Wieder neue Spiegelseiten für RT DE
30 Sep. 2024 12:41 Uhr
Die Zensurbemühungen um RT DE halten an. Im Rahmen der jüngsten Sanktionen blockieren große Internetprovider in Deutschland wieder verstärkt unsere Inhalte. Doch nun gibt es Möglichkeiten, diese Störversuche zu umgehen und RT DE weiterhin zu erreichen.

Liebe Leser,
Als Ergänzung zu den bekannten, aber zurzeit teilweise unterdrückten Spiegelseiten („mirror pages“) von RT DE werden wir ab sofort regelmäßig neue Adressen veröffentlichen. Heute nun die folgenden:
rtde.agency
rtde.media
rtde.org
rtde.info
rtde.online
rtde.expert
Möglichkeiten, in der EU die Online-Sperren zu umgehen und dennoch RT DE zu nutzen – wir hatten diese an anderer Stelle vor kurzem aufgelistet.
Bleiben Sie uns auch weiterhin gewogen!
Ihre RT-DE-Redaktion
„Wir gehen nicht weg“ – RT projiziert klare Ansage auf US-Botschaft in Moskau

Washingtons Kampf gegen RT – der neue Plan zur Kontrolle des Globalen Südens
Der Westen versucht, RT zum Schweigen zu bringen – Jetzt meldet sich der Globale Süden zu Wort
27 Sep. 2024 17:57 Uhr
Die von den USA geführte „diplomatische Kampagne“ zur weltweiten Unterdrückung von RT stößt in Washington nicht auf den erhofften Erfolg.
Von Anna Belkina – Stellvertretende Chefredakteurin von RT
Die Regierung der Vereinigten Staaten hat vor Kurzem neue Sanktionen gegen RT verhängt. Das Außenministerium kündigte eine neue „diplomatische Kampagne“ an, bei der – über Diplomaten der USA, Kanadas und des Vereinigten Königreichs – versprochen wird, „Verbündete und Partner auf der ganzen Welt zu versammeln, um gemeinsam mit uns gegen die von RT ausgehende Bedrohung vorzugehen“.
In eigener Sache: Wieder neue Spiegelseiten für RT DE
Mit anderen Worten: Der Plan besteht darin, Länder außerhalb des kollektiven Westens dazu zu zwingen, ihrer Bevölkerung den Zugang zu RT-Inhalten zu verwehren, um das nahezu globale Informationsmonopol des Westens wiederherzustellen. Lateinamerika, der Nahe Osten und Afrika scheinen für James Rubin vom Außenministerium von besonderem Interesse zu sein, da die US-Außenpolitik in diesen Regionen keinen allgemeinen Anklang gefunden hat.
Wie Rubin auf einer Pressekonferenz sagte, „ist einer der Gründe, warum ein Großteil der Welt die Ukraine nicht so umfassend unterstützt, wie man es erwarten würde, die große Reichweite von RT“.
Offensichtlich traut Rubin niemandem außerhalb der westlichen Elitenkreise zu, selbst zu denken und zu entscheiden, zu welchen Nachrichtenquellen die Menschen Zugang haben sollten und zu welchen nicht. Er versprach, dass die USA „anderen Regierungen dabei helfen werden, ihre eigenen Entscheidungen darüber zu treffen, wie sie RT behandeln sollen“.
Die Aussage riecht nach Bevormundung und einer neokolonialistischen Haltung, vor allem wenn man bedenkt, welche Länder ins Visier genommen werden.
Daher war es beruhigend, in den letzten Wochen die Vielfalt der Stimmen zu beobachten, die sich gegen diesen jüngsten Kreuzzug der USA ausgesprochen haben.
The Hindu, eine der wichtigsten indischen Zeitungen, war eine der ersten und berichtete, dass „US-Beamte mit dem indischen Außenministerium darüber gesprochen haben, sich ihren Maßnahmen gegen RT anzuschließen“. Regierungsbeamte erklärten jedoch, „die Debatte über Sanktionen sei für Indien nicht relevant, während ein ehemaliger Diplomat sagte, das Verbot von Medienorganisationen zeige, dass die westlichen Länder mit zweierlei Maß messen“.
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Diese Position vertritt auch die indische Wirtschaftszeitung Financial Express: „Angesichts der langjährigen freundschaftlichen Beziehungen zu Russland und der eigenen Haltung zur Medienzensur ist es unwahrscheinlich, dass Indien diesem Antrag [auf ein Verbot von RT] nachkommt. … In Indien erfreut sich RT einer beträchtlichen Zuschauerzahl, wobei die Inhalte des Senders eine große Anzahl englischsprachiger Zuschauer erreichen und ihre Reichweite auch durch eine hindisprachige Social-Media-Plattform vergrößern. RT hat in Indien und anderen Teilen der Welt an Popularität gewonnen und behauptet, dass seine Hauptaufgabe darin besteht, die westliche Sichtweise zu widerlegen und die russische Perspektive auf das Weltgeschehen zu vermitteln.“
Im Nahen Osten erklärte die saudi-arabische Zeitung Okaz : „Es ist paradox, dass die USA und der Westen die freie Meinungsäußerung einschränken, wenn sie sie als Bedrohung empfinden, wie es beim Verbot von RT unter dem Vorwand mangelnder Transparenz, der Verbreitung falscher Informationen, der Einmischung in innere Angelegenheiten und der Aufstachelung zum Hass geschehen ist – etwas, das Washington und der Westen selbst gegenüber anderen Ländern tun.“
