Gescheitertes Trump-Attentat: Mordkomplott oder massive Inkompetenz?

Nach der Debatte mit Trump, bei der Biden verwirrt wirkte und stotterte, sind die Zweifel an seiner Fähigkeit, die Wahl zu gewinnen, gewachsen ‒ auch bei den Demokraten, für die er kandidieren will. Daher wird in der Partei über einen möglichen Ersatz für Bidens Kandidatur diskutiert. Laut einer Umfrage von Reuters und Ipsos wäre von allen potenziellen Kandidaten der Demokraten nur Michelle Obama in der Lage, Trump bei der Wahl zu schlagen

Elon Musk: Kamala Harris wäre die „nächste Marionette“ von Soros

Der gerne rezitierten Satz von Kamala Harris:

„Was sein kann, unabhängig von dem, was gewesen ist“

Die „nächste Marionette“ von Soros

Selten so gelacht:

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Wenn Kamala Harris lacht, dann verzieht sie nicht nur den Mund, sie röhrt, sie gluckst, sie lässt das Lachen aus dem Bauch aufsteigen bis zu ihren Augen. Sie lässt ihr ganzes Gesicht strahlen und ihren Körper beben. Ich finde das ansteckend. Die Republikaner nicht […]“

„Das Lachen der Vizepräsidentin – Wenn sie lacht, dann strahlt Kamala Harris jene Kraft aus, die das Leben Joe Biden genommen und Donald Trump nur in der Abart der Aggression zugeteilt hat.“

„An einem Lachen kann man viel erkennen. Ich nenne sie lachende Kamala. Habt ihr je ihr Lachen gehört? Sie ist verrückt. Sie ist bescheuert (nuts).Donald Trump lästert über Kamala Harris‘ ‚irre Lache‘.

„Gegacker“ von Kamala Harris bringt das Trump-Lager auf die Palme

„Das gellende Lachen einer Frau ist Männern immer schon eine Urangst gewesen.“

Nordkorea Alliierte der USA

 Kamala Harris – Die Vereinigten Staaten bekommen die perfekte Präsidentschaftskandidatin serviert

Dies ist eine vollständig kontrollierte, leicht zu manipulierende Marionette, die die Demokraten versuchen können zu manipulieren und irgendwie – sei es als Kadaver, sei es als ausgestopftes Tier – ins Weiße Haus hineinzuzwängen.

Dies ist eine nur zu bequeme Kandidatin für den „tiefen Staat“. Vorläufig steht der Panzerzug „Kamala“ auf dem Reservegleis. Aber wenn man ihn in Bewegung setzt, wird er mit voller Geschwindigkeit auf die Weltkatastrophe zusteuern. Es ist schwer zu glauben, dass eine solche Frau zu einer ausgewogenen, vernünftigen, unabhängigen Politik fähig sein wird. Aber dafür wird man ihr die schlimmsten Entscheidungen aufbürden können. Kamala, die Kichererbse, wird nicht zögern, ein nukleares Armageddon auszulösen, bis auf ein letztes Kichern.

https://de.rt.com/meinung/213468-amerika-bekommt-perfekte-praesidentschaftskandidatin-serviert/

https://odysee.com/@RTDE:e/Tulsi-Gabbard-warnt-vor-Kamala-Harris–Dienstm%C3%A4dchen-von-Hillary-Clintons-Kriegstreiber-Kabale:7?src=embed&t=1.303616

Kamala Harris: die „nächste Marionette“ von Soros

Elon Musk, der Chef von Tesla und SpaceX, hat sich über George Soros und seinen Sohn lustig gemacht, weil sie Vizepräsidentin Kamala Harris als die „qualifizierteste Kandidatin“ für die Nachfolge von Joe Biden unterstützt haben.

