Putin: Vom Einsatz der russischen Soldaten hängt Russlands Zukunft ab
10 Dez. 2023 15:59 Uhr
Das russische Fernsehen zeigt am Sonntag bislang nicht ausgestrahlte Aufnahmen eines Treffens von Wladimir Putin mit Helden Russlands im Kreml. Im Bericht des Reporters Pawel Sarubin äußert sich der russische Staatschef zum Verlauf der Sonderoperation in der Ukraine.

Das Fernsehprogramm Moskau. Kreml. Putin hat am Sonntag weitere Einzelheiten über das Treffen von Wladimir Putin mit Helden Russlands im Kreml mitgeteilt. Pawel Sarubin, Reporter des TV-Senders Rossija-1, veröffentliche auf Telegram Ausschnitte aus seinem Bericht über die Auszeichnung der Teilnehmer der russischen Sonderoperation. Demnach hatte der russische Präsident am Freitag auch seinen Wunsch bekannt gegeben, bei der Präsidentenwahl Mitte März erneut zu kandidieren.
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Putin sagte den mit der Medaille Goldener Stern ausgezeichneten Kämpfern, dass jeder von ihnen einer persönlichen Reportage wert sei. Das Leben an der Front, wo geschossen werde und wo Drohnen „wie Fliegen“ sausten, sei „viel schwieriger und prosaischer als ein Glas Sekt bei der Auszeichnung von Helden in den Kremlsälen“.
„Von eurem Kampfeinsatz hängt sehr viel ab – die Zukunft Russlands. Das ist nun offensichtlich.“
Artjom Schoga, Vorsitzender des Regionalparlaments der Volksrepublik Donezk, bat den Präsidenten darum, die neuen russischen Territorien zu besuchen, sobald es dort „ein wenig ruhiger“ werde. Putin sagte, dass er dies unbedingt machen werde. Der Kremlchef forderte seinerseits Schoga auf, russische Armeeangehörige zu schonen.
„Wir brauchen keine Berichte über Heldentaten. Man muss die Jungs schonen, aber auch immer weiter machen.“
Der Parlamentsvorsitzende der DVR erklärte, dass die Stimmung unter den russischen Kämpfern hervorragend sei. Die Jungs seien sehr tapfer.

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Putin erinnerte an die Worte der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel und des früheren französischen Staatschefs François Hollande, wonach sie von Anfang an nicht vorgehabt hätten, die Minsker Abkommen zu erfüllen, sondern diese als Verschnaufpause für die Ukraine genutzt hätten. (Pause für die Aufrüstung der Ukraine genutzt hätten.) Der russische Präsident nannte diese Vorgehensweise einen Versuch, Russland zu verdrängen, zu schwächen und letzten Endes zu zerstören. Dieser Plan werde aber nie aufgehen.
Der Kremlchef verurteilte wiederholt die Ehrung des früheren SS-Manns Jaroslaw Hunka im kanadischen Parlament. Der Westen sei zu allem bereit, um Russland zu schaden.
„Als ob es nicht genug wäre, dass sie Narren sind, sie sind dazu noch Neonazis. Es handelt sich um ein verdrehtes Auffassungsvermögen.“
Der Regierung in Kiew warf Putin vor, dass sie begonnen habe, Russland auf seinen historischen Territorien zu vernichten und russischsprachige Menschen zu vertreiben. Die Ukraine sei komplett durchgedreht.
Putin nimmt auf Deutsch Schröder in Schutz: „In Deutschland gibt es viele anständige Leute“

