Israel sprengt ein ganzes Grenzdorf im Libanon
Die israelischen Streitkräfte haben im Libanon ein ganzes Grenzdorf in die Luft gesprengt. Eine Videoaufnahme einer kontrollierten Sprengung zeigt, wie der auf einem Hügel gelegene Ort Mhaibib durch eine riesige Explosion zerstört wird.
„Selbstverteidigung bedeutet, Terroristen nicht nur anzugreifen, sondern zerstören. Wenn sich Hamas-Terroristen hinter Menschen, hinter Schulen … verstecken, verlieren zivile Orte ihren Schutzstatus, weil Terroristen ihn missbrauchen“, sagte Baerbock im Deutschen Bundestag. Ihre Äußerungen fielen auf den Tag, an dem bei israelischen Angriffen auf ein Krankenhaus und ein Zeltlager im Norden des Gazastreifens mehrere Menschen bei lebendigem Leib verbrannt wurden.
„Patriots“ aufgrund von „Geburtsfehlern“ in der Ukraine machtlos
14 Okt. 2024 17:14 Uhr
Das russische Verteidigungsministerium meldet immer öfter, dass US-Flugabwehrraketensysteme vom Typ Patriot getroffen werden. Zudem ist die Effizienz der Patriots selbst in der Sonderoperationszone fraglich. Welche schwerwiegenden Nachteile hat das angepriesene System?
Von Igor Garnow
Das Tempo der Zerstörung von US-amerikanischen bodengestützten Flugabwehrraketensystemen des Typs Patriot in der Ukraine hat in letzter Zeit zugenommen. Allein in der vergangenen Woche wurden mindestens zwei Patriot-Raketensysteme vernichtet. Die Sonderoperation zeigte die „Geburtsfehler“ der Konstruktion dieser Luftabwehrsysteme auf – und wie sich russische Angriffssysteme diese zunutze machen. In einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums vom 9. Oktober heißt es:
„Die Besatzung des Iskander-M-Raketensystems hat die Position einer Division der Patriot-Raketensysteme mit Raketen angegriffen … und die Abschussrampe des Patriot-Raketenwerfers und Personal der ukrainischen Flugabwehrraketendivision getroffen.“

Verteidigungsministerium: Russland zerstört drei ukrainische Patriot-Flugabwehrsysteme
Am nächsten Tag meldete das Verteidigungsministerium, dass „zwei Patriot-Abschussrampen getroffen wurden“. Zwei weitere vernichtete Abschussrampen dieser Flugabwehrraketensysteme wurden im August gemeldet. Wir haben also Beispiele für die regelmäßige Liquidierung der modernsten und weitreichendsten Luftabwehrsysteme aus westlicher Produktion, die dem Kiewer Regime zur Verfügung gestellt wurden, vor unseren Augen. In der Regel werden für diese Kampfaufgabe Iskander-M-Raketen eingesetzt.
https://de.rt.com/international/222416-us-flugabwehrraketensystem-patriot-aufgrund-von-geburtsfehlern/
14 Okt. 2024 13:26 Uhr
US-amerikanische Streitkräfte werden entsandt, um vor einem wahrscheinlichen israelischen Angriff auf den Iran eine Raketenabwehrbatterie zu betreiben. Dies ist der erste Einsatz von US-Kampftruppen auf israelischem Boden seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas.

Die USA haben die Entsendung eines THAAD-Luftabwehrsystems nach Israel angeordnet, zusammen mit einer Besatzung US-amerikanischer Soldaten, die das System bedienen sollen, teilte Pentagon-Pressesprecher Generalmajor Pat Ryder am Sonntag mit. Dies ist der erste Einsatz von US-Kampftruppen auf israelischem Boden seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas im vergangenen Jahr.

