Sabotage am Meeresgrund

Sabotage am Meeresgrund

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Sabotage-am-Meeresgrund-Ein-Jahr-nach-Nord-Stream-Anschlaegen,nordstream922.html

Sabotage am Meeresgrund: Ein Jahr nach den Nord-Stream-Anschlägen

Ein Jahr Nord-Stream-Anschläge: Eine Chronologie

Thermonuklearer Sprengsatz?

Dirk Pohlmann vor UN-Sicherheitsrat mit neuen Erkenntnissen zu Nord Stream-Anschlag

Dirk Pohlmann, unabhängiger Journalist, Autor und Dokumentarfilmer, hat am ersten Jahrestag der Nord-Stream-Sprengung vor dem UN-Sicherheitsrat brisante Erkenntnisse vorgetragen, die medial und politisch unbeachtet bleiben.

https://odysee.com/@RTDE:e/Thermonuklearer-Sprengsatz–Dirk-Pohlmann-vor-UN-Sicherheitsrat-mit-neuen-Erkenntnissen-zu-Nord-Stream-Anschlag:c?src=embed

Wurde die Nord Stream Pipeline mit einer Mini-Wasserstoffbombe gesprengt? Eine Bombe mit etwa einem 15tel der Sprengkraft der Hiroshima Bombe? Einer Bombe, die keinen Feuerball erzeugen würde, nur eine mehrere hundert Meter breite Wasserkuppel. Das ist die These des renommierten Physikers Hans Benjamin Braun. Braun war bis vor kurzem Professor für Physik, er ist außerdem Erdwissenschaftler und Mathematiker mit mehr als 120 wissenschaftlichen Veröffentlichungen, unter anderem in Nature, seine Arbeiten wurden über 3600 mal zitiert. Im Interview mit Dirk Pohlmann begründet Hans Benjamin Braun seine verstörende Behauptung.

Der Fall Nord Stream muss aufgeklärt werden. Die staatlichen Stellen scheinen dazu weder gewillt noch in der Lage zu sein. Auch die Großmedien hüllen sich in Schweigen. Werden wir der Wahrheit näherkommen? Dieses Interview ist ein Versuch dazu.

https://www.youtube.com/watch?v=q-Z1gegDGvs

Demnach würden neue Beweise auf eine massive Sprengkraft bei dem Anschlag hindeuten, die um ein Vielfaches stärker war, als bisher angenommen und damit die Frage nach der Art des Sprengstoffs aufwerfen, sogar, ob eventuell auch nukleare Komponenten zum Einsatz gekommen sind. Dabei beruft er sich unter anderem auf den Schweizer Physiker Dr. Hans-Benjamin Braun und dessen Untersuchung. Dieser meinte in einem seiner jüngsten Interviews: „Eine Kilotonne TNT ist mit herkömmlichen Sprengstoffen nicht zu erklären. […] Das war ein nuklearer Sprengstoff, insbesondere ein thermonuklearer Sprengstoff. Das heißt Kernfusion, also eine kleine Wasserstoffbombe.“

Zudem wurde der Sprengstoff in einer solchen Tiefe platziert, dass daraus nur eine Schlussfolgerung möglich sei, nämlich, dass der Anschlag staatlich organisiert war.

Die in Medien vorgebrachte Theorie, dass eine ukrainische Gruppe Attentäter mithilfe eines kleinen Segelschiffs hinter dem wirtschaftlichen Terroranschlag stünde, sei aufgrund der neuen Daten, als unmöglich zu betrachten.

Zudem verwies er auf historische Fälle, die gezeigt hätten, dass die USA schon vielfach aus wirtschaftlichen Gründen Energiepipelines und Konkurrenten ins Visier genommen haben und ergänzte: „Spätestens, wenn es um russisches Gas geht, haben die USA keine Verbündeten mehr, sondern Geiseln. Obendrein leiden einige Geiseln unter dem Stockholm-Syndrom, wie die derzeitige schwedische und deutsche Regierung.“

https://de.rt.com/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/

Neue Studie 

Am 26. September 2022 sprengten unbekannte Täter absichtlich die beiden Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 mit vier koordinierten Explosionen in der Nähe einer in der Nähe der dänischen Insel Bornholm in der Ostsee.

Laut einer neuen Studie massive Schäden am Meeresboden.

https://www.researchsquare.com/article/rs-2564820/v1

Der Krater an der Sprengstelle ist acht Meter tief. Gas, das unter dem Druck von über 115 bar steht, schießt wie aus einer Düse heraus, wirbelt die tonnenschwere Leitung wie einen Gartenschlauch herum, verbiegt zentimeterdicken Spezialstahl wie Alufolie.

