„Landesverrat“: Putin hält Rede an die Nation

Prigoschin veröffentlichte um 20.30 Uhr Moskauer Zeit eine Audiobotschaft, in der er bekanntgab, dass die Wagner-Söldner in ihre Feldlager zurückkehren. Als Grund für die Meuterei nannte Prigoschin Pläne, die Wagner-Gruppe aufzulösen. Prigoschin nannte die Sorge um bevorstehendes Blutvergießen als Motiv für den Abbruch des Vormarsches. Man sei bis auf 200 Kilometer an Moskau herangerückt und habe damit die Linie erreicht, an der Blutvergießen gedroht habe.
Auf dem Telegramkanal des Chefs der Wagner-Gruppe Jewgeni Prigoschin sind seine Forderungen veröffentlicht worden. Demnach rufen Prigoschin und die PMC Wagner nicht zum Sturz des Präsidenten oder einer Verfassungsänderung auf und treten nicht gegen die Ziele und Aufgaben der russischen militärischen Spezialoperation ein.
https://freeassange.rtde.live/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat am Samstagabend bestätigt, dass es zu einer durch den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko vermittelten Vereinbarung mit der meuternden Wagner-Gruppe gekommen ist. Inhalt der Vereinbarung ist unter anderem, dass der Wagner-Gründer Jewgeni Prigoschin nach Weißrussland umzieht und das gegen ihn in Russland wegen Organisation einer bewaffneten Meuterei und Landesverrats eingeleitete Strafverfahren eingestellt wird.
Peskow sagte weiter, dass diejenigen Wagner-Söldner, die sich an der Meuterei nicht beteiligt oder ihre Beteiligung freiwillig abgebrochen haben, Verträge mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichnen werden.
Zum Schicksal der Wagner-Söldner, die sich bis zum Abbruch an der Meuterei beteiligt haben, sagte der Kreml-Sprecher, dass man sie „aus Respekt vor ihren Leistungen in der Vergangenheit“ nicht strafverfolgen werde.
Nach Vermittlung durch Lukaschenko: Prigoschin erklärt sich bereit, Vormarsch zu stoppen

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https://vk.com/video-134310637_456267918
Nach dem versuchten Aufstand des privaten Militärunternehmens Wagner hat sich Wladimir Putin mit einer Ansprache an die Nation gewandt. Die Organisatoren des Aufstands bezeichnete er als Verräter.
„Wagner“ marschiert in Rostow ein – Durchsuchungen in Sankt Petersburg
Am Samstagmorgen hat der russische Präsident Wladimir Putin in einer außerordentlichen Ansprache an die Nation den versuchten Aufstand des privaten Militärunternehmens Wagner unter der Leitung von Jewgeni Prigoschin als „verbrecherisches Abenteuer“ und „schweres Verbrechen„ bezeichnet. Der Politiker wandte sich an alle Bürger Russlands, die Streitkräfte, Sicherheitsbehörden und Geheimdienste, aber auch an alle, die mit Lügen oder Drohungen in den bewaffneten Aufstand hineingezogen worden seien. Putin rief seine russischen Mitbürger zum Zusammenhalt auf und appellierte an ihr Verantwortungsbewusstsein.
„Die Handlungen, die unsere Gesellschaft spalten, sind tatsächlich ein Verrat gegenüber dem Volk und den Kameraden, die derzeit an der Front kämpfen. Das ist ein Stoß in den Rücken unseres Landes und unseres Volkes.“
Der Präsident erklärte, dass der übermäßige Ehrgeiz und die persönlichen Interessen der Verantwortlichen zu diesem Verrat geführt hätten.
Er hob hervor, dass die Wagner-Kämpfer Seite an Seite mit den anderen russischen Truppen gekämpft und dabei ihr Leben gegeben haben. Aber alle, die den Weg des Verrats beschritten und den bewaffneten Aufstand vorbereitet haben, müssten sich vor dem Gesetz und vor dem russischen Volk verantworten. Putin drohte ihnen mit einer „unausweichlichen Strafe“.