Nach Bidens Ankündigung unterstützte Alex Soros, der Sohn des Milliardärs und Financiers George Soros und Erbe des Imperiums seines Vaters Kamala Harris. In einem Beitrag auf X (Twitter) schrieb Alex Soros:

„Es ist an der Zeit, dass wir uns alle um Kamala Harris scharen und Donald Trump besiegen. Sie ist die beste und qualifizierteste Kandidatin, die wir haben.“

Musk dankte Soros auf X und erklärte, er lasse keinen Zweifel daran, wer die nächste Marionette sein werde:

„Ich möchte Alexander Soros dafür danken, dass er alle nicht im Ungewissen darüber gelassen hat, wer die nächste Marionette sein würde.“

Zuvor hatte Musk dem Milliardär George Soros den Versuch einer Zerlegung der Gesellschaft vorgeworfen. Denn Soros sorge dafür, dass Gesetze nicht durchgesetzt würden. In einem Podcast mit Joe Rogan im Jahr 2023 hatte Musk erklärt, dass die Gesetzlosigkeit, die derzeit US-amerikanische Städte wie San Francisco und Los Angeles plage, auf Soros zurückzuführen sei – dieser unterstütze Staatsanwälte, die sich weigerten, Verbrechen zu verfolgen.

https://de.rt.com/international/213162-musk-dankt-soros-fuer-enthuellung/

Der Secret Service, die für den Schutz von US-Spitzenpolitikern zuständige Bundesbehörde, hat eingestanden, dass er wiederholt Anfragen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten und ehemaligen Präsidenten Donald Trump um zusätzlichen Schutz ablehnte, berichtete die New York Times und zitierte dabei den Sprecher der Behördenchefin. Der Beamte erklärte das Sicherheitsversagen damit, dass der Dienst überfordert sei.

Trump: „Habe Kugel für Demokratie eingefangen“

Orbán: Trump hat aus einem Grund überlebt – um Frieden in die Welt zu bringen

Nach dem Pressebericht erläuterte Guglielmi in einer Erklärung, die Bundesbehörde habe begrenzte Ressourcen, die sie für Veranstaltungen abordnen könne. In manchen Fällen sei sie gezwungen, „staatliche oder örtliche Partner für die Bereitstellung spezialisierter Funktionen“ zu nutzen.

Umfrage: 80 Prozent der befragten Amerikaner sagen „USA gleiten ins Chaos ab“

Von Elem Chintsky

Für alle, die bisher nichts von alledem vermutet haben: Laut einer kürzlich erhobenen, gewichtigen Statistik von Reuters und Ipsos seien vier von fünf US-Amerikanern überzeugt, ihr Land „gleite ins Chaos ab“.

Wenn man den infantilen, jaulenden Klageliedern eines professionellen Vortäuschers des Hollywood-Silverscreens wie Robert De Niro lauscht, samt seiner emotional erpressenden Warnungen, dass Trump auf gar keinen Fall an die Macht gewählt werden dürfe, sonst blühe den USA ein unwiederbringliches, autoritär-diktatorisches Chaos, dann stellt sich eine ganz andere Frage:

Wenn man dieses statistisch zertifizierte, nicht wirklich abwegige „nationale Abgleiten ins Chaos“ als US-Stimmungsbild nicht unbedingt und exklusiv an einen Trump-Sieg koppelt, sondern etwas objektiver und interdisziplinärer betrachtet, kann man die Grundthese an sich durchaus weiterhin als legitim bewerten.

Die mutmaßliche Vernachlässigung der US-Grenze zu Mexiko, die damit verbundene inneramerikanische Drogen- und Opioid-Krise oder auch die inflationäre Währungspolitik und die hiermit einhergehende Schwächung der Kaufkraft des US-Dollars sowie dessen fortschreitender Positionsverlust als Weltreservewährung deuten allesamt darauf hin, dass für die USA eine chaotische Zeitenwende bevorsteht.

https://de.rt.com/meinung/212805-reuters-umfrage-80-prozent-befragten/

USA stehen wegen Huthi vor schwersten Kämpfen seit Zweitem Weltkrieg

14 Juli 2024

US-Geheimdienste warnen, dass Russland die Huthi-Bewegung im Jemen mit modernen Antischiffsraketen ausstatten könnte, und zwar als Vergeltung für die Unterstützung der Biden-Regierung für ukrainische Angriffe auf russisches Territorium mit US-Waffen.

