Kreditwürdigkeit der Ukraine auf „drohende Zahlungsunfähigkeit“ herabgestuft

https://odysee.com/@RTDE:e/%E2%80%9CDer-Westen-hat-ein-unertr%C3%A4glich-gutes-Gewissen%E2%80%9C-%E2%80%93-Journalist-Dirk-Pohlmann-im-Gespr%C3%A4ch:1?src=embed&t=55.004633

Der Westen habe Kiew beauftragt, die stabile Energiekooperation Russlands mit den westeuropäischen Ländern in eine „Turbulenzzone“ zu verwandeln. Dies sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa:

„Eine der Aufgaben des sogenannten kollektiven Westens, in erster Linie Washingtons und Londons, die dem Kiewer Regime gestellt wurde und für die sie gut bezahlt haben, war es, Russlands stabile Energieinteraktion mit den westeuropäischen Ländern in eine endlose Zone der Turbulenzen, in eine endlose Nervenprobe, in ein endloses unlösbares Problem zu verwandeln, obwohl es in diesem Bereich überhaupt kein Problem gibt.“

Die einfachen Ukrainer wollen nicht wegen der Ambitionen der USA in einen „höllischen Fleischwolf“ geworfen werden. Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des Sicherheitsrates:

„Niemand will in einen höllischen Fleischwolf geworfen werden, nur weil ein verrückter alter Mann Krieg spielt und leichtfertig bereit ist, dabei Tausende von Menschenleben zu opfern.

Niemand will Spielball im Spiel eines anderen sein und das ist es, was den einfachen Bürgern der Ukraine bestimmt ist. Die Menschen sind in Panik.“

Für den Einsatz im Ukraine-Krieg rüstet Russlands Luftwaffe nahezu alle ihre Freifallbomben mit einem einheitlichen Lenk- und Gleitmodul nach. Diese Module erlauben den Abwurf der Bomben aus einer Distanz von Dutzenden von Kilometern vom Ziel, und machen sie zu wahren Präzisionswaffen.

Ein Video dazu gibt es hier.

https://odysee.com/@RTDE:e/-Der-Gegner-f%C3%BCrchtet-uns—Su-34-Flieger-greifen-ukrainisches-Feldquartier-mit-FAB-500-Bomben-an:8?src=embed

Die russische Marinefliegerflotte im Rahmen der Spezialoperation:

„Die Marineflieger haben bereits mehr als 11.000 Kampfeinsätze durchgeführt und mehr als 400 Ziele, darunter 50 Flugzeuge, zerstört. Die Fregatten, Kleinraketenschiffe und U-Boote der Flotte, die mit Kalibr-Raketensystemen bewaffnet sind, haben mehr als 200 kritische feindliche Einrichtungen getroffen.“

FPV-Kampfdrohnen

FPV-Kampfdrohnen sind zu einer nicht zu unterschätzenden neuen Waffe in der Kriegsführung des 21. Jahrhunderts geworden. Sie sind billig, ziemlich schwer abzufangen und gleichzeitig extrem gefährlich für den Gegner.

Diese eher kleinen Fluggeräte verfügen über eine starke Schlagkraft, die es ihnen ermöglicht, sowohl leicht gepanzerte Fahrzeuge als auch schwere gegnerische Panzer wie den „Leopard“ oder gut ausgebaute Befestigungsanlagen auszuschalten.

Die Ausbildung der Piloten nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, ein paar Wochen Training und der Pilot ist bereit, Kampfeinsätze zu erfüllen. Die Drohne selbst kann mit wenigen Handgriffen in nur eineinhalb Minuten scharfgemacht werden, dadurch sind solche Einheiten sehr mobil und können von Positionen aus zuschlagen, an denen sie niemand erwartet.