„Die Streitkräfte und andere staatliche Behörden haben entsprechende Befehle erhalten. In Moskau, im Gebiet Moskau und in einer Reihe anderer Regionen werden momentan zusätzliche Anti-Terror-Maßnahmen ergriffen.“
Russlands Staatschef teilte ferner mit, dass darüber hinaus entschiedene Maßnahmen zur Stabilisierung der Situation in Rostow am Don durchgeführt würden. Die Situation vor Ort sei allerdings nach wie vor kompliziert. Die Arbeit der Stadtverwaltung und des militärischen Kommandos sei tatsächlich blockiert worden.
Russlands Verteidigungsministerium dementiert vermeintlichen Angriff auf Gruppe Wagner
Gleich nach Putins Ansprache brachten die Führung der Regierungspartei Einiges Russland, die Gouverneure und die Interimschef der Volksrepubliken Donezk und Lugansk in den sozialen Medien wie Telegram ihre Unterstützung für die russische Regierung und das Verteidigungsministerium zum Ausdruck. Der Vize-Chef des Föderationsrates, Konstantin Kossatschow zeigte sich zuversichtlich, dass man die Meuterei demnächst unterdrücken werde.
https://test.rtde.me/russland/173484-ansprache-von-putin/
Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes Naryschkin erklärt Wagner-Aufstand für gescheitert
Der Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR), Sergei Naryschkin, hat den bewaffneten Aufstand des privaten Militärunternehmens Wagner unter der Leitung von Jewgeni Prigoschin als Versuch bezeichnet, die russische Gesellschaft ins Wanken zu bringen und das Feuer eines Bürgerkrieges zu entfachen. Als ständiges Mitglied des russischen Sicherheitsrates erklärte er den Aufstand für gescheitert.
„Russlands Bürger haben ihre gesellschaftliche Reife und die Fähigkeit, die Wahrheit von der Lüge zu unterscheiden, unter Beweis gestellt.“
Der Versuch eines bewaffneten Aufstands sowie des Verrats im Rücken der kämpfenden Armee ist das schwerste Verbrechen, das sich mit keinen früheren Verdiensten rechtfertigen lasse, betonte Naryschkin.
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Prigoschin erklärt sich bereit, Vormarsch zu stoppen
24 Juni 2023 19:25 Uhr
In der Krise rund um die Wagner-Meuterei zeichnet sich dank Vermittlung durch Alexander Lukaschenko eine Lösung ab: Prigoschin hat sich bereit erklärt, den Vormarsch der Wagner-Kolonnen auf Moskau zu beenden. In einer Audiobotschaft am Abend bestätigte der Wagner-Chef, dass die Söldner nun in ihre Feldlager zurückkehren werden.

Kurz nach 20.00 Uhr Moskauer Zeit am Sonnabend (19.00 Uhr MEZ) hat das weißrussische Präsidialamt eine Erklärung veröffentlicht, wonach sich eine Lösung der aktuellen Krise rund um die Wagner-Meuterei in Russland abzeichnet.
Aus der Erklärung geht hervor, dass der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko sich als Vermittler angeboten hat und dem Anführer der Meuterer, Jewgeni Prigoschin, einen Vorschlag unterbreitet hat, der die Sicherheit der Wagner-Söldner garantiere. Prigoschin habe sich daraufhin bereit erklärt, den Vormarsch der Wagner-Fahrzeugkolonnen auf Moskau zu stoppen.
Wörtlich lautet die Erklärung des Pressedienstes von Lukaschenko wie folgt:
„Heute Morgen unterrichtete der russische Präsident Wladimir Putin seinen belarussischen Amtskollegen über die Situation im Süden Russlands mit dem privaten Militärunternehmen Wagner. Die Staatschefs kamen überein, gemeinsam zu handeln.
Im Anschluss an die Vereinbarungen führte der belarussische Präsident, nachdem er die Situation über die ihm zur Verfügung stehenden Kanäle weiter geklärt hatte, in Abstimmung mit dem russischen Präsidenten Gespräche mit dem Leiter des PMC Wagner, Jewgeni Prigoschin.