Die neuen Geheimdienstinformationen werden zu einem Zeitpunkt öffentlich, da der oberste US-Kommandeur für den Nahen Osten kürzlich in einem vertraulichen Brief an Verteidigungsminister Lloyd Austin warnte, dass die westlichen Militäroperationen in der Region „nicht in der Lage“ seien, die Huthi-Angriffe auf Schiffe im Roten Meer abzuwehren, so US-Behörden. 

https://odysee.com/@RTDE:e/Explosion-im-Roten-Meer–Huthi-ver%C3%B6ffentlichen-Video-von-Angriff-auf-%C3%96ltanker:c?src=embed

 Frachtschiff im Roten Meer sinkt nach Huthi-Angriff

220 Kilometer langer Ölteppich vor Jemen nach Angriff auf Tanker

Huthi melden weitere Angriffe auf Schiffe

https://odysee.com/@RTDE:e/Explosion-im-Roten-Meer–Huthi-ver%C3%B6ffentlichen-Video-von-Angriff-auf-%C3%96ltanker:c?src=embed&t=8.815222

https://odysee.com/@RTDE:e/Rotes-Meer–Huthi-Rebellen-kapern–in-Beziehung-zu-Israel-stehendes–Frachtschiff:8?src=embed

Furcht vor Unterbrechung von Lieferketten: Huthi kapern israelisches Schiff

 Raketenangriff auf israelische Hafenstadt Eilat: Huthi testen erstmals Rakete mit Feststoffantrieb

Huthi greifen Tel Aviv an

19 Juli 2024

Zum ersten Mal wurde mit einem Huthi-Angriff eine große Stadt im Zentrum des Landes durch eine Drohne angegriffen. Tel Aviv galt bisher als gut geschützt.

https://odysee.com/@RTDE:e/Huthi-Drohne-trifft-Tel-Aviv–Ein-Toter-bei-schwerer-Explosion-in-Israel:3?src=embed&t=12.385241

Die Huthi-Bewegung lobte die Fähigkeit der Drohne, die israelische Luftabwehr zu umgehen, und erklärte, sie wolle als Reaktion auf den Krieg im Gazastreifen zwischen Israel und den Hamas, der nun schon den neunten Monat andauert, tief in Israel eindringen, also im Landesinneren Israels Operation ausführen.

https://odysee.com/@RTDE:e/Huthis-zeigen-Einsatz-von-Wasserdrohne:3?src=embed

Trump-Attentats: Schütze klettert vor allen Augen aufs Dach und Polizei reagiert nicht

In einem von „BBC“ ausgestrahlten Video erzählt ein Besucher der Trump-Veranstaltung im US-Staat Pennsylvania, dass er den Täter beim Klettern auf ein Gebäudedach beobachtet hat. Das habe er der Polizei signalisiert – doch sie habe nicht reagiert.

Ein weiterer Augenzeuge meldete den Täter der Polizei.Er habe einen Bewaffneten auf einem Gebäudedach.  gesehen und den Verdächtigen der Polizei gemeldet, kurz bevor die Schüsse fielen.

Zeuge des Trump-Attentats: Schütze klettert vor allen Augen aufs Dach und Polizei reagiert nicht

Die „New York Post“ zitiert Quellen, wonach der vermeintliche Einzeltäter Thomas Matthew Crooks von Beamten vor Ort fast 30 Minuten vor dem versuchten Trump-Attentat auf einem Dach gesichtet wurde. Ein „Sniper-Team“ soll sich sogar in demselben Gebäude aufgehalten haben.

https://odysee.com/@RTDE:e/Zuschauer-informieren-Polizei-%C3%BCber-Attent%C3%A4ter-%E2%80%93-zwei-Minuten-vor-Schuss-auf-Trump:6?src=embed&t=39.424502

„Ein Scharfschützenteam der örtlichen Polizei war in dem Gebäude stationiert, in dem der versuchte Attentäter Thomas Crooks auf das Dach kletterte und auf Donald Trump schoss.“

„Crooks konnte das Gebäude unbehelligt erklimmen, bevor er mit einem Sturmgewehr im AR-Stil acht Schüsse abfeuerte, die Trump am Ohr streiften, einen Trump-Anhänger töteten und zwei weitere verletzten.“

Das Trump-Attentat: Symptom des Zerfalls westlicher Gesellschaften

Zeuge des Trump-Attentats: Schütze klettert vor allen Augen aufs Dach und Polizei reagiert nicht

