Putin warnt den Westen: „Direkte Kriegsbeteiligung der NATO-Länder“

Russland hat die USA gewarnt und gedroht, “gemeinsam mit China militärisch einzugreifen”, wenn sie in Japan ballistische Raketen stationieren!

“Unsere und Pekings Antwort wird nicht politisch sein”.

Russland ist “absolut bereit”, jederzeit eine Atombombe in der Arktis zu zünden

Der Kreml hat nach Berichten, wonach die Regierung Biden in Kürze Fernangriffe der kiewer Streitkräfte auf russisches Territorium mit von den USA gelieferten Waffen genehmigen könnte, weitere Warnungen ausgesprochen.

Der russische Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, bekräftigte am Freitag die Warnungen des Kremls und erklärte gegenüber dem Sender Rossiya 24, er befürchte, dass die amerikanische Führung und die Bevölkerung einer “Illusion” unterliegen.

Er sagte, sie scheinen zu glauben, dass “wenn es einen Konflikt gibt, dieser nicht auf das Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika übergreifen wird”.

Antonow betonte weiter, dass sich die Amerikaner nicht vor einem Atomkrieg verstecken können, wenn das Undenkbare geschieht. “Ich versuche ständig, ihnen die These zu vermitteln, dass die Amerikaner nicht in der Lage sein werden, den Krieg hinter den Wassern des Ozeans auszusitzen. Dieser Krieg wird alle betreffen, deshalb sagen wir ständig: Spielt nicht mit dieser Rhetorik”, sagte Antonow laut der Übersetzung der staatlichen Medien.

Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen in Japan

Dieses Mal geht es nicht um die Ukraine, sondern um die Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen in Japan, wenn auch nur zu Übungszwecken.

Das russische Außenministerium teilte mit:

“Wir erwägen die Möglichkeit einer umfassenden militärischen Intervention im Falle der Stationierung von US-Raketen in Japan”, erklärte das russische Außenministerium als Reaktion auf Berichte über die Stationierung von US-Raketen in Japan.

Die USA haben Interesse an der Stationierung eines Mittelstreckenraketen-Systems in Japan für gemeinsame Militärübungen bekundet, sagte der US-Militärminister, was sowohl China als auch Russland verärgern dürfte.

Christine Wormuth, Staatssekretärin im US-Militär, sagte Anfang dieser Woche auf einer Veranstaltung in Virginia, dass die Stationierung der Multi-Domain Task Force der Army – einer neuen Einheit, die das Mittelstreckenraketen-System, auch bekannt als Typhon, beherbergt – während ihres Besuchs in Japan im vergangenen Monat diskutiert worden sei.

Ich hatte einen konstruktiven Besuch in Japan, ein großartiges Gespräch mit Verteidigungsminister (Minoru) Kihara”, sagte Wormuth am Mittwoch gegenüber Defense News.

“Ich denke, wir wären sehr daran interessiert, dass die Multisektorale Arbeitsgruppe im Rahmen der Übungen außerhalb Japans tätig wird.

“Wir haben unser Interesse gegenüber den japanischen Selbstverteidigungskräften deutlich gemacht”, sagte er und betonte, dass jeder Einsatz “in vollem Einvernehmen mit der japanischen Regierung” erfolgen würde.

Russland antwortete am Mittwoch, dass seine Zusammenarbeit mit China nicht gegen Drittländer gerichtet sei, sondern dass die beiden Mächte “ihr Potenzial bündeln” könnten, wenn sie sich einer Bedrohung durch die USA ausgesetzt sähen.

“Ich möchte Sie daran erinnern, dass Moskau und Peking gemeinsam auf die Vereinigten Staaten reagieren werden”, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf die Frage nach einer möglichen Stationierung von US-Raketen in Japan.

Die Japan Times berichtete am 7. September, dass die USA Interesse an der Stationierung eines Typhon-Raketensystems mittlerer Reichweite in Japan für gemeinsame Militärübungen bekundet hätten.

