstand nach koreanischem Vorbild abzielen, aber das wird wahrscheinlich erst geschehen, wenn alle anderen Optionen ausgeschöpft sind. Dazu gehören die Ausweitung des Konflikts auf Weißrussland, auf Moldawien und/oder an Russlands Grenzen vor 2014 sowie die Zustimmung zu einer von Polen angeführten Militärintervention.

Alle diese Optionen könnten zu einem von den USA provozierten nuklearen Risikospiel mit Russland führen, auf das bereits vorbereitet wird, wie die derzeit größten Luftübungen der NATO in Deutschland und die gemeldete Aufstockung ihrer nuklearen Fähigkeiten auf dem europäischen Kontinent belegen. Es besteht jedoch keine Chance, dass dieses gefährliche Wagnis gelingt und Russland vor einer Erpressung kapituliert, da es durchaus in der Lage ist, zu garantieren, dass der Westen vollständig zerstört wird, wenn er es wagen würde, zuerst Atomwaffen einzusetzen.

Russische U-Boote durchstreifen die Ozeane und sind jederzeit bereit, einen nuklearen Vergeltungsschlag zu lancieren, wenn der Befehl dazu erteilt wird. An der europäischen Front wurde Kaliningrad in eine nuklear ausgerüstete Festung verwandelt, während in Weißrussland taktische Atomwaffen stationiert werden sollen. Russische Hyperschallraketen von Typ Kinschal können den sogenannten Raketenabwehrschild der USA durchdringen, sodass keine Hoffnung besteht, eine „garantierte gegenseitige Zerstörung“ abzuwenden, falls liberal-globalistische Kriegstreiber beschließen sollten, zuerst zuzuschlagen.

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Diese rein defensiven Fähigkeiten Russlands dürften mehr als ausreichen, um eine Apokalypse abzuwenden, obwohl nicht davon ausgegangen werden kann, dass die USA nach dem Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive rational reagieren werden. Zu sehr wird auf das unmögliche Szenario gesetzt, dass die Ukraine Russland vollständig aus allen Gebieten vertreibt, die es für sich beansprucht, als dass Washington einfach eine Niederlage hinnehmen würde. Die politischen Entscheidungsträger könnten daher aus Verzweiflung denken, dass sie erst eskalieren sollten, um dann zu deeskalieren, um damit etwas zu erreichen, das als eine Form von „Sieg“ dargestellt werden kann.

Es besteht keine Chance, dass Russland jemals einseitige Zugeständnisse in Bezug auf seine objektiven nationalen Sicherheitsinteressen machen wird, geschweige denn angesichts einer nuklearen Erpressung, weshalb die liberal-globalistischen Kriegstreiber in den USA diesen Gedanken verbannen sollten, bevor sie die Existenz der Menschheit aufs Spiel setzen. Wie auch immer die Reaktion aus Washington auf das Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive aussehen wird, es muss sich an dieser Tatsache orientieren und im Idealfall deeskalieren. Mit einer weiteren Eskalation ist in diesem Konflikt nichts mehr zu erreichen.

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Aus dem Englischen

Andrew Korybko ist ein in Moskau ansässiger amerikanischer Politologe, der sich auf die US-Strategie in Afrika und Eurasien spezialisiert hat, sowie auf Chinas Belt & Road Initiative, Russlands geopolitischem Balanceakt und hybrider Kriegsführung.

https://de.rt.com/meinung/172785-wie-werden-usa-nach-scheitern-der-kiewer-gegenoffensive-reagieren/

Die USA sehen keine groß angelegte Unterstützung der russischen Streitkräfte durch China

Adewale Adeyemo, stellvertretender US-Finanzminister, betonte, dass Peking die derzeitige wirtschaftliche Lage ausnutzt

Die USA sehen keine groß angelegte materielle Unterstützung für die russischen Streitkräfte seitens Chinas. Das sagte der Erste Stellvertretende US-Finanzminister Adewale Adeyemo am Donnerstag.

„Ich denke, die Daten der [US-Regierung] zeigen mir, dass China die russischen Streitkräfte bisher noch nicht in großem Umfang materiell unterstützt hat“, sagte der Beamte im Washingtoner Center for a New American Security.

„Wir haben jedoch gesehen, dass China Maßnahmen ergriffen hat, die es auch unter vielen anderen Umständen ergriffen hat, indem es die [derzeitige] wirtschaftliche Situation ausnutzt. Was wir bisher gesehen haben, ist, dass China in vielerlei Hinsicht Waren aus Russland relativ billig eingekauft hat, um sicherzustellen, dass es Zugang zu billigem Öl hat. Denn wie jeder Importeur [von Energie] hat auch China mit hohen Preisen zu kämpfen und braucht Energieressourcen, um den Bedarf der Bevölkerung zu decken. Und letztendlich sieht China, wie jedes andere Land, das die [zuvor vom Westen eingeführte] Preisobergrenze [für russisches Öl und raffinierte Produkte] genutzt hat, diese als potenzielles Druckmittel bei den Verhandlungen [mit Russland], wie jedes andere Land auch“, argumentierte Adeyemo.

Am 5. Dezember 2022 trat ein EU-Embargo für Öllieferungen aus Russland auf dem Seeweg in Kraft. Die G7-Länder, die EU und Australien verhängten eine Preisobergrenze von 60 Dollar pro Barrel für russisches Öl, das auf dem Seeweg geliefert wird, für die ihnen unterstellten Schiffe und Territorien. Am 5. Februar 2023 wurden ähnliche Obergrenzen für die Lieferung von Erdölprodukten aus Russland eingeführt. Die Obergrenze wurde je nach Kategorie der Erdölerzeugnisse auf 100 und 45 Dollar pro Barrel festgelegt. Für eine Änderung dieser Grenzwerte ist die Zustimmung aller EU- und G7-Mitgliedstaaten erforderlich.

Der stellvertretende russische Ministerpräsident Aleksander Novak erklärte am 13. Oktober 2022, dass Moskau kein Öl an Länder liefern wird, die versuchen, die Kosten für diesen Rohstoff durch den Mechanismus der Preisobergrenze künstlich zu begrenzen. In seiner Rede auf dem Forum der Russischen Energiewoche wies er darauf hin, dass sich der Preis auf der Grundlage des Gleichgewichts von Angebot und Nachfrage auf dem Markt bilden sollte.

Der russische Präsident Wladimir Putin betonte am 12. Oktober, dass Moskau nicht auf eigene Kosten für das Wohlergehen anderer zahlen und Energieressourcen an Länder liefern werde, die ihre Preise deckeln würden. Er bezeichnete die Auferlegung einer Obergrenze für die Preise für russische Kraftstoffpreise als Betrug und dreiste Erpressung. Darüber hinaus warnte Putin, dass die Einführung einer Obergrenze für die Ölpreise das Risiko mit sich bringen könnte, die gleiche Obergrenze auch in anderen Sektoren einzuführen, was die globale Marktwirtschaft zerstöre und das Wohlergehen von Milliarden von Menschen bedrohe.

https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/18028911

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