Ein Artikel der New York Post (NYP) zitiert Informationen, dass  am Ort des Ereignisses stationierte Polizisten „einen verdächtigen Mann auf dem Dach bemerkten, ein Foto von ihm machten und es gegen 17:45 Uhr meldeten.“ Der NYP-Artikel erklärt weiter:„Ein Beamter der Polizei von Butler Township kletterte auf die Schultern eines Kollegen, um kurz vor der Schießerei das Dach des Gebäudes zu überprüfen, zog sich aber zurück, nachdem Crooks sein Gewehr auf ihn gerichtet hatte.“

https://de.rt.com/nordamerika/212512-medienbericht-schuetze-vom-trump-attentat/

Ein Folgeartikel der New York Post titelte dann am 15. Juli mit der Information:

„Lokales Scharfschützenteam war in dem Gebäude, in dem der Trump-Schütze auf das Dach kletterte und das Feuer eröffnete.“

Der Schuss hat Trump nur um Millimeter verfehlt, als er sich drehte

Photo Appears to Capture Path of Bullet Used in Assassination Attemp

„Mutmaßliches“ Attentat: Die (mutmaßlichen) Qualitätsjournalisten des „Spiegel“ haben die Schuesse nicht gehört.

 „Damit hatte er womöglich das Glück seines Lebens. Der Scharfschütze zielte genau auf seinen Kopf und hätte ihn im Stil eines Profi-Snipers genau in den Kopf getroffen.“

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico, der vor kurzem selbst ein Attentat nur mit viel Glück überlebte, schrieb am Sonntag auf Facebook, dass die Angriffe auf Trump und ihn selbst nach demselben Drehbuch abliefen:

„Trumps politische Gegner versuchen, ihn auszuschalten, und wenn sie scheitern, regen sie die Öffentlichkeit so sehr auf, dass irgendein Verlierer eine Waffe nimmt. 

Nach dem Attentat auf Ex-Präsident Donald Trump müssen sich die US-amerikanischen Behörden sich schmerzhafte Fragen stellen, denn sie haben es offenbar versäumt, den Täter rechtzeitig auszuschalten, bevor er seine Schüsse abfeuern konnte, die Trump verletzten und einen Veranstaltungsbesucher töteten. 

Vor fünf Tagen veröffentlichte US-Präsident Joe Biden einen Tweet mit folgendem Inhalt:

„Ich habe einen Job, und der ist, Donald Trump zu schlagen. Ich bin absolut sicher, dass ich dafür der Beste bin. Also genug geredet über die Debatte, es ist Zeit, Trump ins Fadenkreuz zu nehmen.“

Reaktionen und Folgen nach Mordversuch

Während der Wahlveranstaltung im Bundesstaat Pennsylvania am Sonnabend fielen um 18.13 Uhr (Ortszeit) plötzlich acht bis zehn Schüsse. Der republikanische Präsidentschaftskandidat war mitten in einem Satz, als er sich plötzlich ans rechte Ohr fasste. Später wurde klar, dass die Schüsse von dem Dach eines Gebäudes abgefeuert wurden, das in der Nähe des Veranstaltungsgeländes liegt.

Attentatsversuch auf Trump: Ex-Präsident nach versuchtem Attentat verletzt – Angreifer tot

Attentatsversuch auf Trump: Ex-Präsident nach versuchtem Attentat verletzt – Angreifer tot

Die Bundespolizei FBI hat nach Berichten von US-Medien den Attentäter identifiziert. Es handele sich dabei um den 20-jährigen Thomas Matthew C. aus Bethel Park im Bundesstaat Pennsylvania, berichteten die Sender NBC und CBS unter Berufung auf das FBI. Aus dem Wählerverzeichnis des Bundesstaates Pennsylvania geht hervor, dass der mutmaßliche Schütze ein eingetragener Republikaner ist.

Aber nicht nur zu den Motiven seiner Tat wird noch ermittelt. Denn offenbar liegt bei den Sicherheitsvorkehrungen zur Wahlkampfveranstaltung ein schwerwiegendes Behördenversäumnis vor. So berichtete ein Besucher der Trump-Veranstaltung im Interview mit der britischen BBC, dass viele Menschen den Täter gesehen hätten und versuchten, die Beamten zu warnen – jedoch ohne Erfolg. Denn der Scharfschütze konnte ungehindert seinem Plan nachgehen. 

