Die Great Barrington Erklärung

Zu den Gründen der beabsichtigten hundertfachen Strafanzeigen gab Ludwig bereits im Jahr der Gründung in einem Statement zu Protokoll:

„Menschengemachte Maßnahmen zerstören Existenzen, quälen Kinder, isolieren Alte und Kranke, schränken Grundrechte in bisher undenkbaren Maße ein und basieren auf keinerlei evidenten Grundlagen. Das sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Diese müssen – um die gesellschaftliche Spaltung zu überwinden – verfolgt und angeklagt werden. Zugleich müssen die Gründe, die dazu geführt haben, analysiert werden und die Öffentlichkeit aufgeklärt werden.“

Die beabsichtigten Strafanzeigen richten sich demnach unter anderem gegen alle Politiker im Bundestag, die für die einrichtungsbezogene Impfpflicht mit Ja stimmten, wie auch die teilnehmenden Politiker im beschlussbestätigenden Bundesrat. 

Der indisch-amerikanische Stanford-Professor und renommierte Mediziner Jay Battacharya hat den deutschen Minister auf X (ehemals Twitter) deutlich kritisiert. Battacharya antwortete auf den Tweet eines reichweitenstarken Nutzers, TheRealTom, mit den Worten:

„Wenn diese Übersetzung stimmt, ist der deutsche Gesundheitsminister über die Covid-Wissenschaft unglaublich falsch informiert.“

Dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und seine vermeintliche medizinische „Expertise“ hierzulande in der Kritik stehen, ist genaugenommen nicht neu.

In Bezug auf Lauterbachs Diffamierung von Ioannidis als „abgehalfterten Wissenschaftler, der irgendwann an einer Elite-Uni gewesen ist“, erklärte Battacharya, dass Ioannidis keineswegs „abgehalftert“ sei, sondern einer der meist veröffentlichten und zitierten Wissenschaftler zum Thema Covid-19. Weiterhin schrieb Battacharya:

„Lauterbach scheint keine Ahnung zu haben, welchen Schaden seine Lockdown-Politik den Armen, den Kindern und der Arbeiterklasse zugefügt hat. Deutschland hat schlechtere Covid-Ergebnisse als das benachbarte Schweden.“

Great Barrington Declaration

Als Epidemiologen für Infektionskrankheiten und Wissenschaftler im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens haben wir ernste Bedenken hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Maßnahmen auf die physische und psychische Gesundheit und empfehlen einen Ansatz, den wir gezielten Schutz (Focused Protection) nennen.  

Wir kommen politisch sowohl von links als auch von rechts und aus der ganzen Welt und haben unsere berufliche Laufbahn dem Schutz der Menschen gewidmet. Die derzeitige Lockdown-Politik hat kurz- und langfristig verheerende Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit. Zu den Ergebnissen, um nur einige zu nennen, gehören niedrigere Impfraten bei Kindern, schlechtere Verläufe bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Krebsvorsorgeuntersuchungen und eine Verschlechterung der psychischen Verfassung – was in den kommenden Jahren zu einer erhöhten Übersterblichkeit führen wird. Die Arbeiterklasse und die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft werden dabei am schlimmsten betroffen sein. Schüler von der Schule fernzuhalten, ist eine schwerwiegende Ungerechtigkeit.  

Die Beibehaltung dieser Maßnahmen bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird irreparablen Schaden verursachen, wobei die Unterprivilegierten unverhältnismäßig stark betroffen sind. 

Glücklicherweise wachsen unsere Erkenntnisse über das Virus. Wir wissen, dass die Gefahr durch COVID-19 zu sterben bei alten und gebrechlichen Menschen mehr als tausendmal höher ist als bei jungen Menschen. Tatsächlich ist COVID-19 für Kinder weniger gefährlich als viele andere Leiden, einschließlich der Influenza.  