Die Gespräche dauerten den ganzen Tag. Im Ergebnis einigten sie sich auf die Unzulässigkeit eines Blutbades auf dem Territorium Russlands. Jewgeni Prigoschin nahm das Angebot von Präsident Alexander Lukaschenko an, die Bewegung von Wagners bewaffneten Männern auf russischem Gebiet zu stoppen und weitere Schritte zur Deeskalation der Spannungen zu unternehmen.
Derzeit existiert eine absolut vorteilhafte und annehmbare Option zur Lösung der Situation, bei der Sicherheitsgarantien für die Wagner-Kämpfer auf dem Tisch liegen.“
Prigoschin veröffentlichte um 20.30 Uhr Moskauer Zeit eine Audiobotschaft, in der er bekanntgab, dass die Wagner-Söldner in ihre Feldlager zurückkehren. Als Grund für die Meuterei nannte Prigoschin Pläne, die Wagner-Gruppe aufzulösen. Verhandlungen mit Lukaschenko erwähnte Prigoschin nicht und nannte die Sorge um bevorstehendes Blutvergießen als Motiv für den Abbruch des Vormarsches. Man sei bis auf 200 Kilometer an Moskau herangerückt und habe damit die Linie erreicht, an der Blutvergießen gedroht habe.
„Echte Meuterei“: Kadyrow bezeichnet Wagner-Chef als Verräter
24 Juni 2023
Ramsan Kadyrow bekundete seine Unterstützung für den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der Stunden zuvor Jewgeni Prigoschins Meuterei als „Dolchstoß“ bezeichnet hatte. Kadyrow rief die Streitkräfte dazu auf, nicht auf Provokationen hereinzufallen. Der Westen würde diese Situation für sich ausnutzen.
Der Aufstand von Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin sei ein „abscheulicher Verrat“ und müsse niedergeschlagen werden, um die russische Einheit inmitten des Ukraine-Konflikts zu schützen, erklärte der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow.
Tschetschenische Kämpfer zu Orten des Wagner-Aufstands unterwegs

„Wagner“ marschiert in Rostow ein – Durchsuchungen in Sankt Petersburg
Kadyrow bekundete seine volle Unterstützung für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Kadyrow forderte, dass sich alle Bürger sowie die russischen Institutionen hinter Putin versammeln sollten. „Was hier geschieht, ist kein Ultimatum an das Verteidigungsministerium. Es ist eine Herausforderung für den Staat, und gegen diese Herausforderung müssen sich alle um den nationalen Führer scharen: das Militär, die Sicherheitskräfte, die Gouverneure, die Zivilbevölkerung.“
Zudem rief Kadyrow die Streitkräfte dazu auf, nicht auf Provokationen hereinzufallen. „Die Sicherheit des Staates und der Zusammenhalt der russischen Gesellschaft stehen in einer Zeit wie dieser über allem“, so Kadyrow. Der Westen würde diese Situation für sich ausnutzen:
„Stellt euch nur vor, was die Jungs in den Schützengräben fühlen, die vor sich den Gegner und im Rücken dieses verräterische Abenteuer haben. Es geht um die Stabilität, den Zusammenhalt und die Sicherheit der Bürger.“
„Die Soldaten des Verteidigungsministeriums und des Föderalen Wachdienstes der Tschetschenischen Republik sind bereits auf dem Weg in die Spannungsgebiete“, schrieb Kadyrow.
Die Söldnergruppe Wagner war in der Nacht zum Samstag im südrussischen Rostow am Don einmarschiert und hatte dort offenbar den Stab der russischen Armee besetzt. Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat das Vorgehen als bewaffnete Meuterei qualifiziert und Strafverfahren eingeleitet.
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Der Föderationsrat unterstützt den Präsidenten der Russischen Föderation vollumfänglich. Dies erklärte die Vorsitzende des Föderationsrates, Walentina Matwijenko:
„Im Föderationsrat, also dem Abgeordnetenhaus der Regionen, herrscht die volle Unterstützung für den Präsidenten – des Verfassungsgaranten – und ein klares Verständnis dessen, wie wichtig in der gegenwärtigen Situation die verantwortungsvolle und solidarische Position der gesamten Gesellschaft, der Bürger und der Führungskräfte ausnahmslos aller Gebiete unseres Landes ist.