„Wir haben einen Typen gesehen, der das Dach hinaufkletterte. Das war 15 Meter von uns entfernt“, erzählte ein Mann mit roter Trump-Mütze im TV.

Er berichtete, dass er die Sicherheitskräfte vor dem Schützen gewarnt habe: „Wir stehen da und zeigen auf den Typen, der aufs Dach klettert“, sagte er. Der Reporter fragte dazwischen: „Hatte er ein Gewehr?“ Der Mann bejahte: „Er hatte ein Gewehr. Wir konnten ihn deutlich mit einem Gewehr sehen.“

Dann hätte er versucht, die Polizei auf den Bewaffneten aufmerksam zu machen, doch die Beamten hätten nichts unternommen. „Ich habe mich gefragt, warum Trump noch immer spricht und nicht von der Bühne gebracht wurde“, so der Augenzeuge weiter. 

„Ich stand zwei, drei Minuten da und habe auf ihn gezeigt. Der Secret Service hat auf uns runtergeschaut und ich stand nur so da [streckt seinen Arm aus, d. Red.].“ Dann fielen die Schüsse. Der Mann wäre darüber sehr verwundert gewesen, denn es handele sich um einen „kleinen Ort“ und die Beamten hätten Zielfernrohre gehabt. Auf einem Luftbild ist zu sehen, dass die Feuerposition des Schützen sich unweit des Ortes befindet, wo Donald Trump stand. 

Die Angaben des Augenzeugen sind nicht bestätigt. Ein weiteres, nicht verifiziertes Video zeigt die Sekunden vor dem Angriff aus Sichtrichtung der Besucher. „Er hat eine Waffe! Er hat eine Waffe!“, rufen mehrere Menschen. Dann sind Schüsse zu hören.

Weitere Ermittlungen stehen noch an, Augenzeugen werden ordnungsgemäß befragt und Videoaufzeichnungen ausgewertet. Aber eines ist bereits klar:

Ein bewaffneter Attentäter konnte sich Zugang zu einem Dach in der Nähe der Bühne verschaffen und ungehindert Schüsse auf den ehemaligen US-Präsidenten und derzeitigen Präsidentschaftskandidaten abfeuern – das ist vor allem ein Versagen der Sicherheitskräfte.

Auf einem weiteren Video ist zu sehen, wie die US-Scharfschützen rechts hinter der Bühne an diesem Tag ihren Job erledigten. Fast gleichzeitig mit den Schüssen auf Trump entdeckte einer der Sicherheitskräfte den Täter und eröffnete das Feuer. Der 78-jährige Politiker überlebte das Attentat nur knapp. Auf einem Standbild des Videos ist zu sehen, wie eine Kugel direkt auf seinen Kopf zufliegt. Wenn Trump sich in diesem Augenblick nicht nach rechts gedreht hätte, wäre er möglicherweise von dem Projektil frontal getroffen worden. Insgesamt wurden vom Täter circa acht Schüsse abgefeuert. Ein Besucher wurde in dem Kugelhagel tödlich verletzt. 

https://de.rt.com/nordamerika/212303-augenzeuge-schuetze-kletterte-vor-allen-augen-dach-polizei-nicht-reagierte/

Gescheitertes Trump-Attentat: Mordkomplott oder massive Inkompetenz?

15 Juli 2024 17:48 Uhr

Nach Meinung von zwei US-Experten mit langjährigen eigenen Erfahrungen im Personenschutz von hohen US-Regierungsvertretern kann nur eines von beidem das Versagen des US-Secret Service beim Schutz von Trump erklären. Der eine Experte ist Erik Prince, ein ehemaliger US Navy SEAL und Gründer von Blackwater, und der andere ein ehemaliger Agent des US-Secret Service in leitender Position.

Gescheitertes Trump-Attentat: Mordkomplott oder massive Inkompetenz?
Ex-Präsident und Attentatsopfer Donald Trump umgeben von teils überfordert wirkenden Mitarbeitern des Secret Service, Butler im Bundesstaat Pennsylvania, 14.07.24.