Nur 17 Stunden später folgen drei weitere Explosionen, diesmal nordöstlich der Insel Bornholm in schwedischen Gewässern.

Die Erschütterungswellen sind so gewaltig, dass sie von Seismografen als kleine Erdbeben registriert werden. Drei Tage später entdecken schwedische Marineflieger dann noch ein viertes Leck in der Nord-Stream-2-Leitung.

Die Explosionen ereigneten sich in der Nähe einer bekannten großen Deponie für chemische Munition aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, wo 1947 11.000 Tonnen chemischer Kampfstoffe (CWA) im Meer versenkt wurden

Die vier Explosionen führten dazu, dass über eine Woche lang 250 000 Tonnen stark kontaminiertes Sediment aus dem Tiefseesedimentbecken aufgewirbelt wurden, was mehr als einen Monat lang zu unannehmbaren Risiken für Fische und andere Biota in 11 km3 Wasser führte.

Schätzungen zufolge wurden im Laufe von sechs Tagen mehr als 115 000 Tonnen Erdgas (CH4) freigesetzt und trugen mit Treibhausgasemissionen in Höhe von etwa 15 Millionen Tonnen CO2 – oder einem Drittel der jährlichen dänischen CO2-Gesamtemissionen – zur globalen Erwärmung bei.

Luftaufnahmen verdeutlichen die erhebliche Umweltbeeinträchtigung, da der größte an der Meeresoberfläche sichtbare Bereich der Turbulenzen nach Angaben der dänischen Verteidigungsbehörde einen Durchmesser von 1 km hatte

Seismometerdaten deuten darauf hin, dass an den vier Explosionsorten Sprengladungen mit einer relativen Wirksamkeit von jeweils 500 kg TNT-Äquivalent verwendet wurden

Die nordöstlichen Explosionen in der Nähe von Nord-Stream 1 (NS1) fanden im tiefsten Teil des Bornholm-Beckens statt, dem sogenannten Bornholm-Tief. „Am Ereignisort liegt die Nord-Stream-2-Leitung in einer Tiefe von 70,1 Meter, die beiden Nord-Stream-Leitungen in einer Tiefe von ca. 88 Meter“, zitiert der Sender das zuständige Bergamt in Stralsund.

Die südöstlichen Explosionen bei Nord-Stream 2 (NS2) ereigneten sich unmittelbar südlich der Munitionsdeponie. Die Bornholmer CWA-Deponie liegt etwa 22 km nördlich von Explosion 1 und 21 km südlich der Explosionen.

https://www.researchsquare.com/article/rs-2564820/v1

Westliche Liberale haben ihre Ideale verraten

– und bejubeln das Blutbad der NATO in der Ukraine

28 Sep. 2023 21:20 Uhr

Sozialdemokraten, Liberale und Grüne, die angeblichen Verteidiger des Friedens, der Arbeiterklasse und des Mittelstandes, haben den verheerenden Krieg in der Ukraine voll und ganz bejubelt und sogar mit angeheizt. Es gab einmal Zeiten, da hätten Millionen von Menschen dagegen protestiert.

Westliche Liberale haben ihre Ideale verraten – und bejubeln das Blutbad der NATO in der Ukraine
„Linke“ heute: Plakat auf einer Wahlkampfkundgebung der SPD in München im August 2023.

Von Denis Rogatyuk

Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs stellten sich die Zweite Internationale der Sozialdemokratie und die zahlreichen mit ihr verbundenen sozialistischen Organisationen in ganz Westeuropa weitgehend geschlossen hinter das militaristische Abenteurertum ihrer jeweiligen Regierungen und negierten das Leid ihrer Mitbürger in ihren jeweiligen Staaten, deren Geschicke von den wirtschaftlichen und politischen Eliten gekapert wurden.

Mehr als ein Jahrhundert später haben sich viele ihrer Nachfolger in der heutigen Sozialistischen Internationale hinter ihre Regierungen mit ihren jeweiligen militärisch-industriellen Komplexen aufgereiht und folgen ihnen im Stechschritt in den Krieg gegen Russland. Einige unter diesen selbsternannten Liberalen und Linken gingen sogar so weit, einem ehemaligen Mitglied der Waffen-SS in der Ukraine, dem 98-jährigen Jaroslaw Hunka, mit stehenden Ovationen im kanadischen Parlament zu huldigen, nachdem er vom Parlamentssprecher „als Veteran, der im Zweiten Weltkrieg für die Unabhängigkeit der Ukraine gegen Russland kämpfte,“ vorgestellt worden war. Es sieht ganz so aus, dass unter den westlichen Liberalen und Progressiven sogar die Ehrerbietung für einen regelrechten, noch lebenden Nazi heute zu einem akzeptablen Teil des Kampfes gegen alles Russische geworden ist.