Die Stärke eines so großen, multiethnischen und multikonfessionellen Landes liegt in der Einheit, die auf dem Bürgersinn eines jeden beruht, und in unserer historischen Intoleranz gegenüber dem Verrat und der Provokation.
Der Präsident hat das alles gesagt. Er hat es in einer Art und Weise gesagt, dass niemand Fragen oder Zweifel haben sollte. Er war völlig offen und überzeugend.“
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Trotz Putins Befehl: Prigoschin lehnt Einlenken ab
24 Juni 2023
Trotz der klaren Worte des russischen Präsidenten hat es der Wagner-Gründer Jewgeni Prigoschin abgelehnt, einzulenken und sein von Putin als bewaffnete Meuterei und Landesverrat qualifiziertes Handeln einzustellen.
In einer gegen Mittag Moskauer Zeit veröffentlichten Audiobotschaft kündigte Prigoschin an, seinen „Marsch auf Moskau“ fortzusetzen. Wörtlich sagte er:
„Wir haben gekämpft und kämpfen weiter. Das ganze PMC Wagner. Und niemand wird sich auf Verlangen des Präsidenten, des FSB oder von sonst jemandem stellen, denn wir wollen nicht, dass das Land weiterhin in Korruption, Betrug und Bürokratie lebt.“
Der Leiter des privaten Militärunternehmens Wagner, Jewgeni Prigoschin, hat die Ansprache des russischen Präsidenten Wladimir Putin kommentiert. Er wies den Vorwurf entschieden zurück, sich des Landesverrats schuldig gemacht zu haben. Der Staatschef irre sich sehr, da die Wagner-Kämpfer alle Patrioten seien.
„Wir haben gekämpft und kämpfen weiter, alle Kämpfer des privaten Militärunternehmens Wagner. Und niemand hat vor, sich auf Aufforderung des Präsidenten, des Föderalen Sicherheitsdienstes oder anderer mit gesenktem Kopf zu stellen. „
Die Drohung des Präsidenten, die Teilnehmer des bewaffneten Aufstands zur Verantwortung zu ziehen, kommentierte Prigoschin nicht.
Videos aus Rostow zeigen, wie sich offenbar Wagner-Söldner auf Straßenkämpfe mitten in der Stadt vorbereiten. Korrespondentenmeldungen zufolge läuft das Leben außerhalb des Zentrums der Stadt jedoch weiterhin weitgehend normal ab.
In der Region Moskau wurden mehrere in den Süden führende Autobahnen und Fernstraßen teilweise gesperrt. Videos zeigen, wie Militär und Sicherheitskräfte sich an strategisch wichtigen Stellen dieser Trassen aufstellen.
In Moskau selbst wurden inzwischen alle am Samstag geplanten öffentlichen Massenveranstaltungen abgesagt. Es wurde das Regime der Antiterror-Operation über Moskau verhängt, was zusätzliche Kontrollen und Einschränkungen für den Verkehr ermöglicht.
Ex-Präsident Dmitri Medwedew rief inzwischen dazu auf, sich um Wladimir Putin zu einen und die Einheit des Landes zu wahren. Spaltung und Verrat seien „der Weg zu einer großen Tragödie, einer universellen Katastrophe“, warnte Medwedew.
Auch andere prominente Politiker, darunter der KP-Chef Gennadi Sjuganow, haben sich auf die Seite des Präsidenten geschlagen und Stellungnahmen gegen die „Wagner“-Meuterei veröffentlicht.
Öffentliche Unterstützung für seine Meuterei hat Prigoschin bislang nur aus dem Ausland erhalten: zum einen aus London von dem Oligarchen Chodorkowski, zum anderen von den Nationalisten des „Russischen Freiwilligenkorps“ in der Ukraine, das vor einiger Zeit durch den Überfall auf das Gebiet Belgorod bekannt wurde.