Von Rainer Rupp

Einen Tag nach dem gescheiterten Attentat auf den vormaligen US-Präsidenten Donald Trump haben nach dem Studium der Videos und der Zeugenberichte aus erster Hand die beiden Kenner der Materie eine erste, detaillierte Bewertung des Debakels für den „US Secret Service“ abgegeben. Der ehemalige US Navy SEAL Erik Prince, der spätere Gründer des US-amerikanischen privaten Sicherheits- und Militärunternehmens Blackwater (heute Academi als Unternehmen der Constellis Holding), hat seine detaillierte Bewertung auf X veröffentlicht.

Dort heißt es, Donald J. Trump lebe heute nur noch deshalb, weil der Mordschütze „die Geschwindigkeit des Seitenwindes falsch eingeschätzt hat“. Erste Erkenntnisse hätten ergeben, dass der sanfte Wind von 8 Kilometern pro Stunde ausgereicht habe, um das vermutlich leichte Geschoss vom Kaliber 5,6 Millimeter um zwei Zoll (5 Zentimeter) von Trumps Stirn zu seinem rechten Ohr abzulenken. Trump sei also keineswegs durch die Brillanz des Secret Service gerettet worden, weil der sich nämlich skandalös verhalten habe.

Trump-Attentat: Diskussion um Sicherheitsmängel bei Wahlkampfveranstaltung

Trump-Attentat: Diskussion um Sicherheitsmängel bei Wahlkampfveranstaltung

Die Tatsache, dass der Secret Service einem bewaffneten Schützen mit einem Gewehr ermöglichte (oder ihn gar nicht bemerkte), sich innerhalb eines Umkreises von 120 Metern zur Bühne einer geplanten Wahlveranstaltung in Schussposition zu begeben, sei entweder Böswilligkeit oder massive Inkompetenz. Offensichtlich habe es genügend unkontrollierte tote Winkel gegeben, die ein Schütze nutzen konnte, um sich anzunähern, um dann mehrere gezielte Schüsse abgeben zu können.

Auch das Verhalten von zwei Scharfschützen zur Sicherung der Veranstaltung (ob von der Polizei oder vom Secret Service ist noch unklar) sei alles andere als kompetent gewesen. In den Videos der Medien sieht man deren Unschlüssigkeit. Einer von ihnen hatte offensichtlich den Attentäter seit einiger Zeit im Visier seines Zielfernrohrs. Als dann der erste Schuss des Attentäters fiel, kann man sehen, wie der Scharfschütze sein Gesicht vom Gewehr wegbewegte, seinen Körper dann wieder in Position bringt erneut sein Auge an das Zielfernrohr bringt, um erst dann den feuernden Attentäter zu töten.

https://www.youtube.com/watch?v=tFvilK0as18

Für Price vermutet, dass die beiden Scharfschützen von der Polizei oder dem Secret Service den Attentäter bereits einige Zeit beobachtet hatten, aber offenbar die Erlaubnis zum „ersten Schuss“ fehlte. Durch diese zeitliche Verzögerung sei es dem Attentäter gelungen, mindestens fünf Schüsse abzugeben, dabei Trump zu verwunden, einen unbeteiligten Zuschauer zu töten und andere in der Zuschauermenge schwer zu verletzten, bevor er selbst erschossen wurde.

Wörtlich erläutert Erik Prince als Gründer des internationalen Söldnerkonzern Blackwater:

„In meinem früheren Geschäft der Bereitstellung von diplomatischem Schutz in zwei aktiven Kriegsgebieten mussten wir die grundlegenden Erfordernisse erfüllen, oder wir wären gefeuert werden. Offensichtlich scheiterte der Secret Service sogar daran, einen sicheren Perimeter/Umkreis um Trump zu schaffen. Und sobald Schüsse abgefeuert wurden, war die Extraktion/Herausziehen Trumps ungeschickt und ließ Trump stark exponiert/ungeschützt für weitere Angriffe. Es sah aus, als hätten sie nie zusammen geübt, denn diese Reaktionen sollten automatisch effektiv sein. Wird wohl jemand dafür zur Verantwortung gezogen werden?“ Diese Frage stellt Price nur rhetorisch und gibt gleich selbst die Antwort: „Das ist nicht die Art Washingtons.“