Ein Video dazu gibt es hier.

https://odysee.com/@RTDE:e/FPV-Angriffsdrohnen–Die-vielseitige-Spezialwaffe-der-modernen-Kriegsf%C3%BChrung:e?src=embed&t=20.868846

Wassili Prosorow, ein ehemaliger Oberstleutnant des ukrainischen Geheimdienstes SBU, erklärte:

„Ukrainische Militärs, die in die Armee eintreten – die sind wie die Leibeigenen, sie bleiben dort bis zum Ende oder bis zum Tod. Und ein Ausländer hat das Recht, den Vertrag zu kündigen und zu gehen. Und jetzt gibt es im Internet eine Menge Videos von ausländischen Militärs, die ein oder zwei Monate lang in der Ukraine gekämpft haben, dann sahen, was wirklich los war und schnell in ihr Heimatland flohen. Jetzt sagen sie, dass es hier die Hölle ist, ein Albtraum. Und dabei vergessen sie nicht, über das ukrainische Kommando zu schimpfen, das mit Geld betrügt und mit der ‚Internationalen Legion‘ Löcher an der Front stopft.“

Woher stammt Streumunition?

Nach Angaben der UNO hat die Ukraine möglicherweise Streumunition in bewohnten Gebieten eingesetzt.

Ein Video dazu gibt es hier.

Ukraine vor Staatsbankrott?

Schaffung einer totalitären Diktatur, deren einziger Zweck die Vernichtung Russlands sein müsse

Der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Waleri Saluschny, der seit seinem Ausscheiden aus der Armee die Ukraine als Botschafter in Großbritannien repräsentiert, sagte, allein die Existenz Russlands sei eine Bedrohung. Er forderte die westlichen Staaten zur Schaffung einer totalitären Diktatur auf, deren einziger Zweck die Vernichtung Russlands sein müsse

Er bot an, das von der Ukraine im Krieg mit Russland gewonnene Wissen westlichen Regierungen zur Verfügung. 

Man müsse sich auf zukünftige Kriege vorbereiten, für die der Krieg in der Ukraine die Vorlage bilde. 

Von der Not, auf dem Schlachtfeld zu überleben, getrieben, haben, so argumentiert Saluschny, die ukrainischen Truppen neue Technologien erfunden und eingesetzt, während sie ihre Strukturen und Taktiken daran anpassten. Für ihn markiert dieser Krieg daher einen Übergang, der entscheidende zukünftige Entwicklungen einleitet und erahnen lässt. Insbesondere sollen diese Technologien – und das ist der Kern seines Verkaufsgesprächs – einen Weg eröffnen, wie man „im 21. Jahrhundert gegen stärkere Armeen kämpfen und siegen“ könne.

Er glaubt, dass die „Veränderungen, die auf den Schlachtfeldern des russisch-ukrainischen Krieges erfunden wurden“, wahrscheinlich „die Konturen der Kriege und die Kunst des Kriegs im 21. Jahrhundert bestimmen“.

Im Kern rief er sein Publikum dazu auf, die Ukraine als Labor zu sehen, in dem der Westen seine zukünftige militärische Technologie entwickeln kann

Anders gesagt, die Ukrainer können weiter sterben, während der Westen neue militärische Technologien im Feld testen kann.

Die wirkliche Zukunft der Ukraine nach Saluschny ist eine, in der mehr Ukrainer in den Fleischwolf eines verlorenen Krieges geworfen werden, dessen gute Seite darin besteht, dass dieser Fleischwolf beständig modernisiert wird.

https://de.rt.com/europa/213400-ehemaliger-ukrainischer-oberbefehlshaber-vernichtung-russlands/

https://de.rt.com/meinung/213720-saluschnys-botschaft-freut-westliche-eliten-und-ist-schrecklich-fuer-die-ukraine/

Ukraine vor Staatsbankrott?

Zwei Jahre lang musste die Ukraine auf ihre alten Schulden keine Zinsen zahlen. Im August endet dieses Moratorium.

Seit Anfang Mai fordern Gläubiger von der Ukraine, die Zinszahlungen für alte Kredite in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar im nächsten Jahr wiederaufzunehmen. Diese waren mit Beginn der militärischen Sonderoperation Russlands für zwei Jahre ausgesetzt worden.

Problem dabei sind nicht nur die privaten Gläubiger, darunter Pimco (eine Tochter der Allianz) und BlackRock, die Zinszahlungen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar jährlich erwarten. Der Wert ukrainischer Schuldverschreibungen ist gewaltig gefallen. An der Frankfurter Börse liegt die Nachfrage nach ukrainischen Staatsanleihen derzeit bei null.