“Es ist klar, dass sowohl Russland als auch China auf das Auftauchen zusätzlicher und sehr bedeutender Raketenbedrohungen reagieren werden, und ihre Reaktion wird nicht politisch sein, was beide Länder wiederholt bestätigt haben”, sagte Sacharowa gegenüber Reportern.

Peter Hänseler: Russland gewinnt  – Europa verliert  – USA lässt Europa hängen

Die geplante Zerstückelung Russlands

Stoltenberg: Angriffe auf Russland sind keine „rote Linie“ für Moskau

Die Erlaubnis für Kiew, Russland mit westlichen Langstreckenwaffen anzugreifen, wird keine Eskalation nach sich ziehen, behauptet der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

In einem Interview für die Zeitung Times wies er die Warnung des russischen Präsidenten Wladimir Putin zurück, wonach der Einsatz westlicher Marschflugkörper gegen Russland einen Kriegseintritt der NATO bedeuten würde. Das Blatt zitiert Stoltenberg dazu:

„Putin hat schon viele Male ‚rote Linien‘ angekündigt und eskalierte doch nicht, auch im Hinblick auf die unmittelbare Einbeziehung der NATO-Verbündeten in den Konflikt.“

Stoltenberg kündigte an, dass er Staaten wie Großbritannien und Frankreich hinsichtlich der Erlaubnis für Kiew unterstütze, Russlands Territorium mit ihren Langstreckenraketen anzugreifen.

Der Einsatz dieser Raketen werde die NATO nicht in einen Krieg gegen Russland hineinziehen, ist Stoltenberg überzeugt.

USA droht Munitionsknappheit wegen Ukraine-Hilfe

Der Fernsehsender „CNN“ berichtet, dass dem Pentagon die Waffenvorräte für die Ukraine ausgehen. Washington gebe zu, dass es nach zwei Jahren der Feindseligkeiten nicht bereit sei, Kiew die gleiche Menge an Hilfe zukommen zu lassen, ohne seine eigene Armee zu gefährden.Lesen Sie dazu mehr hier

Jens Berger

Wenn das keine direkte Kriegsbeteiligung ist, was ist soll es dann sein? Und genauso bewertet die russische Führung die angekündigte Reichweitenerhöhung. Großbritannien und die USA spielen mit dem Feuer. Wenn die Bundesregierung tatsächlich eine Eskalation des Krieges verhindern will, muss sie diesen Wahnsinn stoppen und sofort Druck auf ihre „Bündnispartner“ ausüben.

13. September 2024 von: Jens Berger

Großbritannien hat die Reichweitenbeschränkungen für seine der Ukraine gelieferten Storm-Shadow-Raketen aufgehoben. Die USA werden wohl schon bald nachziehen. Russlands Präsident Putin sieht das als direkte Kriegsbeteiligung der NATO-Länder und kündigte bereits Gegenmaßnahmen an. In Deutschland scheint die Gefahr, die durch diese Eskalation ausgeht, noch nicht angekommen zu sein. Dabei wäre es höchste Zeit, jetzt auf die Bremse zu treten. Eine Aufhebung der Reichweitenbeschränkung wäre nämlich in der Tat eine direkte Kriegsbeteiligung mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen. Von Jens Berger.

Podcast: Play in new window | Download

Der frisch gewählte britische Premier Keir Starmer hat ein Talent für politische Lügen. Zur Reichweitenerhöhung der von Großbritannien an die Ukraine gelieferten Raketen sagte er gestern: „Die Ukraine hat ein Recht auf Selbstverteidigung“, dieses Recht unterstütze Großbritannien voll und ganz und biete in diesem Kontext Ausbildungsmöglichkeiten an. „Aber wir suchen keinen Konflikt mit Russland – das ist nicht im Geringsten unsere Absicht.“

