Der Westen verliert den globalen Süden – wegen seiner Haltung zu Israel

Die Novemberausgabe des Time-Magazins zeigt auf dem Titelbild ein kleines Bild von Wladimir Selenskij und darüber steht in großen Lettern das Wort „Niemand“. Dieses Wort ist Teil der längeren Überschrift „Niemand glaubt so an unseren Sieg wie ich“. Aber was auch immer die Gestalter der Titelseite im Sinn hatten, die subtile Botschaft ist offenkundig: Selenskij ist zu einem Niemand geworden.

Das Foto zeigt den Rücken des Komikers, als ob er hinter die Kulissen läuft, vorsichtig zurückblickt und jede Minute einen Tritt erwartet.

Der Time-Artikel ist eine Botschaft Washingtons an die Kiewer Eliten: Dieser Führer ist kaputt, sorgt für Ersatz. Es wird deutlich erklärt, warum Selenskij seinen Herren nicht mehr gefällt. Fast wie Hitler im Bunker in den letzten Tagen Berlins:

„… sein Glaube an den Endsieg der Ukraine über Russland ist so stark geworden, dass er seinen Beratern Angst macht. Er ist unerschütterlich, es grenzt an Messianismus. ‚Er macht sich etwas vor‘,

Washington hat mit der Demontage Selenskijs begonnen

New York Times sieht erste Risse in ukrainischer Führung

Zwei Möglichkeiten für die USA: Selenskij zum Rücktritt überreden oder ihn liquidieren

https://de.rt.com/meinung/186077-zwei-moeglichkeiten-fuer-usa-selenskij/

https://odysee.com/@RTDE:e/sacharowa-westen-ist-eine-dunkle-macht:0?src=embed&t=28.52878

https://odysee.com/@RTDE:e/Sacharowa-Der-Westen-hat-keine-Gef%C3%BChle-und-Emotionen:b

20 Okt. 2023 13:52 Uhr

Die Zeitung Financial Times hat unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, dass der Westen mit seiner Unterstützung für Israel den globalen Süden verloren hat. Mit dem Einsatz für die Ukraine, aber nicht für Palästina zeigen sich Europa und die USA als Heuchler.

FT: Der Westen verliert den globalen Süden – wegen seiner Haltung zu Israel
Zerstörungen in Gaza

Vor dem Hintergrund der Eskalation zwischen Israel und der palästinensischen Hamas hat der Westen laut einem Bericht der Zeitung Financial Times vom Mittwoch den Kampf um den sogenannten globalen Süden verloren. Unter Berufung auf mehr als ein Dutzend Beamte teilte die Zeitung mit, dass die Versuche der USA und ihrer Verbündeten, Moskau als globalen Außenseiter darzustellen, durch ihre Unterstützung der israelischen Vergeltungsmaßnahmen gegen die Hamas in Gaza „vergiftet“ worden seien.

RT-Korrespondent verliert bei Raketenangriff auf Krankenhaus in Gaza fünf Verwandte

RT-Korrespondent verliert bei Raketenangriff auf Krankenhaus in Gaza fünf Verwandte

Der Westen habe den Ukraine-Konflikt lange Zeit als Akt unprovozierter Aggression bezeichnet und Moskau die Verantwortung für das Leiden der Zivilbevölkerung zugeschrieben, so die Zeitung weiter. Dieselben Länder sollen jedoch nicht bereit sein, Israel zur Zurückhaltung im Kampf gegen die im Gazastreifen beheimatete Hamas aufzurufen und dies zur Bedingung für ihre Unterstützung zu erklären. Unter den schärfsten Maßnahmen, die Tel Aviv bisher gegen Gaza ergriffen habe, sei die Unterbrechung der Versorgung der Enklave mit lebenswichtigen Gütern. In diesem Zusammenhang erklärte ein hochrangiger G7-Diplomat gegenüber der Zeitung wie folgt:

„Wir haben die Schlacht im Globalen Süden definitiv verloren. Die ganze Arbeit, die wir mit dem Globalen Süden in Bezug auf die Ukraine geleistet haben, ist verloren. Vergessen Sie die Regeln, vergessen Sie die Weltordnung. Sie werden uns nie wieder zuhören.“

Weiter betonte der Beamte, was der Westen über die Ukraine gesagt habe, müsse auch für Gaza gelten. Sonst werde alle Glaubwürdigkeit verloren, und Länder wie Brasilien, Südafrika und Indonesien würden niemals wieder Worten über Menschenrechte glauben. Ein arabischer Beamter bemerkte mittlerweile einen offensichtlichen Mangel an Konsequenz, wobei das Abschneiden der Versorgung mit Wasser, Lebensmitteln und Strom in der Ukraine als Kriegsverbrechen bezeichnet werde und in Gaza nicht.