Verdi-Spitze steuert auf Kriegskurs – Mitglieder wehren sich

Meinung

Verdi-Spitze steuert auf Kriegskurs – Mitglieder wehren sich

Während in Westeuropa in den 1970er und 1980er Jahre zahlreiche Sozialdemokraten und Linke den Expansionismus der NATO und die Präsenz von US-Militärstützpunkten in ihren Ländern strikt ablehnten, geben sich die heutigen selbsternannten Progressiven und sogenannten Grünen alle Mühe, fremden Soldaten und der Kriegstreiberei auch noch den Roten Teppich auszurollen. Die Beispiele dafür sind zahlreich. Da ist etwa Annalena Baerbock, die deutsche Außenministerin der Grünen, die weltweit für Schlagzeilen sorgte, weil sie daherplapperte, dass sich Europa „in einem Krieg gegen Russland befindet“. Oder die ehemalige Ministerpräsidentin Finnlands, Sanna Marin, die an der Beerdigung eines berüchtigten ukrainischen Neonazis teilnahm, der im Krieg gegen Russland gefallen war. Oder Mette Frederiksen, die Ministerpräsidentin von Dänemark, die als erste zusagte, der Ukraine F-16-Kampfjets zu liefern. Und da ist noch der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez, einer der ersten, der dem Regime von Selenskij Leopard-Panzer anbot.

In den Vereinigten Staaten galt „The Squad“ eine Truppe von acht relativ jungen Abgeordneten der Demokraten im US-Repräsentantenhaus, die 2018 und 2022 mit einem progressiven und linken Wahlprogramm in den US-Kongress gewählt wurde – einst als eine Art Alternative zum Establishment der Demokratischen Partei. Trotzdem haben alle in diesem „Squad“ gleichermaßen eingestimmt in das Kriegsgeschrei gegen Russland seitens des US-Präsidenten Joe Biden, seiner Vizepräsidentin Kamala Harris und der Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi.

Abgesehen von der Kritik an der Lieferung der USA von Streumunition und Granaten mit abgereichertem Uran an die Ukraine und der Unterstützung des Vorschlags vom ehemaligen Präsidentschaftskandidaten und Senator Bernie Sanders, die Militärausgaben der USA zu kürzen, hat sich auch diese Truppe stets für immer größere Militärhilfen für Kiew ausgesprochen und dabei die bewaffneten Neonazi-Gruppen im Dienste Kiews weitgehend ignoriert.

Selbst die Gewerkschaften, die lange Zeit als Rückgrat der Antikriegsbewegung galten, sind nicht immun gegen die Russophobie und den Geist der Kriegstreiberei ihrer sogenannten progressiven und liberalen Staatslenker. Die Resolution des britischen Gewerkschaftsrats, in der die Regierung von Premierminister Rishi Sunak dazu aufgefordert wurde, weitere Waffenlieferungen und finanzielle Unterstützung für das Regime in Kiew zu leisten, ist ein Schlag ins Genick der Koalition der britischen Friedensbewegung und von Millionen britischer Arbeiter, denen Inflation und die damit steigenden Lebenshaltungskosten als Problem weitaus wichtiger sind als die Lieferung militärischer Güter an ein Regime, das mit dem unlängst in der Ukraine eingeführten Paragrafen 5371 die Rechte der eigenen Arbeiter ins 19. Jahrhundert zurückgeworfen hat.

Der nicht so alltägliche gesunde Menschenverstand

Vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs gab es im Deutschen Reichstag nur eine einzige vernünftige Stimme gegen den bevorstehenden Massenmord: Karl Liebknecht, des späteren Mitbegründers der Kommunistischen Partei Deutschlands. Diese Ehre gebührt heute Sahra Wagenknecht in der Partei Die Linke als eine der wenigen oppositionellen linken Abgeordneten im Bundestag, die sich immer wieder entschieden gegen die Sanktionen gegen Russland und die Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen hat. Im Vereinigten Königreich hat sich der ehemalige Chef der linken Partei Labour Jeremy Corbyn vehement gegen jede militärische Unterstützung des Regimes in der Ukraine ausgesprochen, aber gleichzeitig das Vorgehen Russlands kritisiert. In Irland wurde die Irische Neutralitäts-Liga gegründet, als Gegenmaßnahme zum Vorschlag der regierenden Koalition, ukrainische Armeeeinheiten auf irischem Boden auszubilden.