Das ist von vorne bis hinten falsch. Es geht hier nicht um „ukrainische“ Raketen, sondern um britische und amerikanische Raketen. Und es geht um die Zieldaten. Die Ukraine hat nicht die Möglichkeiten, exakte Zieldaten tief in Russland zu ermitteln. Diese Daten kommen von NATO-Staaten, allen voran von den USA, aber auch von Großbritannien. Und es geht um die Frage, wer die britischen und amerikanischen Raketen programmiert. Spätestens seit dem abgehörten Gespräch deutscher Generäle (Taurus-Leaks) wissen wir, dass die Briten die Raketen vor Ort programmieren.

Also wenn’s zum Beispiel darum geht, die Missionsplanung zu machen, ich weiß wie es die Engländer machen, die machen es ja komplett im Reach-Back. Die haben auch paar Leute vor Ort, ähm, das machen sie, die Franzosen nicht. Also, sie „qc-en“ auch die Ukrainer beim Beladen des SCALP, ne, weil Storm Shadow und SCALPS sind rein vom technischen Aspekt relativ ähnlich.
– Auszug aus den Taurus-Leaks, Aussage von Luftwaffengeneral Ingo Gerhartz

Als Reach-Back-Verfahren wird in der militärischen Fachsprache die Einsatzoperation aus dem Heimatland bezeichnet. Bei Marschflugkörpern heißt das, dass die gesamte Programmierung der Einsatz- und Zieldaten nicht vor Ort in der Ukraine, sondern in diesem Falle von den Briten in Großbritannien vorgenommen wird. Zusätzlich unterstützen die Briten – so General Gerhartz – die Ukraine auch noch vor Ort.

Bei den Amerikanern dürfte die Programmierung ähnlich verlaufen. Wir halten fest: Es geht um britische und amerikanische Raketen, für die die Briten und Amerikaner die Zieldaten liefern und die von britischem und amerikanischem Personal programmiert werden. Die Ukraine ist „lediglich“ der Ort des Abschusses und ihr „Abwehrkampf“ die öffentlich vorgetragene Begründung. Wenn wir das beiseitelassen, handelt es sich um britische bzw. amerikanische Angriffe auf russisches Territorium.

Warnung: Angriffe mit westlichen Waffen auf Russland

https://rumble.com/v5fab95-noch-strkere-waffen-sind-einsatzbereit-wolodin-warnt-nato-vor-direktem-krie.html

Putin warnt den Westen: „Direkte Kriegsbeteiligung der NATO-Länder“

12. September 2024 Anti-Spiegel  – Thomas Röper – übernommen von anti-spiegel.ru

13. September 2024

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Der russische Präsident Putin hat sich zu den Meldungen geäußert, die USA und Großbritannien würden Kiew erlauben, mit Langstreckenwaffen russisches Gebiet zu beschießen. Putins Warnung an den Westen war deutlich.

Heute hat der Kreml auf seiner offiziellen Seite eine Frage von Sarubin und Putins Antwort veröffentlicht.

Beginn der Übersetzung:

Frage: In den letzten Tagen haben wir in Großbritannien und in den USA von höchster Stelle gesehen und gehört, dass das Kiewer Regime mit westlichen Langstreckenwaffen tief in russisches Territorium schießen darf. Und es hat den Anschein, dass diese Entscheidung entweder kurz bevorsteht oder offenbar bereits getroffen wurde. Das ist natürlich eine außergewöhnliche Sache. Ich möchte Sie bitten, zu kommentieren, was vor sich geht.

Putin: Es wird versucht, Begriffe auszutauschen. Denn es geht nicht darum, dem Kiewer Regime zu erlauben oder zu verbieten, Angriffe auf russisches Territorium durchzuführen. Das tut es bereits mit Hilfe von unbemannten Flugzeugen und anderen Mitteln. Aber wenn es um den Einsatz von Präzisionswaffen westlicher Bauart mit großer Reichweite geht, ist das eine ganz andere Geschichte.