Neben den privaten Gläubigern gibt es aber noch das Interesse diverser Regierungen, die im Verlauf der letzten zwei Jahre Kredite an die Ukraine vergeben haben und jetzt fürchten, gegenüber den privaten Gläubigern ins Hintertreffen zu geraten, weil sie Zinszahlungen erst ab 2027 erwarten und sich nun sorgen, dass ihre Mittel verwendet werden, um die privaten Gläubiger zu befriedigen.

Die gesamte Staatsverschuldung der Ukraine beläuft sich auf 143 Milliarden US-Dollar. Real ist kaum anzunehmen, dass in Zukunft ein ukrainischer Staat tatsächlich diese Schulden oder zumindest die Zinsen darauf bezahlt, denn erste Voraussetzung dafür wäre, dass es einen ukrainischen Staat gibt.

Zudem häufen sich inzwischen die Mitteilungen, dass die Einberufungen zu tiefe Löcher in die Reihen der Beschäftigten reißen. Zusätzlich zu den mittlerweile regelmäßigen Stromsperren dürfte das dafür sorgen, dass die industrielle Leistung weiter sinkt. 

Sofern die großen Gläubiger der Ukraine nicht bereits ihre Verluste aus diesen Anleihen durch Gewinne bei den Unternehmen der westlichen Rüstungsindustrie ausgeglichen haben, dürfte die Fortsetzung der Verhandlungen nicht einfach werden. Schließlich bestünde dann das Hauptinteresse darin, überhaupt noch einen Teil der Kreditsumme zurückzuerhalten, ehe der Rest vollständig abgeschrieben werden muss. Es ist aber auch nicht völlig auszuschließen, dass sich westliche Regierungen mit der Begründung, man müsse der Ukraine helfen und eine Zahlungsunfähigkeit abwenden, bereit erklären, für die Rückzahlung zu bürgen und damit letztlich auch diese Kosten auf ihre Steuerzahler abzuwälzen.

https://de.rt.com/international/209467-ukraine-vor-staatsbankrott/

Wettlauf gegen die Zeit: Ukraine droht Zahlungsunfähigkeit

Laut der Zeitung Financial Times habe die Ukraine im März fast die Hälfte ihres jährlichen Budgets von 87 Milliarden US-Dollar für Verteidigungsausgaben bereitgestellt, während ihre internen Einnahmen nur 46 Milliarden US-Dollar betragen. Es wird erwartet, dass das Defizit weiter steigen werde, insbesondere aufgrund einer erwarteten Mobilisierungswelle, bei der Milliardenbeträge für die Zahlung von Gehältern, die Ausbildung und die Ausrüstung von Rekruten erforderlich sein werden.

Präsident Wladimir Putin betonte im vergangenen Jahr, dass die Wirtschaft der Ukraine ohne externe Unterstützung nicht existieren könne: 

Die Ukraine braucht also dringend finanzielle Mittel. Bis Ende des Jahres werde das Verhältnis von Schulden zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) fast 94 Prozent erreichen. Die von den Verbündeten bereitgestellten Summen seien beeindruckend, aber sie kommen hauptsächlich in Form von Artillerie, Panzern und zweckgebundenen Mitteln, nicht in bar. 

Nur acht Milliarden Dollar aus dem jüngsten US-Paket gehen direkt an die ukrainische Regierung, was nur etwas mehr als einem Viertel der jährlichen Sozialausgaben des Landes entspreche – und das in Form eines Kredits. Die EU plant, etwas mehr anzubieten, aber es sind trotzdem nur 38 Milliarden Dollar über drei Jahre.

https://de.rt.com/europa/210960-wettlauf-gegen-zeit-ukraine-droht-zahlungsunfaehigkeit/

Kreditwürdigkeit der Ukraine auf „drohende Zahlungsunfähigkeit“ herabgestuft

25 Juli 2024

Nach neun Jahren hat die Rating-Agentur Fitch erneut ein ausfallähnliches Verfahren in der Ukraine angekündigt.

Wettlauf gegen die Zeit: Ukraine droht Zahlungsunfähigkeit

Fitch Ratings hat das langfristige Rating der Ukraine von CC auf C herabgestuft, was ein außergewöhnlich hohes Kreditrisiko sowie den Beginn eines ausfallähnlichen Prozesses und dessen generelle Unvermeidbarkeit bedeutet, so die US-Ratingagentur.

Normalerweise erhalten souveräne Staaten keine so niedrige Bewertung, stellte Fitch fest.

