Medwedew ruft zu Rache an Westen auf: Neue Sanktionen richten sich gegen gesamte Bevölkerung Russlands

23 Feb. 2024

Vonseiten der AfD trat außer Gottfried Curio auch der frühere Bundeswehr-Offizier Martin Reichardt ans Rednerpult. Gegen Ende seiner Rede hielt Reichardt eine kleine Deutschlandfahne neben sich und erklärte gleichzeitig:

„Und die Fahne Deutschlands, Schwarz-Rot-Gold, die Fahne von Freiheit und Recht, sie wird leuchten in Deutschland! Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand!“

Unmittelbar im Anschluss daran erteilte Bundestagsvizepräsidentin Yvonne Magwas (CDU) Reichardt zwei Ordnungsrufe. Magwas begründete dies folgendermaßen:

„Lieber Herr Reichardt, wir halten hier nichts hoch, wir sind ein Parlament des Wortes und nicht des Hochhaltens von Fahnen oder dergleichen. Von daher erteile ich Ihnen dafür einen Ordnungsruf. Und ich erteile Ihnen einen Ordnungsruf, dass Sie die Regierung als Verfassungsfeinde bezeichnet haben und ausdrücklich dahin gezeigt haben. Und wenn Sie heute nochmal einen Ordnungsruf kriegen, dann müssen Sie den Raum verlassen. Ich möchte Sie vorsorglich dadrauf hinweisen.“

In dem offiziellen Videomitschnitt der Rede, der vom Bundestag veröffentlicht wurde, ist der Ordnungsruf der Bundestagsvizepräsidentin verstümmelt und als solcher nicht zu erkennen, da der Clip nach den Worten „Lieber Herr Reichardt, wir halten hier nichts hoch, wir sind ein Parlament des Wortes und nicht …“ abbricht. Auf Social-Media-Kanälen ist der Vorgang allerdings vollständig zu sehen.

Der Vize-Chef des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat auf Telegram die neuen westlichen Sanktionen gegen Russland kommentiert. Der Ex-Präsident betonte, dass sich das Land inzwischen an die endlosen Einschränkungen gewöhnt habe. Er machte aber auf einen Unterschied zu den vorherigen Strafmaßnahmen aufmerksam:

„Diese Verbote sind nicht mehr ausschließlich auf Behörden und Unternehmen im Land gerichtet, was unser Gegner gern behauptet. Sie sind nun gegen die gesamte Bevölkerung verabschiedet worden.“

Als Beispiel führte Medwedew das Verbot für das Zahlungssystem MIR und die Einschränkungen für Bauunternehmen an, die Wohnungen in Russland errichten. Der Grund sei klar: Je schlimmer es den russischen Bürgern gehe, desto besser gehe es der westlichen Welt.

„Wir alle müssen das bloß in Erinnerung behalten und uns an ihnen rächen, wo es nur möglich ist. Sie sind unsere Feinde.“

Der hochrangige Beamte rief dazu auf, dem Westen wirtschaftliche Probleme zu bereiten, den öffentlichen Unmut über die „stümperhafte Politik der westlichen Behörden“ zu schüren und die westlichen Interessen in der internationalen Arena zu beeinträchtigen. Man solle dies durchgehend, systematisch und maximal offen tun. Außerdem solle man im Westen andere Aktivitäten abwickeln, über die es nicht angebracht sei, öffentlich zu sprechen. Krieg sei nun eben Krieg, fügte Medwedew hinzu und zeigte sich sicher, dass Russland in diesem Krieg die Oberhand gewinnen werde.

https://odysee.com/@RTDE:e/EU-verh%C3%A4ngt-13.-Sanktionspaket-gegen-Russland-:a?src=embed&t=140.791047

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„Nur Schachzug, um Zeit für Gegenschlag zu gewinnen“ – Medwedew zu Verhandlungsangeboten

23 Feb. 2024

Der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew schätzte in einem großen Interview ein, wie er die Chancen für einen russischen Sieg im Krieg um die Ukraine sieht. Auch erklärte er, warum er in sozialen Medien so polternd auftritt.

"Nur Schachzug, um Zeit für Gegenschlag zu gewinnen" – Medwedew zu Verhandlungsangeboten
Dmitri Medwedew gibt den russischen Medien am 21. Februar ein Interview.

Der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew hat in einem ausführlichen Interview mit Medienvertretern seine Position zu vielen Fragen rund um den Ukraine-Konflikt und die Konfrontation mit dem Westen erläutert. Seit Jahren bekleidet er das wichtige Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Nationalen Sicherheitsrats. Auch ist er für seine äußerst streitlustigen und aggressiven Kommentare in den sozialen Medien bekannt. In einer Frage mit diesem Ruf konfrontiert, hat er diesen Umstand mit einer emotionalen Reaktion auf die große „Ungerechtigkeit im Umgang mit Russland“ begründet. „Wir hätten ihnen (dem Westen) schon früher eine äußerst harte Antwort auf alle Fragen geben müssen“, sagte er. Irgendwann werde es aber sowieso niemanden mehr geben, dem man im Westen die Hand reichen könnte.

„Wenn sich die Beziehungen normalisieren, wird die absolute Mehrheit der gegenwärtigen Politiker im Westen in die politische Versenkung verschwinden, sie werden verschwinden“, sagte Medwedew.