In dieser Woche war der von Russland vorgeschlagene Resolutionsentwurf, in dem die Gewalt gegen Zivilisten in Gaza verurteilt und ein Waffenstillstand gefordert wurden, vom UN-Sicherheitsrat abgelehnt worden. Ferner legten die USA gegen einen weiteren, von Brasilien eingereichten Entwurf ihr Veto ein. Russland enthielt sich bei dem zweiten Vorschlag der Stimme, nachdem sein Änderungsantrag zur Waffenruhe abgelehnt worden war.

https://de.rt.com/international/184316-medien-westen-hat-globalen-sueden/

Borrell: Zeit der intellektuellen Überlegenheit des Westens ist vorbei

Archivbild: Josep Borrell, Hoher Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsident der EU-Kommission in BrüsselNicolas Economou/NurPhoto / Gettyimages.ru

Josep Borrell, der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsident der EU-Kommission, hat eingeräumt, dass vor dem Hintergrund der Unterschiede in den Reaktionen der EU auf den Ukrainekrieg und den Nahostkonflikt weltweit der Vorwurf von Doppelmoral gegen die Brüsseler Kommission zunehme und dass die Zeit der „intellektuellen Überlegenheit“ des Westens vorbei sei. Auf einer Konferenz von europäischen Botschaftern in Brüssel sagte er:

„Der aktuelle palästinensisch-israelische Konflikt verstärkt den Vorwurf der Doppelmoral.“

Der Chef der Euro-Diplomatie räumte auch ein, dass zwar „viele Länder das Vorgehen Russlands in der Ukraine verurteilt“ hätten, „viele aber auch die EU-Sanktionen nicht unterstützt haben“. Er schloss daraus, dass all dies als Ergebnis des Endes der Ära der „intellektuellen Überlegenheit des Westens“ angesehen werden könne. Borrell sagte wörtlich:

„Der Globale Süden ist als Antwort auf die westliche Dominanz entstanden. … Diese Ära der Dominanz ist intellektuell zu Ende, das müssen wir anerkennen. Aber wir haben die Konsequenzen und praktischen Auswirkungen dieser neuen Realität noch nicht vollständig erkannt.“

 Westen hat erkannt, dass Ukraine nicht gewinnen kann

Archivbild: Wjatscheslaw Wolodin, Sprecher der StaatsdumaWladimir Fedorenko / Sputnik

Die westlichen Länder sind sich nun darüber im Klaren, dass das Kiewer Regime auch mit Unterstützung der NATO nicht in der Lage sein wird, Russland zu besiegen, erklärte der Sprecher der Staatsduma Wjatscheslaw Wolodin auf seinem Telegram-Kanal, indem er schrieb:

„Aber heute ist den europäischen Ländern und den USA selbst klar geworden, dass das Kiewer Regime Russland auf dem Schlachtfeld trotz NATO-Unterstützung nicht besiegen kann.“

Wolodin ist der Ansicht, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij für viele als Politiker „vergiftet“ sein wird. Er bezeichnete dessen Schicksal, eine Marionette zu sein, als wenig beneidenswert. Dies zeige sich vor allem in Situationen, in denen das Kiewer Regime Hunderttausende von Bürgern um der eigenen Macht willen in den Tod führe und die Unabhängigkeit ihres Landes aufs Spiel setze, betonte Wolodin und fügte hinzu:

„Unter diesen Bedingungen will die Zivilbevölkerung nicht kämpfen und für Nazis und korrupte Beamte sterben. Das blutige Kiewer Regime schickt, um an der Macht zu bleiben, weiterhin Einwohner in den sicheren Tod.“

USA und EU werden allmählich der Ukraine müde

In einem Interview für den Fernsehsender Rossija-1 hat Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten, festgestellt, dass man in den USA und in der EU des Ukraine-Themas immer mehr überdrüssig werde. Die Ermüdung durch die Regierung in Kiew und die mit dem Ukraine-Krieg verbundene finanzielle Last nehme im Westen zu, so Peskow. Selbst wirtschaftliche Supermächte wie die USA könnten sich dies nicht endlos leisten.

„Sie haben genug eigene Probleme: Probleme mit der Inlandsverschuldung, Probleme mit anderen Regionen der Welt und Probleme mit der wirtschaftlichen Situation im Inland.“

Allmählich verwandele sich die Unterstützung für die Ukraine in eine überflüssige Bürde, die man nicht mehr tragen könne. Deswegen beginne das politische und wirtschaftliche US-Establishment, von dieser Last zu ermüden, so der Kremlsprecher.