US-Sender CNN veröffentlicht Audio-Mitschnitte des Trump-Attentats als Protokoll

US-Sender CNN veröffentlicht Audio-Mitschnitte des Trump-Attentats als Protokoll

Auch der ehemalige Agent des Secret Service Tim McCarthy diskutierte in einem Nachrichteninterview am Tag nach dem Debakel die seltsamen Umstände dieses Attentats. Wenn man die Umstände betrachtet, die für das Gelingen des Attentats von Thomas Matthew Crooks sprechen, der als mutmaßlicher Täter identifiziert wurde, dann sei es schwer zu verstehen, wie der Mann überhaupt scheitern konnte. Fast jede Sicherheitsrichtlinie des Secret Service sei scheinbar ignoriert worden, sonst wäre Crooks ein so leichter Zugang zu einer perfekten Schussposition nicht möglich gewesen, und er hätte niemals ausreichend Zeit gehabt, um sein Ziel auf dem Podium anzuvisieren.

https://www.youtube.com/watch?v=tFvilK0as18

Laut Vorschrift soll der Secret Service alle potenziellen „Scharfschützenpositionen“ lange vor der Ankunft einer zu schützenden Person sichern – das bedeutet, dass nahegelegene Dächer und Gebäude mit einer Präsenz von Personal und zusätzlich durch ständige Drohnenüberwachung gesichert werden. Das wurde im Fall Crooks offensichtlich nicht getan.

Ein weiterer Fehler war das Fehlen von Sichtbarrieren in der Nähe der Bühne. Der Secret Service soll Barrieren errichten, um die Sichtlinie von potenziellen Schusspositionen zu blockieren. Auch dies wurde nicht getan.

Der Secret Service verwendet traditionell konzentrische „Sicherheitskreise“ an, die sich über Hunderte, wenn nicht Tausende von Metern erstrecken, wenn sie einen Ort zum Schutz vorbereiten. Als ein Beispiel bekommt man auf diesem YouTube-Video einen Einblick, wie sorgfältig der Secret Service bei der Vorbereitung eines Bereichs zur Verhinderung von Attentaten vorgeht.

Zeuge des Trump-Attentats: Schütze kletterte vor allen Augen aufs Dach – Polizei reagierte nicht

Zeuge des Trump-Attentats: Schütze kletterte vor allen Augen aufs Dach – Polizei reagierte nicht

Die Vorstellung aber, dass dann Crooks in der Lage war, so nahe an Trump heranzukommen und eine erhöhte Position neben der Bühne einzunehmen, ist unvorstellbar. Ebenso unvorstellbar ist, dass der Attentäter mit seinem Gewehr, frech und ungehindert zu dem Ort spazieren und bei Tageslicht auf das Dach klettern konnte. Allerdings gibt es Berichte, wonach Augenzeugen gesehen haben wollen, wie da jemand auf das Dach kletterte. Sie behaupten heute, sie hätten versucht, die Polizei und Agenten des Secret Service zu warnen, jedoch ohne Erfolg. Das Versagen der Sicherheitskräfte in dieser Situation ist so vollständig, dass sogar ehemalige Agenten des Secret Service eine Untersuchung darüber fordern, wie so etwas passieren konnte.

Das Motiv für die Handlungen von Thomas Crooks ist noch nicht bekannt.

Aufseiten der Anhänger der Republikanischen Partei wird natürlich schon die Schuldfrage für das Attentat diskutiert und dabei die inflammatorische Rhetorik aufseiten der „Demokraten“ gegen Trump hervorgehoben. Diese hatte sich nach der Entscheidung des Obersten US-Gerichtshofs zur Immunität von Trump zunehmend in Richtung hysterischer Gewaltfantasien gesteigert. Viele Vertreter und Aktivisten der Demokratischen Partei haben offen vorgeschlagen, dass Trump in Reaktion auf das Urteil ermordet werden könnte (oder sollte). Die Demokraten haben fast bekommen, was sie sich lange gewünscht haben.

Das Schüren von Angst durch die Medien über die „unmittelbare Zerstörung der Demokratie“ im Falle eines Wahlerfolgs von Trump ist möglicherweise nicht direkt mit dem Mordversuch in Verbindung zu bringen, aber das dürfte bei der Motivation zumindest mitgeholfen haben. Auch nach dem fehlgeschlagenen Attentat hat der Hass gegen Trump in Medien der „Demokraten“ und in sogenannten „progressiven“ Sozialen Medien nicht nachgelassen. Einerseits wird behauptet, dass die Schüsse von Trump womöglich selbst „inszeniert“ waren, während andere das Ergebnis bedauern und Tränen vergießen, weil Crooks sein Ziel verfehlt hat. Und sie wünschen dem nächsten Attentäter mehr Glück.

