Kiew hat seit Kriegsbeginn mehr als 380.000 Soldaten verloren und im gesamten Osten der Front zu strategischer Verteidigung gewechselt

Am 6. August 1945 warfen die USA die erste Atombombe auf ein ziviles Ziel. Schätzungsweise 80.000 Menschen starben sofort. Am 9. August folgte ein zweiter Abwurf auf Nagasaki. Die USA sind die einzige Nation, die bisher Atomwaffen gegen zivile Ziele eingesetzt hat.

Aus militärischer Sicht war die Vernichtung Hiroshimas und Nagasakis völlig sinnlos. Japan hatte den Krieg faktisch verloren. Es handelte sich bei den Abwürfen vorrangig um ein Experiment der USA. 

Bei den beiden Abwürfen handelt es sich um eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte und um ein mutmaßliches Kriegsverbrechen. Über 100.000 Menschen starben sofort, der überwiegende Teil davon waren Zivilisten. An den Folgen des Abwurfs starben im ersten Jahr weitere 150.000 Menschen. 

https://www.youtube.com/watch?v=BK0ogL0emdM&t=4s

Die Abwürfe blieben der bisher einzige Einsatz von Atomwaffen in einem Krieg. Die Nuklearmächte Russland, China, Großbritannien und Frankreich haben bisher auf den Einsatz ihrer Atomwaffen zur Erreichung militärischer Ziele oder gegen die Zivilbevölkerung verzichtet. Die russische Nuklear-Strategie sieht den Einsatz von Nuklearwaffen nur dann vor, wenn Russland von außen existenziell bedroht wird. Dagegen behalten sich die USA in ihrer Nuklear-Doktrin von 2022 vor, den nuklearen Erstschlag durchzuführen. 

https://www.youtube.com/watch?v=NF4LQaWJRDg

Die USA haben sich für den ersten und einzigen Einsatz von Atomwaffen bis heute nicht entschuldigt und halten das Verbrechen bis heute für gerechtfertigt. 

06.12.2023.

Kiews Militär habe nahezu im gesamten Osten der Front zu strategischer Verteidigung gewechselt

– dies gibt Generaloberst Alexander Syrski, Befehlshaber der ukrainischen Bodentruppen, bezüglich der Teilabschnitte der Front jeweils in den Räumen Kupjansk und Krasny Liman im Norden sowie Artjomowsk etwa in Höhe der Stadt Donezk zu. Ebenso nennt er einen der Gründe dafür:

„Die Lage ist schwer. Wir müssen unter den Bedingungen der Überlegenheit des Feindes kämpfen – bezüglich der Bewaffnung wie bezüglich der Personalstärke.“

Russlands Flugabwehr hat innerhalb von einem halben Jahr insgesamt 1.062 Lenkflugkörper abgeschossen: Dazu gehören Marschflugkörper wie Neptun aus ukrainischer und Storm Shadow/SCALP aus britischer/französischer Produktion, die eher seltenen ukrainischen ballistischen Gefechtsfeldraketen Grom-2, satellitengelenkte Gleitbomben JDAM aus US-Produktion sowie ebenfalls satellitengelenkte Geschosse größtenteils des Typs GMLRS, aber auch GLSDB, die im Dienst des ukrainischen Militärs beide jeweils als Ersatz für moderne „echte“ Gefechtsfeldraketen aus den Mehrfachwerfern MLRS und HiMARS aus US-Produktion abgefeuert werden.

Solche Leistung ist dem Umstand geschuldet, dass Russlands Militär seine Flugabwehrsysteme zu integrierten Netzwerken zusammenschließt, in denen die jeweiligen Sensordaten allen teilnehmenden Systemen verfügbargemacht werden.  Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu, hier zitiert von der russischen Nachrichtenagntur RIA Nowosti, gab bekannt:

„Im Laufe der Sonderoperation begannen wir, Luftabwehrsysteme im Komplex einzusetzen. Dadurch ist ihre Wirksamkeit deutlich gewachsen – bezüglich der Reaktionsschnelligkeit wie der Treffreichweite.“

„Damit wurden in der strategischen wie operativen Fronttiefe Hunderte Munitionsdepots, Güterbahnhöfe zum Abladen von Kriegsgerät, Produktions- und Instandsetzungshallen für militärische Fahrzeuge und Waffensysteme getroffen – und in Ausbildungs- und Reserveformungszentren im Hinterland tausende ukrainische Kämpfer, Nationalisten und ausländische Söldner eliminiert.“

ArchivbildWADIM SAWIZKI / Sputnik

Zwischenbilanz der Sonderoperation in der Ukraine

Der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu gab bekannt, dass Russland inzwischen ein Territorium kontrolliere, das fünfmal so groß sei wie das Territorium der Volksrepubliken Lugansk und Donezk vor dem 24. Februar 2022.