WSJ: Iran sendet „geheime Warnung“ an US-Verbündete
Laut Ryder werden die THAAD-Batterie „und die dazugehörige Besatzung aus US-Militärpersonal“ in Israel stationiert, „um die israelische Luftverteidigung nach den beispiellosen Angriffen Irans gegen Israel am 13. April und erneut am 1. Oktober zu stärken“.
US-Präsident Joe Biden, von dem das Weiße Haus zuvor erklärt hatte, er habe „keine Pläne oder Absichten, US-Stiefel auf dem Boden in den Kampf zu schicken“, habe die Stationierung angeordnet, so Ryder.
Das THAAD-System (Terminal High Altitude Area Defense) ist ein mobiles Anti-Ballistik-Raketensystem, das ballistische Raketen während ihres Abstiegs aufspüren und abfangen soll. Es feuert ein nicht explosives Projektil mit achtfacher Schallgeschwindigkeit ab und nutzt die kinetische Energie, um ankommende Raketen zu zerstören.
Eine THAAD-Batterie besteht aus 95 Soldaten und sechs auf Lastwagen montierten Abschussrampen, die insgesamt 48 Abfangraketen abfeuern können.
Die USA haben nach Beginn des Krieges zwischen Israel und Hamas im vergangenen Oktober eine THAAD-Batterie nach Saudi-Arabien und 2019 zu einer Übung nach Israel entsandt.
Der Einsatz erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem Israel seine Reaktion auf einen iranischen Raketenangriff am 1. Oktober vorbereitet, bei dem rund 200 ballistische Raketen auf israelische Militärziele abgefeuert wurden. Teheran behauptet, der Angriff sei eine „legitime“ Antwort auf die Ermordung des Hamas-Führers Ismail Haniyya in Teheran sowie des Hisbollah-Führers Hassan Nasrallah und eines hochrangigen iranischen Generals in Beirut durch Israel.

Mindestens 67 Verletzte nach Drohnenangriff auf Nordisrael
Es wird allgemein erwartet, dass Israel die iranische Öl- oder Nuklearinfrastruktur ins Visier nimmt, obwohl die USA Westjerusalem von beiden Optionen abgeraten haben. Wie auch immer die israelische Antwort ausfallen wird, der Iran hat Vergeltung geschworen. Anfang dieser Woche erklärte eine Quelle in Teheran gegenüber RT, dass diese Vergeltung „verhältnismäßig“ sein würde. Sollte Westjerusalem die iranische Ölinfrastruktur angreifen, wird Teheran mit einem Angriff auf die israelischen Ölraffinerien antworten. Angriffe auf andere Infrastrukturen wie Kraftwerke oder Nuklearanlagen würden ebenfalls Vergeltungsschläge auf entsprechende Anlagen in Israel nach sich ziehen, erklärte die Quelle.
„Während wir in den letzten Tagen enorme Anstrengungen unternommen haben, um einen totalen Krieg in unserer Region einzudämmen, sage ich deutlich, dass wir keine roten Linien bei der Verteidigung unseres Volkes und unserer Interessen haben“, fügte Araghchi hinzu.
Liveticker Nahost – Israel
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen.
https://de.rt.com/der-nahe-osten/222411-pentagon-us-truppen-werden-nach/

https://www.youtube.com/watch?v=a9x1VFENnMw

https://www.youtube.com/watch?v=SgQqp9Nt4Jo
Russlands langsamer, aber stetiger Vormarsch

https://www.youtube.com/watch?v=sQN9NOFp7qI
NATO wird Ukraine „auf die Müllhalde werfen“
13 Okt. 2024
Dmitri Medwedew äußert sich skeptisch über die Ukraine-Politik der NATO und warnt, dass die Ukraine letztlich als „nutzlos“ betrachtet und „auf die Müllhalde geworfen“ wird. Dmitri Medwedew betont die Gefahren der aktuellen westlichen Strategie und nennt Selenskijs Plan absurd.

Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates, hat auf Telegram die Überzeugung geäußert, dass die NATO-Staaten die Ukraine verspotten und sie in etwa zehn Jahren „in den Müll werfen“ werden. Mit diesen Worten kommentierte Dmitri Medwedew die Haltung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zum „Plan des Sieges“ bezüglich Kiews NATO-Beitritt:

Medwedew: Verlagerung des Krieges nach Weißrussland könnte Atomschlag provozieren

„Der wahnsinnige Drogenbastard hat lautstark erklärt, er habe einen Ein-Punkt-„Siegesplan“: ‚Kiew in die NATO einladen‘. Man kann sich leicht ausmalen, was als Nächstes passieren wird: Junge und nicht mehr ganz so junge ‚Mitglieder der Allianz‘ werden die behinderte, hilflose „Ukraine“ einem langen, perversen Gewaltakt und Misshandlungen mit nekrophilen Elementen aussetzen und dann, nach etwa zehn Jahren, den verwesten Leichnam des langweilig gewordenen Mädchens auf den Müll werfen.“
Er erinnerte auch daran, wie der britische Premierminister Keir Starmer Medienberichten zufolge zu Selenskij gesagt hatte, dass der Einsatz der britischen Langstreckenraketen vom Typ Storm Shadow „der Ukraine nicht helfen werde, den Krieg zu gewinnen“. Dies sei aber nur die halbe Wahrheit, so Medwedew:
„Ihr könnt diesen Krieg überhaupt nicht gewinnen, denn es gibt keine Ukraine. Euer Land 404 ist ein Phantom!“
In einem kritischen Kommentar zur aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage in Europa äußerte sich Medwedew besorgt über die Prioritäten der westlichen Regierungen. In seiner unverblümten Art wirft er die Frage auf, wofür in der gegenwärtigen Situation eigentlich Geld da sei:
„Es gibt kein Geld für die Folgen des Hurrikans ‚Milton‘ in Florida, kein Geld für die französischen Landwirte, kein Geld für die Wiederbelebung der Industrie in Deutschland. Aber wofür gibt es Geld? Es gibt Geld für die Unterhaltung einer verrückten, betrunkenen Meute von Ukrainern in Europa und für neue Waffen, um die Slawen in einem militärischen Konflikt auszurotten.“
Scherzhaft kommentierte er auch die Äußerungen von Charly Salonius-Pasternak, einem Mitarbeiter des finnischen Instituts für Außenpolitik, der dazu aufgerufen hatte, „die Autos russischer Diplomaten zu beschädigen“. Medwedew schrieb:
„Lassen wir uns doch nicht provozieren! Reagieren wir mit Zurückhaltung, im Rahmen des Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen von 1961: Schlagen wir den finnischen Diplomaten einfach ins Gesicht. Jedem Vertreter des finnischen diplomatischen Korps ‒ auf die Schnauze!“

Medwedew: „Moskau entging Verhandlungsfalle – keine Gespräche bis zur Feindesniederlage“
Zuvor hatten deutsche Medien berichtet, der ehemalige polnische Generalstabschef Rajmund Andrzejczak habe mit einem Raketenangriff auf Sankt Petersburg gedroht, sollte Russland die baltischen Staaten, wie beispielsweise Litauen, angreifen. Als Reaktion auf die Drohung, die „nördliche Hauptstadt“ Russlands anzugreifen, forderte Medwedew Andrzejczak auf, sich an die Teilungen Polens in der Vergangenheit zu erinnern und „das Biest nicht zu wecken“:
„Ein weiterer mutiger Pschek [Polacke] ist aufgetaucht. Der ehemalige Chef des geschundenen Polens, Andrzejczak, droht Russland mit einem Angriff ‚direkt auf Sankt Petersburg‘. Er sollte als pensionierter Dussel an die zahlreichen Teilungen Polens denken und das Biest nicht wecken. Schließlich war Warschau Teil des Russischen Reichs. Vermisst er das?“
Dmitri Medwedew kommentierte außerdem die Äußerungen von US-Präsident Joe Biden, der laut Medienberichten in dieser Woche die iranische Regierung aufgefordert hatte, „keine Pläne gegen den Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und gegen ehemalige US-Beamte zu schmieden“, und der versprochen hatte, dass die USA jeden von Iran ausgehenden Mordanschlag auf den Ex-Präsidenten als Kriegshandlung betrachten werden. Medwedew meinte dazu: „Der getroffene Hund bellt.“