In dem Maße, wie sich die Immunität in der Bevölkerung aufbaut, sinkt das Infektionsrisiko für alle – auch für die gefährdeten Personengruppen. Wir wissen, dass alle Populationen schließlich eine Herdenimmunität erreichen – d.h. den Punkt, an dem die Rate der Neuinfektionen stabil ist. Dies kann durch einen Impfstoff unterstützt werden, ist aber nicht davon abhängig. Unser Ziel sollte daher sein, die Mortalität und den sozialen Schaden zu minimieren, bis wir eine Herdenimmunität erreichen.  

Der einfühlsamste Ansatz, bei dem Risiko und Nutzen des Erreichens einer Herdenimmunität gegeneinander abgewogen werden, besteht darin, denjenigen, die ein minimales Sterberisiko haben, ein normales Leben zu ermöglichen, damit sie durch natürliche Infektion eine Immunität gegen das Virus aufbauen können, während diejenigen, die am stärksten gefährdet sind, besser geschützt werden. Wir nennen dies gezielten Schutz (Focused Protection).  

Die zentrale Aufgabe des öffentlichen Gesundheitswesens in Bezug auf COVID-19 sollte die Verabschiedung von Maßnahmen zum Schutz von gefährdeten Personengruppen sein. Zum Beispiel sollten Pflegeheime Personal mit erworbener Immunität einsetzen und häufige Tests bei anderen Mitarbeitern und allen Besuchern durchführen. Der Personalwechsel sollte minimiert werden. Menschen im Ruhestand, die zu Hause wohnen, sollten sich Lebensmittel und andere wichtige Dinge nach Hause liefern lassen. Wenn möglich, sollten sie Familienmitglieder eher draußen als drinnen treffen. Eine umfassende und detaillierte Reihe an Maßnahmen, darunter auch Maßnahmen für Mehrgenerationenhaushalte, kann umgesetzt werden und liegt im Rahmen der Möglichkeiten und Fähigkeiten des öffentlichen Gesundheitswesens.

Diejenigen, die nicht schutzbedürftig sind, sollten sofort wieder ein normales Leben führen dürfen. Einfache Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und der Aufenthalt zu Hause im Krankheitsfall sollten von allen praktiziert werden, um den Schwellenwert für die Herdenimmunität zu senken. Schulen und Universitäten sollten für den Präsenzunterricht geöffnet sein. Außerschulische Aktivitäten, wie z. B. Sport, sollten wieder aufgenommen werden. Junge Erwachsene mit geringem Risiko sollten normal und nicht von zu Hause aus arbeiten. Restaurants und andere Geschäfte sollten öffnen können. Kunst, Musik, Sport und andere kulturelle Aktivitäten sollten wieder aufgenommen werden. Menschen, die stärker gefährdet sind, können teilnehmen, wenn sie dies wünschen, während die Gesellschaft als Ganzes den Schutz genießt, der den Schwachen durch diejenigen gewährt wird, die Herdenimmunität aufgebaut haben. 

Am 4. Oktober 2020 wurde diese Erklärung in Great Barrington, USA, verfasst und unterzeichnet von: 

Dr. Martin Kulldorff, professor of medicine at Harvard University, a biostatistician, and epidemiologist with expertise in detecting and monitoring of infectious disease outbreaks and vaccine safety evaluations.

Dr. Sunetra Gupta, professor at Oxford University, an epidemiologist with expertise in immunology, vaccine development, and mathematical modeling of infectious diseases.

Dr. Jay Bhattacharya, professor at Stanford University Medical School, a physician, epidemiologist, health economist, and public health policy expert focusing on infectious diseases and vulnerable populations.

Lauterbach scheint keine Ahnung zu haben

Nicht nur in der Bundesrepublik, auch im Ausland wird man mittlerweile auf die massiven Falschinformationen aufmerksam, die Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach verbreitet. Dieser hatte versucht, einen renommierten Epidemiologen zu diffamieren, was ihm nun deutliche Kritik einbrachte.