„Wagner“ marschiert in Rostow ein – Durchsuchungen in Sankt Petersburg

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Der stellvertretende Befehlshaber der Vereinten Truppengruppierung, Armeegeneral Sergei Surowikin, hat sich mit einer Sonderansprache an die Leitung, das Kommando und die Kämpfer des privaten Militärunternehmens Wagner gewendet. Er betonte, dass die russischen Truppen, darunter Armeeangehörige und Freiwillige, weiterhin an der vordersten Front gegen den Gegner kämpften und dabei Verluste erlitten. In diesem Zusammenhang appellierte er an die Wagner-Kämpfer:
„Wir haben zusammen mit euch einen schwierigen Weg zurückgelegt. Wir haben zusammen mit euch gekämpft und sind hohe Risiken eingegangen. Wir haben Verluste erlitten und zusammen Siege errungen.“
Surowikin rief die abtrünnigen Kämpfer des privaten Militärunternehmens auf, den bewaffneten Aufstand zu beenden. Der Gegner warte nur darauf, dass sich die innenpolitische Situation in Russland zuspitze. Der Armeegeneral forderte die Aufständischen auf, sich dem Willen des gewählten russischen Präsidenten zu fügen und an ihre Standorte zurückzukehren. Alle Probleme sollten ausschließlich auf friedlichem Wege unter dem Kommando des Obersten Befehlshabers gelöst werden.
FSB fordert Kämpfer der Wagner-Gruppe auf, Maßnahmen zur Festnahme von Prigoschin zu ergreifen
Die Äußerungen und das Vorgehen Jewgeni Prigoschins, des Gründers des privaten russischen Militärunternehmens „Wagner PMC“, stellen faktisch einen Aufruf zum Beginn eines bewaffneten Bürgerkonflikts in Russland dar. Dies teilte die Agentur TASS unter Verweis auf eine Erklärung des Inlandsgeheimdienstes FSB mit.
TASS zitiert aus der Meldung der Behörde:
„Wir fordern die PMC-Kämpfer auf, keine irreparablen Fehler zu machen, alle gewaltsamen Aktionen gegen das russische Volk einzustellen, Prigoschins kriminelle und verräterische Befehle nicht auszuführen und Maßnahmen zu ergreifen, um ihn festzunehmen.“
Die russische Armee führe weiterhin ihre Einsätze im Rahmen der Militäroperation in der Ukraine durch, hieß es weiter.
Russlands Nationales Komitee zur Bekämpfung des Terrorismus erklärte, dass der Föderale Sicherheitsdienst Russlands ein Strafverfahren wegen des Aufrufs zum bewaffneten Aufstand eingeleitet habe.
Um mögliche Terroranschläge zu verhindern, wurden in der Stadt und im Gebiet Moskau Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung ergriffen. Die Maßnahmen erstrecken sich auch auf das Gebiet Woronesch.
Sie gestatten den Sicherheitsbehörden nun unter anderem, Personaldokumente, persönliche Gegenstände sowie Fahrzeuge strenger zu kontrollieren und zu durchsuchen. Bestimmte Einrichtungen und Objekte können verstärkt unter Schutz genommen und der Straßenverkehr an bestimmten Orten eingeschränkt werden. Zudem ist es möglich, dass die Bereitstellung von Kommunikationsdiensten ausgesetzt und der Zugang zu den sozialen Netzwerken eingeschränkt wird.
„Wagner“-Söldner noch etwa vier Stunden von Moskau entfernt
24 Juni 2023
Nach neuesten Angaben bewegen sich die Kolonnen der meuternden „Wagner“-Söldner weiter auf Moskau zu. Mit Stand von 16 Uhr Moskauer Zeit (15 MESZ) waren ihre Fahrzeugkolonnen, die sich der Hauptstadt von Süden nähern, etwa 4 Stunden Fahrt von ihr entfernt.
Diverse Medien und Kanäle der „Wagner“-Gruppe in sozialen Netzwerken wurden am Nachmittag durch die Aufsichtsbehörde Roskomnadsor blockiert.
Wladimir Putin hat ein Gesetz unterzeichnet, das 30 Tage Ordnungsarrest für Verstöße gegen etwaige Ausgangsbeschränkungen vorsieht.
https://freeassange.rtde.live/russland/173529-wagner-soeldner-noch-etwa-vier-stunden-vor-moskau/