Es werde allerdings noch sehr lange dauern, womöglich Jahrzehnte, bis es dazu kommt. Zu groß sei die Wasserscheide, die Russland und den transatlantischen Westen trennt. Von möglichen Friedensverhandlungen, die die Kampfhandlungen im Stellvertreterkrieg mit der NATO und dem Westen zum Erliegen bringen könnten, hält er nicht viel. Diese Signale seien ein schlauer Schachzug, der darauf abziele, dass Russland seine strategischen Verteidigungskräfte stoppe. Dies würde verhindern, dass „russische Gebiete in ihren heimischen Schoß zurückkehren“. Zu diesen Gebieten hat Medwedew u. a. die „russische Stadt“ Odessa und die Hauptstadt Kiew gezählt. Kiew habe „russische Wurzeln“, sei aber derzeit von Feinden des Landes, allen voran den USA, übernommen worden und stelle für Russland eine Gefahr dar, so der ehemalige Präsident.

„Wenn von der Ukraine nach all dem, was geschieht, etwas übrig bleibt, dann hat ein solcher Staat vielleicht eine Chance zu überleben, wenn auch keine sehr große … Wir müssen die Zukunft Russlands garantieren, und ohne die Niederlage dieser nationalistischen, profaschistischen Clique in Kiew ist das unmöglich. Dieses Regime muss fallen, es muss zerstört werden, es darf nicht in der Welt bleiben“, sagte Medwedew.

Er hielt es für möglich, dass einige Gebiete im westlichen Teil des Landes nach dem Ende der Kampfhandlungen nicht unter russischer Kontrolle bleiben. Die Zukunft dieser Gebiete könnte dann im Zuge eines politischen Prozesses geklärt werden, wobei die Menschen, die diese Gebiete bewohnen, in diesem Prozess ein Wort mitzureden haben sollten.

Der derzeitige ukrainische Staat sei für die Ukrainer selbst gefährlich, betonte Medwedew. „Und für sie sieht diese Wahl so aus: entweder in einem normalen, gemeinsamen Staat mit Russland zu leben oder auf jeden Fall auf der Grundlage einiger identischer Prinzipien des gemeinsamen Staates – oder aber endloser Krieg. Sie müssen diese Wahl für sich selbst treffen.“

Russischer Ex-Präsident Medwedew: „Von Kiew geht existenzielle Bedrohung für Russland aus“

https://de.rt.com/europa/197146-nur-schachzug-um-zeit-fuer-gegenschlag-zu-gewinnen/

Kanadas Premier Justin Trudeau: „2SLGBTQI+2SLGBTQI+ Kanadier

Im vergangenen Jahrhundert gab es die Lebensform der Homosexualität, damit schlicht umschreibend gleichgeschlechtliche Liebe zwischen Männern oder Frauen – Schwule und Lesben. Es gab sogenannte Transvestiten, exaltiert und affektiert agierende Männer in Frauenkleidern, provokativ abwertend auch als „Tucken“ tituliert. Die wissenschaftliche Disziplin der „Queer-Theorie“ existiert seit 1991. Der Begriff „queer“ galt davor in den USA als herablassende, negative Bezeichnung für Homosexualität.

Seit den 2000er-Jahren dynamisiert sich die bewusste medial-politische Lancierung der Begrifflichkeit einer „Zusammenfassung“ mehrerer, vermeintlich gefühlter und empfundener individueller Sexualzugehörigkeiten, kurz LGBT, die Abkürzung für lesbisch, gay/schwul, bisexuell und transgender“. Es folgte über die Jahre die Erweiterung zu LGTBQ und schließlich LGBTQ+ – mit der Ergänzung „queer“.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau konnte nun im Februar 2024 für sich den aktuellen „Gaga-Rekord“ verbuchen, dies bezogen auf eine weitere Ergänzung der Endlosschleife von gefühlten Befindlichkeiten. Das diesbezügliche X-Posting lautet:

„Ich möchte mich hier ganz klar ausdrücken: 2SLGBTQI+ Kanadier – in Alberta und im ganzen Land – verdienen es, mit Respekt behandelt zu werden, und sie sollten in der Lage sein, zu sein, wer sie sind, und zu lieben, wen sie lieben, ohne Angst.“

Die Erweiterung „I“ steht für intersex. Es existiert auch noch die Variante LGBTQIA+, dabei steht „A“ für asexuell, das „+“ für erwartbare Ergänzungen oder bis dato unbekannte Befindlichkeiten. Trudeaus Variante „2S“ bezieht sich wiederum auf die Wahrnehmung „Two-Spirit Menschen“. „Two-Spirit“ ist dabei ein Neologismus, die neu geschaffene Wortschöpfung/Wahrnehmung, für Angehörige nordamerikanischer indigener Menschen (vormals auch als Indianer bekannt) eines Geschlechts (meist Männer).

Auf der offiziellen Webseite der kanadischen Regierung, zum Thema sexueller Rundumpaket-Buchstabenreihen, kann bei Interesse auch noch erlesen werden, wofür die Variante „2SLGBTQQIA+“ steht. 

Nach einer Anhörung „Betroffener“ in Edmonton im kanadischen Bundesstaat Alberta, versicherte Trudeau in seinem Posting:

„Wir sind für Sie da, und wir werden immer mit Ihnen zusammenarbeiten, um eine bessere Zukunft zu schaffen.“

https://de.rt.com/gesellschaft/177846-taegliche-wahnsinn/

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