Es geht darum, dass die ukrainische Armee   – ich habe darüber bereits gesprochen, und jeder Experte sowohl in unserem Land als auch im Westen wird das bestätigen   – nicht in der Lage ist, mit modernen Präzisionssystemen mit großer Reichweite aus westlicher Produktion anzugreifen. Das kann sie nicht. Das ist nur mit Hilfe von Satelliten-Informationen möglich, über die die Ukraine nicht verfügt, das sind Informationen, die nur von Satelliten der EU oder der USA, also von NATO-Satelliten, kommen. Das ist das Erste.

Das Zweite und sehr Wichtige, vielleicht Entscheidende ist, dass nur NATO-Soldaten Flugpläne für diese Raketensysteme erstellen können. Ukrainische Soldaten können das nicht tun.

Es geht also nicht darum, dem ukrainischen Regime zu erlauben, Russland mit diesen Waffen anzugreifen oder nicht. Es geht um die Entscheidung, ob die NATO-Länder direkt in den militärischen Konflikt verwickelt werden oder nicht.

Wenn diese Entscheidung getroffen wird, bedeutet das nichts anderes als eine direkte Beteiligung der NATO-Länder, der USA und der europäischen Länder, am Krieg in der Ukraine. Das ist ihre direkte Beteiligung, und das verändert natürlich das Wesen, die Natur des Konflikts erheblich.

Das wird bedeuten, dass sich die NATO-Länder, die USA und die europäischen Länder im Krieg mit Russland befinden. Und wenn das so ist, dann werden wir in Anbetracht der veränderten Natur dieses Konflikts und auf der Grundlage der Bedrohungen, die sich für uns ergeben, die entsprechenden Entscheidungen treffen.

Ende der Übersetzung

Quelle: https://anti-spiegel.ru/2024/putin-warnt-den-westen-direkte-kriegsbeteiligung-der-nato-laender/?_gl=1*1iqe2f*_ga*MTA1Mzc5NDk0Ny4xNzE2NjQzMTU0*_ga_58Q6S3CXQT*MTcyNjIxMzgzNS4xNzQuMC4xNzI2MjEzODM1LjAuMC4w

Präsident Putin äussert sich am 12. September über die Verwendung von Langstreckenwaffen gegen Russland

Die Erlaubnis der USA und Grossbritannien, westliche Langstreckenwaffen gegen Russland einzusetzen, sieht Präsident Putin nicht als Erlaubnis, sondern als klaren und direkten Eintritt der NATO-Länder in einen Krieg gegen Russland. Er begründet diese Sicht damit, dass diese Angriffe von der Ukraine ohne NATO-Unterstützung nicht ausgeführt werden können. Die Ukraine verfügt zum einen über keinerlei eigene Satelliten-Aufklärung, zum anderen nicht über das Personal für die technische Betreuung der Waffensysteme.

Präsident Putins Schlussfolgerung im Wortlaut:

Wenn diese Entscheidung getroffen wird, bedeutet das nichts anderes als eine direkte Beteiligung der NATO-Länder, der Vereinigten Staaten und der europäischen Länder am Krieg in der Ukraine. Das ist ihre direkte Beteiligung, und das verändert natürlich das Wesen, die Natur des Konflikts erheblich.


Es bedeutet, dass sich die NATO-Länder, die Vereinigten Staaten und die europäischen Länder im Krieg mit Russland befinden. Und wenn das der Fall ist, dann werden wir in Anbetracht der veränderten Natur dieses Konflikts angemessene Entscheidungen auf der Grundlage der Bedrohungen treffen, die sich für uns ergeben werden.

http://kremlin.ru/events/president/news/75092

Diese Aussagen Präsident Putins sind einmal mehr ein genialer Schachzug. Damit verschafft er sich automatisch eine Rechtsgrundlage für einen Angriff auf jedes NATO-Mitglied für den Fall, dass diese Langstreckenwaffen eingesetzt werden. Er muss nicht   – er kann   – jederzeit.