Stanford-Professor: Lauterbach scheint keine Ahnung zu haben
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach

Dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und seine vermeintliche medizinische „Expertise“ hierzulande in der Kritik stehen, ist genaugenommen nicht neu. Doch mittlerweile wird man selbst im Ausland auf die fragwürdigen Ansichten Lauterbachs aufmerksam. Der indisch-amerikanische Stanford-Professor und renommierte Mediziner Jay Battacharya hat den deutschen Minister auf X (ehemals Twitter) deutlich kritisiert. Battacharya antwortete auf den Tweet eines reichweitenstarken Nutzers, TheRealTom, mit den Worten:

„Wenn diese Übersetzung stimmt, ist der deutsche Gesundheitsminister über die Covid-Wissenschaft unglaublich falsch informiert.“

Der Ursprungs-Tweet beinhaltete Ausschnitte aus einem rbb-Interview mit Lauterbach aus dem März 2022. Der Minister beschwert sich darin über „exponentielles Wachstum nicht nur bei den Viren, sondern auch bei den Falschmeldungen. Und da braucht es nur wenige Wissenschaftler“. Beim Thema Corona habe es einen solchen Wissenschaftler gegeben, „der früher übrigens sehr gute Arbeit gemacht hat, aber jetzt abgedriftet ist, ein Stanford-Wissenschaftler: Joannidis“. Der griechisch-amerikanische Epidemiologe und Statistiker John P. A. Ioannidis gilt als Koryphäe auf seinem Gebiet.

Lauterbach warf Ioannidis vor, die „Great Barrington Declaration“ (GBD) verfasst zu haben, in der behauptet würde, das Virus wäre gar nicht gefährlich, es würde niemand daran sterben, kurzum: „Viele Dinge, die einfach nicht stimmen“, so Lauterbach. Ioannidis sei „einfach unfassbar oft zitiert worden von denjenigen, von denen es einfach viel zu viele gibt, die gerne die erleichternde Nachricht hören wollen: Es ist alles halb so wild, wir müssen nichts tun“.

Im Video behauptete Lauterbach weiterhin, mit solchen Leuten habe er früher oft zu tun gehabt, „auch in der Epidemiologie: Der abgehalfterte Wissenschaftler, der irgendwann an der Elite-Uni gewesen ist, den kein Mensch noch kennt, der dann mit der Verheißung kommt: ‚Fleisch ist gesund.'“ Die Moderatoren lachten daraufhin.

Epidemiologe Ioannidis: Politik hatte einen schädlichen Einfluss auf die Pandemiewissenschaft

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Allerdings verbreitete Lauterbach während des Interviews selbst massive Falschinformationen, wie Battacharya nun klarstellte. Am Montag erklärte der Mediziner, dass es ihm leidtut, dass die Deutschen während Corona einen so unqualifizierten Gesundheitsminister gehabt hätten. Er stellte zudem klar, dass Ioannidis die „Great Barrington Declaration“ weder verfasst noch unterzeichnet habe. In der Deklaration wird außerdem nicht behauptet, dass das Virus nicht gefährlich sei, sondern im Gegenteil wird ein besserer Schutz der Älteren gefordert, die zur Risikogruppe gehören.

In Bezug auf Lauterbachs Diffamierung von Ioannidis als „abgehalfterten Wissenschaftler, der irgendwann an einer Elite-Uni gewesen ist“, erklärte Battacharya, dass Ioannidis keineswegs „abgehalftert“ sei, sondern einer der meist veröffentlichten und zitierten Wissenschaftler zum Thema Covid-19. Weiterhin schrieb Battacharya:

„Lauterbach scheint keine Ahnung zu haben, welchen Schaden seine Lockdown-Politik den Armen, den Kindern und der Arbeiterklasse zugefügt hat. Deutschland hat schlechtere Covid-Ergebnisse als das benachbarte Schweden.“

Neue Dokumente belegen Lauterbachs Pläne zur Umsetzung einer Angstkampagne für Jugendliche

https://de.rt.com/international/189058-stanford-professor-lauterbach-scheint-keine/

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