https://de.rt.com/russland/189457-putin-vom-einsatz-der-kaempfer-haengt-russlands-zukuft-ab/
Wird der Krieg in der Ukraine mit einem Friedensvertrag enden?
Wie die US-amerikanische Luftabwehr das Duell mit der Kinschal-Rakete in Kiew verlor
Wie einige westliche Militärexperten inzwischen erkannt haben, führen die Russen einen Zermürbungskrieg und keinen Krieg der territorialen Expansion. Ihre Strategie entspricht den Lehren von Clausewitz, wonach sich alles andere von selbst ergibt, wenn man die menschlichen und materiellen Ressourcen des Gegners für den Krieg zerstört.
In diesem Sinne haben die russischen Streitkräfte die menschlichen Reserven, die Kiew zur Verfügung stehen, nahezu erschöpft und sind bereit, eine eigene Großoffensive zu starten.
Die russischen Eliten sind sich dieser Tatsachen bewusst und wehren sich vehement dagegen, den Krieg mit einem Waffenstillstand zu beenden, der das Kiewer Regime unangetastet lässt.
Aus all diesen Gründen hat es mich überrascht, dass Nicolai Petro in seinem jüngsten Artikel darauf beharrt, ein Ende des Konflikts vorzuschlagen, das das Schicksal von Noworossija in der Schwebe lässt, bis Referenden unter Aufsicht der Vereinten Nationen oder einer anderen internationalen Organisation abgehalten werden. Darüber hinaus geht er sogar noch weiter in eine Richtung, die die Russen als höchst anstößig empfinden würden, nämlich die Verwendung des derzeit im Westen eingefrorenen russischen Staatsvermögens zur Finanzierung der Sanierung ukrainischer Provinzen. Das klingt sehr nach der Forderung nach „Reparationen“, die wir jetzt aus Kiew hören, und wie die Russen anmerken, sind es die Verlierer, die Reparationen zahlen, nicht die Gewinner.
Meine Position entwickelt sich in dem Maße weiter, in dem die Führungsposition der Russen vor Ort immer deutlicher wird und das schwankende Engagement des Westens für die weitere Unterstützung der Ukraine mehr und mehr als selbstverständlich anerkannt wird.
Ich bin der Meinung, dass Russland die Feindseligkeiten nicht einstellen wird, wenn es Washington passt, um den Bedürfnissen des Präsidentschaftswahlkampfes gerecht zu werden oder um eine vorübergehende Umlenkung der militärischen Mittel und der Aufmerksamkeit Washingtons auf den Nahen Osten zu ermöglichen.
Die Russen wollen eine endgültige Lösung für das Ukraine-Problem und nicht eine vorübergehende Lösung, die in fünf Jahren nicht mehr funktioniert, so dass ein wieder aufgerüstetes Kiew einen noch bösartigeren Krieg beginnen kann.
Russland braucht keinen Friedensvertrag, wenn es ihm gelingt, Charkow und Cherson zurückzuerobern und in etwas fernerer Zukunft Odessa und die Schwarzmeeranrainer bis nach Transnistrien einzunehmen. Dieses Szenario ist durchaus möglich.
Indem es die Ukraine auf diese Weise zurückdrängt, wird Russland ausreichend für seine eigenen Sicherheitsbedürfnisse sorgen.

Die Rumpfukraine wird ein gescheiterter Staat sein, dem man den Beitritt zur Europäischen Union gestatten kann, wo er jahrzehntelang um umfangreiche finanzielle Unterstützung nachsuchen wird.

Die Rumpf-Ukraine kann sogar in die NATO aufgenommen werden, was aus russischer Sicht für eine gewisse Disziplin sorgen und Versuche verhindern könnte, wahnsinnige revanchistische Provokationen durchzuführen, die Kiew, sich selbst überlassen, planen könnte.
Quelle: https://gilbertdoctorow.com/
Die größte Niederlage seit Vietnam | Botschafter Chas Freeman

https://www.youtube.com/watch?v=10rK

https://www.youtube.com/watch?v=PZukKB6qHXM
Die Existenz der Ukraine sei ungewiss.
6 Dez. 2023 20:28 Uhr
In Interviews kritisierte Vitali Klitschko den ukrainischen Präsidenten mehrfach: Man könne das Volk und die Partner nicht „ewig anlügen“. Zu seiner Perspektive auf das Präsidentenamt könne Klitschko noch nichts sagen. Die Existenz der Ukraine sei ungewiss.

Die Meinung von Vitali Klitschko ist aktuell offenbar international sehr gefragt. Neben dem am Samstag veröffentlichten Interview mit dem Kiewer Bürgermeister gab es noch ein weiteres Interview im Spiegel. Klitschkos Aussagen rezipierte am Mittwoch die New York Post. Der Ex-Schwergewichtsboxer spricht über die Fehler im Ukraine-Krieg, über die Fehler des ukrainischen Präsidenten und über die Zukunft der Ukraine, sofern „die Ukraine überhaupt weiter existiert.“

Analyse
Mit einem Fuß im Abgrund: Was die Ukraine statt einer EU-Mitgliedschaft erhielt
Was hält Klitschko vom ukrainischen Präsidenten?
Er sei nicht überrascht, dass Selenskijs Beliebtheit sinke. Schließlich würden „die Leute sehen, wer effektiv ist und wer nicht.“ Die Leute würden sich fragen, „warum wir auf diesen Krieg nicht besser vorbereitet waren.“ Es habe auch zu viele Falschinformationen gegeben, Informationen, die sich nicht mit der Realität deckten.

Klitschko: „Die ‚besetzten‘ Gebiete sind nicht mehr ukrainisch“
Der ukrainische General Saluschny habe die Kriegslage als „Pattsituation“ beschrieben. Saluschny habe Klitschko zufolge die Wahrheit gesagt. Man könne das Volk und die Partner der Ukraine nicht ewig euphorisch anlügen. Deshalb stehe Klitschko hinter den klaren Worten von Saluschny. Dennoch müsse man den Präsidenten nun noch weiter unterstützen. Bei Kriegsende werde dann jeder Politiker für seine Misserfolge zahlen.
Im Spiegel-Interview soll Klischko den ukrainischen Präsidenten öffentlich so heftig angegriffen haben, wie es noch nie vorgekommen sei, berichtete die New York Post am Mittwoch. Demnach habe Klitschko gesagt:
„Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij entwickelt sich zu einem Autokraten, der die Ukraine zu einem autoritären Staat umgestaltet, der sich von Russland nicht unterscheidet.“