Russland ist “absolut bereit”, jederzeit eine Atombombe in der Arktis zu zünden

dailymail

September 18, 2024

Wie heute bekannt wurde, ist Russland “absolut bereit”, “jederzeit” eine Atombombe zu zünden

Der Direktor eines ehemaligen sowjetischen Testgeländes auf der Inselgruppe Nowaja Zelmlja (Neue Erde) betonte laut Daily Mail, dass die Testanlagen bereit stünden und sofort genutzt werden könnten, “wenn der Befehl erteilt wird”.

Auf die Frage, ob das Testgelände bereit sei, die Atomtests “wenn nötig” wieder aufzunehmen, antwortete er: “Das Testgelände ist bereit, die Testaktivitäten in vollem Umfang wieder aufzunehmen. Es ist vollständig bereit.

Auf Anweisung von Wladimir Putin können die Tests wieder aufgenommen werden.

Die Warnung kam wenige Tage, nachdem der Abgeordnete Andrej Kolesnik gesagt hatte, Putin solle einen Atombombentest als Warnung an den Westen genehmigen.

“Wir müssen eine Atomexplosion durchführen, auf einem Testgelände”, forderte Andrej Kolesnik, der die Regierungspartei Einiges Russland vertritt.

“Atomtests sind in unserem Land derzeit verboten.”

“Aber vielleicht müssen die Menschen sehen, wohin das wirklich führt, sie müssen zuhören.

The terrible nuclear explosion with cloud height.

“Wenn wir das Moratorium aufheben, überlegt es sich die Menschheit vielleicht noch einmal.

Parlamentspräsident Wjatscheslaw Wolodin warnte heute, sollten russische Städte von westlichen Raketen getroffen werden, stünden “stärkere Waffen” zur Vergeltung bereit.

Russland hat heute seine Vorbereitungen auf einen Atomkrieg mit Übungen mit riesigen Yars-Raketenwerfern in der Region Iwanowo intensiviert.

Die Aufnahmen zeigten, wie die massiven, straßenmobilen Raketensysteme “Märsche von bis zu 100 Kilometern zurücklegten und den gleichzeitigen Einsatz von Einheiten übten, die ihre Positionen im Feld wechselten, sie bewaffneten, tarnten und bewachten”, so das russische Verteidigungsministerium.

Die Yars-Raketen sind heute das wichtigste bodengestützte Element der russischen strategischen Nuklearstreitkräfte.

Die Mach-25-Raketen haben eine Reichweite von bis zu 12.070 Kilometern und können damit bis in die USA einschlagen.

Übertroffen werden soll Yars von Sarmat oder Satan-2, der größten Rakete in Putins Atomwaffenarsenal, die als “unaufhaltsame” 208 Tonnen schwere Interkontinentalrakete beschrieben wird, die aus einem Silo von der Größe eines 14-stöckigen Wohnhauses mit 25.556 Kilometern pro Stunde gestartet wird.

Anfang August übten russische Truppen in einer weiteren Serie von öffentlichkeitswirksamen Atomwaffenübungen, die darauf abzielten, den Westen wegen seiner Unterstützung für die Ukraine zu bedrohen, das Aufsetzen von Attrappen von Sprengköpfen auf Abschussvorrichtungen.

Die Aufnahmen zeigen eine Militäreinheit, die mit dem operativ-taktischen Raketensystem Iskander-M bewaffnet ist und die dritte Phase der von Wladimir Putin angeordneten Übungen durchführt.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums dienen die Tests dazu, Heer und Luftwaffe auf den Einsatz nichtstrategischer Nuklearwaffen im Gefecht vorzubereiten.

Dazu gehöre die Bestückung von Trägerfahrzeugen mit Raketen “und die verdeckte Annäherung an bestimmte Stellungen zur Vorbereitung des elektronischen Abschusses”.

