Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel und der Inhaber der Plattform X, Elon Musk, werden sich im Januar zu einem Live-Gespräch auf X treffen. Das bestätigte Weidel selbst in einem Tweet am Freitagnachmittag. Dort schrieb Weidel auf Englisch und Deutsch:
„Vormerken: Am 9. Januar ab 19 Uhr findet der angekündigte Space mit Elon Musk und mir auf X statt. Wir freuen uns sehr auf das Gespräch und vor allem auf viele Zuhörer!“
31 Dez. 2024 10:31 Uhr
Elon Musk plaudert auf X gern mit unterschiedlichsten Nutzern und glänzt dabei regelmäßig mit bissigen bis zu provokativen Einschätzungen und Antworten.

In einem doppelten Paket nannte er das Hamburger Magazin „korrupt“, um zuvor auch noch dem Kanzler Oaf Schitz einen neuen Spitznamen zu geben.
„Der Spiegel“ veröffentlichte einen Artikel zu Elon Musk. Der Titel lautete: „Staatsfeind Nummer Zwei“.

Elon Musk on X: „Haters will say this is AI
„Staatsfeind Nummer Zwei“

Elon Musk, Tech-Milliardär, US-Regierungsmitarbeiter und seit wenigen Tagen laut Wahrnehmung von hiesigen Spitzenpolitikern und zuarbeitenden Mainstreammedien sehr viel gefährlicher für das Land als die von ihm gelobte Partei AfD, kommentierte kurz und knapp auf seiner X-Plattform nachweisliche Geldzuwendungen seitens Bill Gates an das Hamburger Magazin Der Spiegel. Da es sich anscheinend anbot, verpasste er dem deutschen Bundeskanzler gleich auch noch einen neuen Namen.
Der Spiegel reizt den umtriebigen Elon Musk regelmäßig, spätestens seit dem ausführlichen und mutwillig diskreditierenden Artikel im Oktober dieses Jahres, laut dem der Tech-Milliardär für die Spiegel-Redaktion den damaligen [US-]“Staatsfeind Nummer zwei“ darstellte (Bezahlschranke).
Staatsfeind Nummer zwei

Elon Musk reagiert auf diskreditierende Spiegel-Story
Musk nennt sein X-Profil aktuell „Kekius Maximus“, bezogen auf den auf Solana basierenden MEME-Münzwert Kekius M (KM). Solana ist ein öffentliches Blockchainprojekt.
Mario Nawfal, ein X-User mit knapp 2 Millionen Followern und seitens Musks wahrgenommene US-Social-Media-Persönlichkeit, kommentierte die sich aktuell im fernen Deutschland dynamisierende Empörung und das Echauffieren gegenüber dem Tech-Milliardär, bezogen auf dessen AfD-Wahlempfehlungen und diesbezüglichen kritischen Medienwahrnehmungen.
Diese Realität kommentierte wiederum ein weiterer X-User mit dem Verweis und der Erinnerung, dass „sie [deutsche Politik und Medien] kein bisschen gejammert haben, als Bill Gates das Nachrichtenmagazin ‚Der Spiegel‘ mit 5,4 Millionen Dollar finanziert hat“ (RT DE berichtete). Musk reagierte darauf mit dem Kommentar:
„Interessant, dass Gates Geld an den Spiegel schickt, der dann über mich Hetzartikel schreibt. Der Spiegel ist korrupt!“


Staatsfeind Nummer zwei?

„Welt“ kündigt wegen Musk-Interview
Zu Beginn der X-Diskussion hatte Nawfal zu der Causa Musk im fernen Deutschland Folgendes festgestellt und dabei eine Bildcollage mit Elon Musk neben Olaf Scholz genutzt:
„Die deutsche Regierung beschuldigt Elon, sich wegen einiger X-Posts und eines Pro-AfD-Artikels in die Wahlen im Februar eingemischt zu haben. Wirklich, Berlin? Ein erfolgreicher Innovator, der seine Ansichten teilt, mischt sich ein?
Während sich Offizielle über Elons Unterstützung für die Alternative für Deutschland (AfD) aufregen, geben sie bequemerweise zu, dass er ein Recht auf freie Meinungsäußerung hat – nur nicht das, was ihnen gefällt.Vielleicht sollte sich Berlin darauf konzentrieren, seine eigenen Probleme zu lösen (hallo, Wohnungskrise, stagnierende Wirtschaft, Energiechaos?), anstatt Elon für sein politisches Chaos verantwortlich zu machen.
Redefreiheit ist keine ‚Einmischung‘. Das nennt man Demokratie, Deutschland. Probieren Sie es aus.“
Musk kommentierte diesen Text mit der Antwort:
„Bundeskanzler Olaf Schlitz oder wie auch immer er heißt, wird verlieren.“