Nach Referenden im September 2022 seien Russland vier neue Regionen mit einer Gesamtfläche von 83.000 Quadratkilometern und mit etwa fünf Millionen Einwohnern beigetreten.

Das Asowsche Meer sei zu einem Binnenmeer Russlands geworden.

Der Minister hob darüber hinaus hervor, dass Russland den Eisenbahnverkehr mit dem Donbass wiederhergestellt und einen Landkorridor auf die Schwarzmeer-Halbinsel Krim eingerichtet habe.   

Seit dem Beginn der Sonderoperation bei den Kampfhandlungen mehr als 383.000 gegnerische Kämpfer getötet oder verletzt.

Infolge ihrer gescheiterten Gegenoffensive habe die ukrainische Armee etwa 159.000 Soldaten verloren.

Dabei seien außerdem 37 Leopard-Kampfpanzer außer Gefecht gesetzt worden.

Um das Verteidigungsvermögen der russischen Truppenverbände zu stärken, habe man an der mehr als 2.000 Kilometer langen Kontaktlinie 7.000 Kilometer Minenfelder, anderthalb Millionen Panzersperren vom Typ Pyramide und 2.000 Kilometer Panzergraben gelegt.

Die russischen Truppen würden im vollen Umfang mit Munition versorgt.

https://de.rt.com/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/

380.000 Soldaten verloren

19 Dez. 2023

https://de.rt.com/europa/190332-schoigu-kiew-verliert-seit-kriegsbeginn/

Der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu berichtete, dass die Ukraine seit Beginn des Krieges schwere Verluste erlitten habe. Insgesamt habe das Land 383.000 Soldaten verloren, davon 159.000 Militärs nach Beginn der Gegenoffensive.

Der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu

Die Ukraine habe in den vergangenen Monaten schwere Verluste erlitten, berichtete der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu bei einer erweiterten Sitzung des russischen Verteidigungsministeriums. Allein seit Beginn der Gegenoffensive seien 159.000 Mann getötet oder verwundet worden. Kiew habe 766 Panzer, 553 Flugzeuge und 259 Hubschrauber verloren. 

Er betonte, dass zu Beginn der Militäroperation 54 Länder Waffenlieferungen an Kiew angekündigt hätten. Tatsächlich lieferten derzeit aber nur 15 Staaten Waffen und militärische Ausrüstung.

Insgesamt habe die ukrainische Armee seit Kriegsbeginn 383.000 Soldaten verloren. Zudem seien mehr als 1.400 polnische Söldner, die für die ukrainische Armee gekämpft hätten, sowie 466 US-amerikanische und 344 britische Söldner getötet worden.

Putin: Russland braucht keine zweite Mobilisierungswelle

Die Ukraine sei aufgrund der vornehmlich westlichen Hilfen ein bankrottes Land, sagte Schoigu. „Die Ukraine hat derzeit 203 Milliarden Dollar (rund 185 Milliarden Euro) von externen Sponsoren erhalten, das sind 30 Milliarden Dollar mehr als ihr BIP. Es handelt sich praktisch um ein bankrottes Land, da ein erheblicher Teil dieser Gelder aus rückzahlbaren Krediten besteht“, so der Minister. 

Die vorrangige Aufgabe der russischen Armee für das kommende Jahr sei die Fortsetzung der Militäroperation bis zur vollständigen Erfüllung aller Ziele, sowie die qualitative Ausbildung der neu gebildeten Einheiten und die Koordinierung der Verbände und militärischen Einheiten.

Das Asowsche Meer sei inzwischen zu einem Binnenmeer Russlands geworden, sagte Schoigu am Dienstag. Russische Truppen hätten die Kontrolle über ein Gebiet übernommen, das vor den Kämpfen fünfmal größer gewesen sei als das Gebiet der Volksrepubliken Donezk und Lugansk.

Die russische Industrie habe die Produktion von militärischer Ausrüstung für den Bedarf der Armee vervielfacht. Die moderne Ausrüstung sei auf Herz und Nieren geprüft worden und habe ihre Überlegenheit gegenüber ähnlichen Modellen aus NATO-Staaten bewiesen. „Trotz der Sanktionen produzieren wir mehr Hightech-Waffen als die NATO-Staaten“, so Schoigu.