Diese scharfe Verurteilung sei schockierend, kommentierte die NY Post. Und obwohl ihre Büros nur wenige Meter voneinander entfernt lägen, würden sich die beiden „verfeindeten“ Politiker nie treffen und auch nicht miteinander reden. Nach Klitschkos Auffassung hätten nur die Bürgermeister und Regionalgouverneure dafür gesorgt, dass die Ukraine sich nicht in ein autoritäres Regime verwandelt habe, gab die US-amerikanische Zeitung die Position des Kiewer Bürgermeisters wieder.
Hat Klitschko Ambitionen auf das Präsidentenamt?
Es wäre unklug, sich jetzt über politische Ambitionen zu äußern, erklärte der Kiewer Amtschef im Interview mit 20 Minuten auf die Frage nach seinen Ambitionen auf das Präsidentenamt.
„Es wäre dumm, heute darüber nachzudenken. Heute geht es nur darum, ob die Ukraine überhaupt weiter existiert.“
Das Land wackele im Augenblick in seiner Existenz. Schließlich würde Putin die Unabhängigkeit der Ukraine nicht akzeptieren. Der ehemalige Profiboxer Klitschko über Putin:
„Er sagt, die Ukraine gehöre zum russischen Imperium.“
Beim Wiederaufbau gehe es ihm nicht nur um die Instandsetzung der Infrastruktur. Um die Korruption in seinem Land zu stoppen, bräuchte man europäische Gesetze, und Reformen in der ukrainischen Justiz, Verwaltung und Politik. Im Bereich Korruptionsbekämpfung sei die Hauptstadt Kiew bereits jetzt ein Vorbild für das ganze Land.
Die New York Post schrieb schließlich noch über Selenskijs Reaktion auf Klitschkos Attacken. Demnach habe Selenskijs Büro nicht öffentlich reagiert.
https://de.rt.com/europa/189121-klitschko-selenskij-verwandelt-ukraine-in/
Nach gescheiterter Gegenoffensive: Kiew will Befestigungen an der Front verstärken

Kiew hat nach der gescheiterten Gegenoffensive den forcierten Bau von Schutzräumen und Festungsanlagen entlang aller Frontabschnitte angekündigt. Die Betonung des Festungsbaus gilt als ein Indiz dafür, dass die Führung in Kiew sich nun auf die Verteidigung konzentriert, um nicht noch weitere Gebiete an Russland zu verlieren.
Mit dem Verteidigungsminister und führenden Militärs sei über die Errichtung solcher Anlagen diskutiert worden. Zuletzt hatte eine Reihe von Beobachtern die ukrainische Gegenoffensive für gescheitert erklärt. Die Betonung des Festungsbaus gilt als ein Indiz dafür, dass die Führung in Kiew sich nun auf die Verteidigung konzentriert.

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Krieg hätte im März 2022 beendet werden können
Der Vorsitzende von Selenskijs Parlamentsfraktion „Diener des Volkes“, Dawid Arachamija, hat bekannt gegeben, dass Russland der Ukraine bei Gesprächen im Jahr 2022 ein Ende des Krieges angeboten habe, wenn das Land neutral werde und sich weigere, der NATO beizutreten. Damals hatte Arachamija die Delegation der Ukraine bei den Friedensgesprächen geleitet. Der ukrainische Politiker wörtlich:
„Sie waren bereit, den Krieg zu beenden, wenn wir ‒ wie einst Finnland ‒ die Neutralität annehmen und uns verpflichten würden, nicht der NATO beizutreten. Das war in der Tat der entscheidende Punkt.“
Auf die Frage, warum Kiew die russischen Bedingungen abgelehnt hatte, antwortete Arachamija, dass die ukrainische Verfassung vorsehe, dass die Ukraine Mitglied der NATO werde. Somit hätte die Verfassung dafür geändert werden müssen. Überdies habe es kein Vertrauen zu Russland gegeben und gebe es auch jetzt keins, hieß es. Nicht zuletzt sei die Entscheidung auch vom britischen Premierminister beeinflusst worden:
„Mehr noch: Als wir aus Istanbul zurückkehrten, kam Boris Johnson nach Kiew und sagte, dass wir überhaupt nichts mit ihnen unterschreiben werden und dass wir einfach Krieg führen sollten!“
Die erste Runde der russisch-ukrainischen Friedensverhandlungen fand am 28. Februar 2022 in Weißrussland statt, die zweite Runde Ende März in Istanbul.

Analyse
National Interest: Es gibt für Russland keinen Grund, einem Einfrieren zuzustimmen
Boris Johnson kam Anfang April vergangenen Jahres nach Kiew und traf sich am 9. April 2022 mit Wladimir Selenskij.

Der damalige britische Premierminister versprach der Ukraine Militärhilfe in Form von 120 gepanzerten Fahrzeugen und Schiffsabwehrsystemen sowie zusätzliche Kreditgarantien der Weltbank in Höhe von 500 Millionen US-Dollar.

Johnson besuchte das Land später noch mehrere Male, auch nach seinem Rücktritt.
Die größte Niederlage seit Vietnam | Botschafter Chas Freeman