Die Analysten nannten Schlüsselfaktoren, die die Herabstufung beeinflusst haben:

Eine Vereinbarung zwischen der Regierung und einigen Anleihegläubigern vom 22. Juli über die Senkung von Tilgungs- und Zinszahlungen und die Verlängerung der Laufzeiten. Dazu gehört auch ein von der Werchowna Rada verabschiedetes Gesetz, das die Aussetzung der Zahlungen für Staatsschulden für drei Monate erlaubt, was mit Anzeichen eines Zahlungsausfalls vereinbar ist.

Der Wunsch Kiews, die Bedingungen für das vierjährige Programm der Erweiterten Fondsfazilität (EFF) des IWF in Höhe von 15,6 Milliarden US-Dollar zu erfüllen. Es sieht eine Umschuldung mit einem erheblichen Schuldenabbau vor.

Die Vereinbarung der ukrainischen Regierung mit den Gläubigern über die Umstrukturierung von Schuldtiteln im Wert von 20 Milliarden US-Dollar sieht einen Abschlag von 37 Prozent auf ausstehende internationale Anleihen vor, wodurch Kiew in den nächsten drei Jahren 11,4 Milliarden US-Dollar an Zahlungen einsparen kann.

Fitch hat bereits vor neun Jahren, im Sommer 2015, die Unvermeidbarkeit eines Zahlungsausfalls in der Ukraine angekündigt. Anlass war damals ebenfalls eine Einigung mit einer Gruppe von Gläubigern. Fitch sah in der Vereinbarung einen Versuch Kiews, einen Zahlungsausfall zu vermeiden, und stellte fest, dass die Abschreibungen zu erheblichen Verlusten für die Wertpapierinhaber führen würden.

Sechs Monate später kam es zu einem technischen Zahlungsausfall ‒ die Ukraine weigerte sich, die nächste Tranche eines russischen Darlehens in Höhe von drei Milliarden US-Dollar zu zahlen, das im Dezember 2013 gewährt worden war. Kiew erkannte die Existenz der Schulden zu diesem Zeitpunkt nicht an, und die Werchowna Rada verhängte ein Moratorium für die Rückzahlung. Russland reichte daraufhin eine Klage gegen die Ukraine beim High Court of London ein, der ein Jahr später den Forderungen Moskaus stattgab.

 Ukraine vor Staatsbankrott?

Wettlauf gegen die Zeit: Ukraine droht Zahlungsunfähigkeit

https://de.rt.com/international/213589-kreditwuerdigkeit-ukraine-auf-drohende-zahlungsunfaehigkeit/

Ukrainisches Energiesystem bricht bereits im Sommer zusammen

27 Juli 2024 21:59 Uhr

Nach EU-Angaben sind 70 Prozent der ukrainischen Energieerzeugerkapazitäten zerstört, allerdings kann die EU nicht helfen. Bereits jetzt wird in der Ukraine der Strom für zehn bis zwölf Stunden pro Tag abgeschaltet. Die Szenarien für den Winter sind noch düsterer.

Symbolbild: Blackout in Kiew am 22. Juni. Im Vordergrund ist ein Werbebanner der neonazistischen Asow-Brigade zu sehen.

Von Olga Samofalowa

In der Ukraine sind 70 Prozent aller Energieerzeugerkapazitäten zerstört worden, behauptete der EU-Chefdiplomat Josep Borrell.

Der Leiter des ukrainischen Außenamtes, Dmitri Kuleba, behauptete, dass sich fünf Maßnahmen zur Unterstützung der Energieerzeugung in Arbeit befinden würden. Dabei handele es sich um eine Verstärkung der Luftabwehr, die schnelle Reparatur der Energieobjekte, eine Dezentralisierung des Energiesystems, die Steigerung des Imports aus der EU sowie das Heranziehen von Mitteln von Partnern.

Blackouts: Kiew untersagt die Verwendung von Klimaanlagen in öffentlichen Einrichtungen

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Das Energiesystem befindet sich jetzt schon in einer kritischen Lage, weswegen die Regierung massenhafte Stromabschaltungen eingeführt hat. Nach unterschiedlichen Angaben wird der Strom für zehn bis zwölf Stunden pro Tag abgeschaltet.