Mehr als 98 Prozent der verwundeten russischen Soldaten würden die Krankenhäuser als geheilt verlassen, fuhr er fort. Auf dem Schlachtfeld werde in den ersten Minuten nach der Verletzung Erste Hilfe geleistet, nahe der Frontlinie würden Feldlazarette eingerichtet, die durch erfahrene Ärzte verstärkt würden.

Aufgrund der Aufnahme Finnlands in die NATO und der Pläne Schwedens, dem Militärbündnis beizutreten, würden zwei neue Militärbezirke eingerichtet, kündigte er an. „Gleichzeitig berücksichtigen wir das zwischen den USA und Finnland unterzeichnete Abkommen, das die Nutzung von 21 finnischen Militäreinrichtungen, darunter alle vier Luftwaffenstützpunkte, durch die Amerikaner vorsieht“, sagte der Minister. Die Zahl der Streitkräfte werde in Zukunft auf 1,5 Millionen Soldaten steigen.

Medienbericht: Ukraine plant neue Gegenoffensive

https://de.rt.com/europa/190332-schoigu-kiew-verliert-seit-kriegsbeginn/

Bilanz an Verlusten westlichen Geräts – Schoigu: „Wohl darum keine Abrams-Panzer auf dem Schlachtfeld“

Panzer des ukrainischen Militärs, eine Maschine aus der Reihe Leopard 2, im Visier einer russischen Kamikazedrohne Typ Lanzett. Kleines Bild: Einschlag besagter Drohne, von einer Beobachterdrohne aus der Vogelperspektive aufgenommen. Stillbild aus Videomaterial. Veröffentlicht: 23.07.2023.Kriegsberichterstatter „Astrachan“

Hohe Verlustzahlen an Kampffahrzeugen aus westlicher Fertigung, die Kiew bisher in die Schlacht schickte, veranlassen Washington zu verdeckten Signalen an Kiew, die zwar schon dem ukrainischen Militär überstellten, aber bisher nicht eingesetzten Panzer der Reihe M1 Abrams aus US-Produktion weiterhin zurückzuhalten. Dies deutete Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu recht transparent auf eineк erweiterten Kollegiumssitzung der russischen Militärbehörde an. Er beginnt die Zeitrechnung diesbezüglich mit dem Sommeranfang dieses Jahres – die russische Zeitung Argumenty i fakty zitiert:

„Am 4. Juni 2023 begannen die Streitkräfte der Ukraine auf breiter Front eine Gegenoffensive, die von Kiews Betreuern aus dem Ausland vorbereitet wurde.“

Erfolg blieb aus, erinnert Schoigu – die sorgfältig und solide angelegte taktische Verteidigungszone des russischen Militärs konnte nicht durchbrochen werden. Die Verluste der ukrainischen Truppen an Personal bezifferte Russlands Verteidigungsminister mit 159.000 Toten wie Verwundeten.

Bei dieser gescheiterten Operation verlor Kiew neben 121 Flugzeugen und 23 Hubschraubern auch 766 Panzer und 2348 weitere Panzerfahrzeuge aller Art. Unter den Panzern sind auch 37 der beiden Reihen Leopard 1 und 2 aus bundesdeutscher Fertigung

Diese von Schoigu genannten Verluste müssen größtenteils auf die moderneren Leopard 2 entfallen, da die ersten Meldungen über Verluste von Panzern der Reihe Leopard 1 ziemlich jung sind. Geliefert wurden Kiew mindestens – dies besagen Daten von Forbes Stand August 2023 – 71 Panzer des Typs Leopard 2.

Bradley-Schützenpanzer aus US-Fertigung wurden auf dem Schlachtfeld in noch größeren Zahlen ausgeschaltet, vermeldet Russlands Verteidigungsminister – 50 Stück verlor Kiew an Russlands Feuerkraft. Dem ukrainischen Militär bisher überstellt wurden von den 190 zugesicherten mindestens 95 Stück – diese Daten führte die Washington Post Stand 20. Juni 2023 an.

Russlands Verteidigungsminister wörtlich:

„Offenbar deswegen kommt es, dass wir auf dem Schlachtfeld bisher keine US-gefertigten Abrams sehen, die vor einigen Monaten geliefert wurden.“

https://de.rt.com/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/

Hinterlasse einen Kommentar