Düstere Ausgangslage für Israel bei Invasion des Gazastreifens

19 Okt. 2023 14:49 Uhr

Die israelische Regierung hat keine klare Vorstellung davon, wie die Zukunft nach dem Krieg aussehen könnte. Einige Beobachter glauben, dass Israel zwar einen wirksamen Plan ausgearbeitet hat, um der Hamas dauerhaften Schaden zuzufügen, jedoch noch keine Ausstiegsstrategie formuliert hat.

Bericht: Düstere Ausgangslage für Israel bei Invasion des Gazastreifens
Dieses Bild aus der südlichen israelischen Stadt Sderot zeigt eine Rauchwolke, die während der israelischen Bombardierung des nördlichen Gazastreifens am 19. Oktober 2023 aufsteigt.

Israel schwört, die Hamas in einem unerbittlichen Angriff auf den Gazastreifen auszulöschen, hat aber kein klares Endspiel in Sicht, analysiert Reuters. Es hat keine klare Vorstellung darüber, wie die Palästinenser regieren würden, wenn Israel auf dem Schlachtfeld triumphiert.

Die Militärkampagne mit dem Codenamen „Operation Eisenschwerter“ wird in ihrer Grausamkeit unübertroffen sein und sich von allem unterscheiden, was Israel in der Vergangenheit im Gazastreifen durchgeführt hat, so acht regionale und westliche Beamte mit Kenntnis des Konflikts, die aufgrund der Sensibilität der Angelegenheit nicht namentlich genannt werden wollten.

Protest im UN-Menschenrechtsrat: Teilnehmer drehen US-Botschafterin den Rücken zu

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Die unmittelbare israelische Strategie, so drei regionale Beamte, die mit den Gesprächen zwischen den USA und den Führern des Nahen Ostens vertraut sind, besteht darin, die Infrastruktur des Gazastreifens zu zerstören, selbst zu dem Preis hoher ziviler Opfer, und die Bevölkerung der Enklave in Richtung der ägyptischen Grenze zu drängen. Die israelische Armee will die Hamas zerschlagen, indem das Labyrinth unterirdischer Tunnel gesprengt wird, das die Gruppe zur Durchführung ihrer Operationen gebaut hat.

Israelische Beamte haben jedoch erklärt, dass sie keine klare Vorstellung davon haben, wie eine Zukunft nach dem Krieg aussehen könnte. Einige der Berater von US-Präsident Joe Biden sind besorgt, dass Israel zwar einen wirksamen Plan ausgearbeitet hat, um der Hamas dauerhaften Schaden zuzufügen, aber noch keine Ausstiegsstrategie formuliert hat, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle in Washington.

Zwei Militärexperten aus der Region erklärten gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass der bewaffnete Flügel der Hamas sich auf eine Invasion vorbereitet und Panzerabwehrminen und Sprengfallen aus dem Hinterhalt für die israelischen Truppen aufgestellt hat.

Berlin: Erneute Zusammenstöße zwischen Polizei und pro-palästinensischen Demonstranten

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In Washington sei man jedoch weniger optimistisch, dass Israel in der Lage sein werde, die Hamas vollständig zu zerstören, und US-Beamte sehen wenig Chancen, dass Israel ein Gebiet im Gazastreifen halten oder wieder besetzen könne, so die US-Quelle. Die Wut der Bevölkerung in der gesamten Region werde sich verschärfen, wenn die Zahl der Toten in Gaza steige, sagten Beamten. David Miller, ein ehemaliger US-Unterhändler für den Nahen Osten, äußerte tiefe Skepsis hinsichtlich der Möglichkeit der Bildung einer Post-Hamas-Regierung zur Regierungsführung über Gaza.

In der gesamten Region besteht auch die Befürchtung, dass der Krieg über die Grenzen von Gaza hinaus ausbrechen würde und die libanesische Hisbollah und ihr Unterstützer Iran große neue Fronten zur Unterstützung der Hamas eröffnen würden.

Sie befürchten, dass eine israelische Invasion eine neue, dauerhafte Vertreibungswelle auslösen würde und der israelische Unabhängigkeitskrieg von 1948 und der arabisch-israelische Krieg von 1967 sich wiederholen könnten. Millionen Palästinenser, mussten fliehen und wurden von Ländern aufgenommen, in denen sie dann als Flüchtlinge lebten.

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi erklärte, er lehne die Zwangsumsiedlung von Palästinensern aus ihrem Land auf die an den Gazastreifen angrenzende Sinai-Halbinsel ab und fügte hinzu, dass ein solcher Schritt das Gebiet zu einer Basis für Angriffe gegen Israel machen würde. Er sagte, Millionen Ägypter würden gegen eine solche Maßnahme protestieren.


 RT-Korrespondent verliert bei Raketenangriff auf Krankenhaus in Gaza fünf Verwandte

https://vk.com/video-134310637_456270861

https://freedert.online/der-nahe-osten/184302-bericht-duestere-ausgangslage-fuer-israel/

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