Darüber hinaus habe die Ukraine seit Anfang 2024 Kraftwerke mit Erzeugungskapazitäten von neun Gigawatt durch russische Angriffe verloren, etwa 80 Prozent der Wärmekraftwerke und ein Drittel der Wasserkraftwerke seien zerstört, so Ukrenergo weiter.

„Die Situation wird durch planmäßige Reparaturen an Kraftwerken, vor allem an Atomkraftwerken, verschärft. Darüber hinaus gab es in der vergangenen Woche einen Notfall am südukrainischen Atomkraftwerk“, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Iwan Lisan. Ukrenergo meldete, dass am 16. Juli die Ausrüstung an einem der Energieobjekte, vermutlich dem südukrainischen AKW, ausfiel und das Energiedefizit im System zugenommen habe. Schließlich wurden vier planmäßige Stromabschaltungen am Tag eingeführt, wodurch 70 Prozent der Konsumenten für insgesamt zwölf Stunden keinen Strom hatten.

„Die Grundlage des Energiesystems der Ukraine sind die Blöcke von Atomkraftwerken. Faktisch arbeiten jetzt nur noch die Atomkraftwerke im Normalbetrieb. Die Ukraine gleicht das Energiesystem mit Abschaltungen von Konsumenten aus, statt neue Kraftwerke einzuschalten, weil es schlicht keine gibt“, erklärt Igor Juschkow.

Notfall-Stromabschaltungen in der gesamten Ukraine

„Ein Defizit gab es ohnehin, doch jetzt wurde es nur noch größer. Es ist unmöglich, es durch Umleitungen aus Europa abzudecken.“, sagt Lisan.

Dem Experten zufolge gebe es in Europa selbst nicht so viel Energie. Dazu ist sie um ein Vielfaches teurer als in der Ukraine, weswegen Europa keine Anreize hat, sie an den Nachbarn zu verkaufen.

Die Ukraine importiert täglich Strom aus Ungarn, der Slowakei, Polen und Rumänien. Das sind die Hauptlieferanten der Energie.

Fertige Ausrüstung wird Europa kaum an die Ukraine liefern können, weil sich Energiesysteme der EU und der Ukraine stark unterscheiden und Europa keine Ersatzteile für Kraftwerke, die in der Sowjetunion gebaut wurden, hat.

Eine neue Welle von Angriffen gegen Energieobjekte der Ukraine begann genau nach dem 1. April 2024, nachdem die Heizsaison beendet wurde. Vermutlich war es eine politische Entscheidung der russischen Führung, damit einfache Menschen während des kalten Wetters nicht leiden“, sagt Juschkow.

Ungarn und Slowakei drohen mit Klage wegen Einstellung des Öltransits durch Kiew

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„Heute überlebt die Ukraine hauptsächlich wegen der Atomkraftwerke, die nicht angegriffen werden, um mögliche Anschuldigungen zu minimieren, dass Russland angeblich eine Nuklearkatastrophe provoziere. Die Ukraine dagegen versuchte durchaus, russische Nuklearobjekte anzugreifen“, fügt er hinzu.

„Warum gibt es in keinem Fall ein gutes Szenario für den Winter? Weil dort, wo die Wärmeenergie-Infrastruktur zerstört wird, es unmöglich sein wird, die Heizung zu betreiben. Das heißt, dass Menschen versuchen werden, sich mit Elektrogeräten zu wärmen. Doch das wird einen noch größeren Strombedarf provozieren, während es an Strom ohnehin schon mangelt.“, sagt Juschkow.

Es ist fraglich, ob Russland vor dem Winter weitere Angriffe gegen ukrainische Energieobjekte unternehmen wird. „Wie wir sehen, knüpft Russland seine Angriffe an bestimmte spektakuläre Angriffe auf sich selbst an. Deswegen könnte es zu Angriffen kommen, wenn die Ukraine einen bestimmten Angriff gegen uns unternimmt oder wenn sie den Verhandlungsprozess blockieren wird. Deswegen ist es wichtig zu sehen, wohin [Viktor] Orbáns Friedensinitiative führen wird“, erklärt der Experte.

Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen am 23. Juli bei Wsgljad.

Energieversorgung der Ukraine nähert sich dem Zusammenbruch

https://de.rt.com/international/213377-ukrainisches-energiesystem-bricht-bereits-im/

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