Auf der anderen Seite des Atlantiks hat der Philosoph, Professor und Präsidentschaftskandidat Cornel West die Auflösung der NATO zu einem seiner Schwerpunkte in seinem Wahlprogramm gemacht und gleichzeitig dieses Militärbündnis dafür verantwortlich gemacht, den Krieg in der Ukraine überhaupt angezettelt zu haben. Zum Glück gibt es im Lager der westlichen Linken immer noch Stimmen des gesunden Menschenverstandes, wenn auch bei weitem nicht zahlreich und laut genug, um die Flut der antirussischen Hysterie einzudämmen.

Die wohl größte Inspiration für die Linke sollte von den linken Regierungen Lateinamerikas kommen, sowohl den neuen als auch den alten. Die Präsidenten Lula Da Silva aus Brasilien, Gustavo Petro aus Kolumbien und Andrés Manuel López Obrador aus Mexiko haben die Forderungen der USA, militärische Hilfe nach Kiew zu schicken, entschieden abgelehnt und sich konsequent gegen jegliche Art von Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Lula Da Silva schlug sogar vor, dass die Ukraine ihre Forderung nach Rückgabe der Krim im Austausch für eine Friedensregelung zurücknehmen sollte. Die linken Präsidenten in Venezuela, Kuba und Nicaragua unterstützten die Position Russlands sogar noch intensiver und lehnen die Machenschaften der USA und der NATO auf der ganzen Welt entschieden ab.

Was wäre zu tun?

Es ist wirklich erschütternd zu sehen, wie sich die angeblichen Verteidiger von Arbeiterrechten und Unterstützer des Weltfriedens in Tastaturkrieger verwandelt haben, die sich in einer Art Rollenspiel engagieren, in denen sie sich selbst als Helden in einem Kampf gegen das „böse Russland“ und als Helden für „die Sache der Ukraine“ sehen. Ganz zu schweigen davon, dass jede Woche Hunderte – wenn nicht Tausende – junge Ukrainer ihren Familien entrissen und nach einer lächerlichen Schnellausbildung an die Front geworfen werden, wo sie für die Ziele der Elite ihres Landes und für die Erfüllung der moralischen Tugendhaftigkeit ihrer westlichen Unterstützer kämpfen und sterben müssen. Zynischerweise ignorieren gerade diese westlichen progressiven Unterstützer auch die katastrophalen Schäden an der Umwelt und die Beschleunigung des Klimawandels als Folge des militärischen Draufgängertums ihrer Regierungen.

"Hitler ist mit Waffen besiegt worden, so auch Putin" – Historiker Schlögel geht steil bei Anne Will

„Hitler ist mit Waffen besiegt worden, so auch Putin“ – Historiker Schlögel geht steil bei Anne Will

Anstatt hochtrabende Reden zu halten und zu fordern, dass die Waffenlager westlicher Länder zur Verteidigung eines der korruptesten Regimes Europas spendiert werden, gibt es dringlichere Anliegen, die westliche Progressive verfolgen sollten. Nummer eins auf der Liste ist die eskalierende Krise bei den Lebenshaltungskosten mit explodierenden Energie- und Treibstoffpreisen, die durch eine Verstaatlichung der größten Energiekonzerne, die am meisten vom Blutbad in der Ukraine profitieren, gemildert werden könnte. Es gab einmal eine Zeit, in der Millionen von Menschen beim bloßen Gedanken an amerikanische Flugzeuge und deutsche Panzer auf einem Schlachtfeld in Osteuropa auf den Straßen ihrer Städte protestiert hätten. Es scheint, dass noch Tausende sterben müssen, bevor die heutigen „Liberalen“ und „Progressiven“ die Fehler erkennen, die sie begangen haben. Genauso wie nach dem Ersten Weltkrieg.

Übersetzt aus dem Englischen.

Denis Rogatyuk ist ein russisch-australischer Journalist und Autor mit Lebensmittelpunkt in Lateinamerika. Er ist ferner internationaler Direktor der Medienplattform El Ciudadano, eines der größten unabhängigen Nachrichtenportale in Chile.

Mehr zum Thema – Yalta European Strategie 2023 – Schicksalsschlacht des Westens in Kiew

https://de.rt.com/meinung/182086-westliche-liberale-haben-ihre-ideale/

Hinterlasse einen Kommentar