Und im Juli führten Putins Streitkräfte Nuklearübungen mit massiven mobilen Yars-Raketenwerfern durch, die jeweils Sprengköpfe mit der sechsfachen Sprengkraft der 1945 über Hiroshima abgeworfenen Bombe tragen.

Quelle: Russia is ‚fully ready‘ to detonate a nuclear bomb in the Arctic ‚any moment‘, it is revealed as Putin is urged to use apocalyptic explosion to threaten the West

Russland: Nowaja-Semlja-Versuchsgelände erklärt sich bereit für Atomtests

17 Sep. 2024 11:56 Uhr

Wenn der Befehl zur Durchführung von Atomtests auf dem Testgelände in Nowaja Semlja eingeht, wird er ausgeführt, alles ist dafür bereit, gibt der Leiter des Versuchsgeländes bekannt. Wladimir Putin erlaubt die Durchführung von Tests im Falle ähnlicher Aktionen der USA.

Russland: Nowaja-Semlja-Versuchsgelände erklärt sich bereit für Atomtests
Auf dem Bild: Russlands zentrales Atomtestgelände Nowaja Semlja

Das zentrale Testgelände auf dem Archipel Nowaja Semlja im Gebiet Archangelsk ist bereit, Atomtests falls nötig wieder aufzunehmen, wie Andrei Sinizyn, der Leiter der Einrichtung, gegenüber der Rossijskaja Gaseta erklärte. Er sagte:

„Das Polygon ist bereit, die Testaktivitäten in vollem Umfang wieder aufzunehmen. Es ist in vollem Umfang bereit. Das Labor und die Testbasis sind bereit. Das Personal ist bereit. Wenn der Befehl kommt, werden wir jeden Moment mit den Tests beginnen.“

Der 17. September markiert den 70. Jahrestag der Einrichtung des Testgeländes. Von 1954 bis 1990 wurden dort mehr als hundert Atomtests durchgeführt, die 94 Prozent aller von der UdSSR durchgeführten Atomexplosionen ausmachten. Die Rede ist von atmosphärischen, unterirdischen, Unterwasser-, und Bodenexplosionen.

Pentagon vergibt Auftrag zum Simulieren von Atomkrieg in Europa – Umwelt und Agrarsektor im Fokus

Seit dem Zusammenbruch der UdSSR hat Russland keine Atomtests mehr durchgeführt.

Im vergangenen Jahr hatte sich Präsident Wladimir Putin zu der Möglichkeit einer Wiederaufnahme von Atomtests geäußert. In einer Rede vor der Föderalversammlung sagte er, die Vereinigten Staaten hätten Vorschläge gehört, ihre Atomwaffen real und nicht am Computer zu testen, und deshalb sollten das Verteidigungsministerium und Rosatom „die Bereitschaft zum Testen russischer Atomwaffen sicherstellen“. Der Staatschef erklärte:

„Wir werden sicherlich nicht die Ersten sein, die das tun, aber wenn die USA einen Test durchführen, werden wir es auch tun.“

Im Oktober 2023 räumte Putin in einer Rede im Forum des Waldai-Clubs ein, dass Russland die Ratifizierung des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen zurückziehen könnte. Putin erinnerte daran, dass die USA den entsprechenden Vertrag über das Verbot von Kernwaffentests zwar unterzeichnet, nicht aber ratifiziert hätten, und schloss nicht aus, dass Russland sich „spiegelbildlich“ verhalten könnte. Präsidentensprecher Dmitri Peskow betonte, die Worte des Staatschefs bedeuteten nicht, dass Moskau solche Tests plane.

Kennedy: Konfrontation mit Russland führt für die USA zur nuklearen Selbstverbrennung

https://rtde.podbean.com/e/zur-abschreckung-russischer-experte-fordert-begrenzten-atomschlag-gegen-nato-land/

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