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Russland testet Multikopter-Drohne neuer Gewichtsklasse
17 Juni 2024
Die neueste russische Drohne „Perun“ wird im Kampfgebiet getestet. Sie kann sowohl für die Lieferung von Lasten in schwer erreichbare Gebiete der Frontlinie als auch für den Kampfeinsatz verwendet werden – die Nutzlast kann bis zu 200 kg betragen. Darüber hinaus verhält sich die Drohne dank ihres geschickten Konstruktionsaufbaus in der Luft sehr stabil und berechenbar – so sehr, dass sie sogar Soldaten transportieren kann.
Getestet wird auch eine Modifikation mit einem montierten Panzerabwehr-Raketensystem: Der Schuss kann nicht nur nach der Landung, sondern sogar während des Fluges abgegeben werden.
Der ukrainische General a.D. Sergei Kriwonos stellte fest, dass die russische Rüstungsindustrie die Produktion von Kampfdrohnen stark ausgeweitet hat:
„Wir sehen, dass eine große Anzahl ukrainischer Drohnen, die an der Front eintreffen, ihre Aufgaben oft nicht erfüllen, weil das russische System der elektronischen Kriegsführung leistungsfähiger ist und die russischen Drohnen leistungsfähiger sind. Die Fähigkeit der russischen Drohnen, dem ukrainischen elektronischen Kriegsführungssystem entgegenzuwirken, ist nicht nur eine Frage der Quantität, sondern auch der Qualität und Flexibilität.“
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Zwei Drittel der europäischen Verteidigungsausgaben fließen in neue Rüstungsaufträge in den Vereinigten Staaten sagte Stoltenberg laut TASS:
„Heute geben über 20 NATO-Länder mehr als 2 Prozent des BIP für die Verteidigung aus. Und das Meiste dieser Gelder geht an die Vereinigten Staaten. In den letzten zwei Jahren sind zwei Drittel dieser Gelder in US-Militäraufträge geflossen, also etwa 140 Milliarden US-Dollar.“
17 Juni 2024 20:10 Uhr
Zwei Jahre lang musste die Ukraine auf ihre alten Schulden keine Zinsen zahlen. Im August endet dieses Moratorium. Die Regierung in Kiew und die internationalen Gläubiger werden sich aber nicht einig ‒ Kiew verlangt mehr als 20 Prozent Schuldenerlass.

Seit Anfang Mai fordern Gläubiger von der Ukraine, die Zinszahlungen für alte Kredite in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar im nächsten Jahr wiederaufzunehmen. Diese waren mit Beginn der militärischen Sonderoperation Russlands für zwei Jahre ausgesetzt worden. Diese Vereinbarung endet allerdings im August.

Analyse
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Problem dabei sind nicht nur die privaten Gläubiger, darunter Pimco (eine Tochter der Allianz) und BlackRock, die Zinszahlungen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar jährlich erwarten. Der Wert ukrainischer Schuldverschreibungen ist gewaltig gefallen: Ein US-Dollar Nennwert besitzt bei demnächst fälligen Anleihen nur noch einen Marktwert von 25 bis 30 Cent. Verglichen mit der tatsächlichen Frontlage ist selbst das noch optimistisch, weil es für eine Wahrscheinlichkeit von 25 bis 30 Prozent steht, dass die fälligen Kredite abgelöst werden. Ende des Jahres 2021 waren das noch 1,08 Dollar. An der Frankfurter Börse liegt die Nachfrage nach ukrainischen Staatsanleihen derzeit bei null.
Hinzu kommt noch, dass diese ukrainischen Staatsanleihen in US-Dollar nominiert sind, der Kurs der ukrainischen Griwna aber von 0,038 US-Dollar im Januar 2022 auf derzeit 0,025 US-Dollar gefallen ist.
Neben den privaten Gläubigern gibt es aber noch das Interesse diverser Regierungen, die im Verlauf der letzten zwei Jahre Kredite an die Ukraine vergeben haben und jetzt fürchten, gegenüber den privaten Gläubigern ins Hintertreffen zu geraten, weil sie Zinszahlungen erst ab 2027 erwarten und sich nun sorgen, dass ihre Mittel verwendet werden, um die privaten Gläubiger zu befriedigen.
Seit zwei Wochen laufen die Verhandlungen der ukrainischen Regierung mit den Gläubigern, bisher ohne Ergebnis. 20 Prozent Verlust auf die Anleihen wurden von den Märkten ohnehin erwartet, die Forderung der ukrainischen Regierung auf Schuldenerlass liegt jedoch nach Angaben von Reuters noch weit darüber.
Die gesamte Staatsverschuldung der Ukraine beläuft sich auf 143,6 Milliarden US-Dollar, allerdings dürften die Kredite, die jüngst etwa über die EU oder die USA vergeben wurden, darin nicht enthalten sein. Real ist kaum anzunehmen, dass in Zukunft ein ukrainischer Staat tatsächlich diese Schulden oder zumindest die Zinsen darauf bezahlt, denn erste Voraussetzung dafür wäre, dass es einen ukrainischen Staat gibt.

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Zudem häufen sich inzwischen die Mitteilungen, dass die Einberufungen zu tiefe Löcher in die Reihen der Beschäftigten reißen. Ein Stahlproduzent warb jüngst um weibliche Beschäftigte in der Stahlproduktion. Andernorts kann die Kanalisation nicht mehr in Schuss gehalten werden oder stellen Verkehrsbetriebe ganze Linien ein. Zusätzlich zu den mittlerweile regelmäßigen Stromsperren dürfte das dafür sorgen, dass die industrielle Leistung weiter sinkt. Da klingt es wie ein schlechter Scherz, wenn der ukrainische Finanzminister erklärt:
„Starke Armeen müssen durch starke Volkswirtschaften gestützt werden, um Kriege zu gewinnen.“
Sofern die großen Gläubiger der Ukraine nicht bereits ihre Verluste aus diesen Anleihen durch Gewinne bei den Unternehmen der westlichen Rüstungsindustrie ausgeglichen haben, dürfte die Fortsetzung der Verhandlungen nicht einfach werden. Schließlich bestünde dann das Hauptinteresse darin, überhaupt noch einen Teil der Kreditsumme zurückzuerhalten, ehe der Rest vollständig abgeschrieben werden muss. Es ist aber auch nicht völlig auszuschließen, dass sich westliche Regierungen mit der Begründung, man müsse der Ukraine helfen und eine Zahlungsunfähigkeit abwenden, bereit erklären, für die Rückzahlung zu bürgen und damit letztlich auch diese Kosten auf ihre Steuerzahler abzuwälzen.
Der Westen und die Ukraine: Eine Gelegenheit für Diebstahl und Betrug
https://de.rt.com/international/209467-ukraine-vor-staatsbankrott/