„Eliminiert ihn“: Ein Blick auf die gewalttätige medial-politische Rhetorik gegen Donald Trump

https://odysee.com/@apolut:a/u2YrExNuBWmW27BwFGvPzX:5

https://de.rt.com/nordamerika/212434-gescheitertes-trump-attentat-mordkomplott-oder/

Das Dach war zu schräg

„Totales Versagen“ beim Schutz von Trump – Republikaner fordern Antworten von Geheimdienstdirektorin

18 Juli 2024 12:08 Uhr

Der Direktorin des US Secret Service Kimberly A. Cheatle wurde grobe Inkompetenz vorgeworfen, nachdem es ihren Agenten nicht gelungen war, einen Bewaffneten zu stoppen, der am Sonntag auf Donald Trump geschossen hatte.

"Totales Versagen" beim Schutz von Trump – Republikaner fordern Antworten von Geheimdienstdirektorin
Kimberly Cheatle, die Direktorin des Secret Service, wird sich zu den Umständen des Attentats auf den US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump am Samstag in der Kleinstadt Butler im US-Bundesstaat Pennsylvania noch offiziell äußern müssen.

Der Überwachungsausschuss des US-Repräsentantenhauses hat die Direktorin  Kimberly Cheatle des US Secret Service vorgeladen, um über das „totale Versagen“ ihrer Behörde, einer US-Bundesbehörde vorrangig auch für den Personenschutz im Umfeld von US-Präsidenten zuständig, bei einer möglichen Verhinderung des Attentats auf den vormaligen US-Präsidenten und jetzigen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump auszusagen.

Secret-Service-Chefin zum Trump-Attentat: Das Dach war zu schräg

„Der Mangel an Transparenz und das Versäumnis, mit dem Ausschuss in dieser dringenden Angelegenheit zusammenzuarbeiten … stellt Ihre Fähigkeit, den Secret Service zu leiten, weiter infrage und macht die beigefügte Vorladung, die Ihr Erscheinen erzwingt, notwendig“, schrieb der Ausschussvorsitzende James Comer.

Eklatante Nachlässigkeit in den entscheidenden Stunden und Minuten vor den Schüssen.

Obwohl das Gebäude, von dessen Dach aus Crooks schießen konnte, eine ungehinderte Sichtlinie zur Rednertribüne hatte, waren dort keine Agenten des Secret Service positioniert. Örtliche Polizeibeamte, die vor dem Gebäude stationiert waren, beobachteten Berichten zufolge, wie Crooks um das Gebiet streifte, bevor er zurückkehrte und die Bühne observierte – mit einem Entfernungsmesser, wie er normalerweise von Scharfschützen oder Jägern verwendet wird, um die Entfernung zu einem Ziel abzuschätzen. CBS News berichtete jedoch am Mittwoch, dass die Berichte dieser Beamten offenbar nicht an den Secret Service weitergeleitet wurden.

Medienbericht: Schütze vom Trump-Attentat bereits 30 Minuten vor dem Ereignis gesichtet

Medienbericht: Schütze vom Trump-Attentat bereits 30 Minuten vor dem Ereignis gesichtet

Videoaufnahmen, die durch Zuschauer auf der Kundgebung gemacht wurden, zeigen, wie Scharfschützen des Secret Service noch vor dem Attentat zwar ihre Waffen auf Crooks richteten, aber zögern, das Feuer zu eröffnen, bis der 20-Jährige zuerst feuerte.

In einem weithin verspotteten Auftritt erklärte Cheatle gegenüber ABC News, dass keine Agenten auf dem Dach platziert wurden, von dem aus Crooks geschossen hat, weil „wir niemanden auf ein schräges Dach stellen wollten“.

Zwischenzeitlich hat Cheatle gegenüber Reportern geäußert, sie habe nicht die Absicht zurückzutreten.

Gescheitertes Trump-Attentat: Mordkomplott oder massive Inkompetenz?

https://de.rt.com/nordamerika/212754-totales-versagen-beim-schutz-von/

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