„Oaf Schitz“:
Musk beleidigt den Kanzler als scheißenden Tölpel
Berliner Zeitung übersetzte für ihre Leser:

„Der Tölpel verkackt“


„‚Oaf Schitz‚: Musk beleidigt den Kanzler als scheißenden Tölpel. Erst war er bloß ein ‚Narr‚, jetzt ist er schon ein ’scheißender Tölpel‘. Olaf Scholz und Elon Musk werden wohl keine Freunde mehr.“
„Der Depp scheißt“
„Oaf“ ist nicht nur eine falsche Schreibweise des Vornamens des Kanzlers, sondern heißt im Englischen so viel wie „Tölpel“ oder „Depp“. „Schitz“ klingt wie das englische deklinierte Wort „shits“. Frei übersetzt könnte Musk also auch ein „Der Tölpel verkackt“ oder „Der Depp scheißt“ meinen, was eine Beleidigung wäre. In jedem Falle bringt Musk seinen mangelnden Respekt für den Kanzler zum Ausdruck.
Am 30. Dezember schrieb Musk in einem X-Talk, mit einem lachenden Emoji besetzt, antwortend:
„Warten Sie, bis Alice [Weidel] und ich ein 𝕏 Spaces-Gespräch [Live-Diskussion] führen. Sie [Politik und Medien] werden ihren Verstand verlieren [ausrasten].“
Wahlbeeinflussung in Deutschland – Viel Spaß noch damit!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen.

https://rumble.com/v648ssm-guter-milliardr-schlechter-milliardr-emprung-ber-elon-musks-falsche-meinung.html
„Gute“ Milliardäre dürfen sich immer einmischen, „böse“ nicht.
Musk liefert Beweis für Deutschlands Doppelmoral: Meinungsfreiheit ja, aber nur für Mitläufer
Das Ungetüm hat Angst. Der politmediale Hauptstadtkomplex explodiert nach Elon Musks Gastbeitrag in der Welt am Sonntag in hassverzerrten Zuckungen: Illegale Einmischung sei das, Widerstand müsse geleistet werden, in die Schranken zu weisen habe man ihn. „Musk versucht nichts anderes als Putin“, behauptet der SPD-Vorsitzende Klingbeil. Mit solchen Aussagen machen sich viele Blätter und Politiker lächerlich.
Denn deutsche Politiker, Journalisten und Aktivisten mischen sich andauernd ungeniert in den amerikanischen Wahlkampf ein und lassen Ausländer sich bei uns einmischen. Vor wenigen Monaten erklärte Klingbeil im Radio: „Wir wollen Kamala Harris im Weißen Haus.“ Ralf Stegner und Luisa Neubauer machten in den USA Wahlkampf für die Demokraten. In der Zeit und im Handelsblatt erschienen vier Monate vor der Bundestagswahl von 2021 Gastbeiträge von Wladimir Putin – wohlgemerkt sieben Jahre nach der Annexion der Krim, also sieben Jahre nach dem eigentlichen Beginn des Krieges –, wie die Blätter nicht müde werden zu betonen. Danach gab es in den Redaktionen jedoch keinen größeren Aufschrei.
Genauso wenig Empörung zeitigten Gastbeiträge des amerikanischen Multimilliardärs (!) George Soros im Spiegel 2020, als er Anleihen forderte, die gegen EU-Recht verstoßen. Bei der FAZ mischte sich Bill Gates noch im Juni in die deutsche Entwicklungshilfepolitik ein. Mit Abermillionen finanzierte er übrigens den Journalismus des Spiegel.
Wer diese Heuchelei sieht, erkennt, es geht nicht um Einmischung oder die „Demokratie“: Es geht um die politischen Interessen von Parteien und Medien. „Gute“ Milliardäre dürfen sich immer einmischen, „böse“ nicht. Der Hass auf Musk speist sich maßgeblich daraus, dass diese eklatanten Widersprüche auf X heutzutage sichtbar werden.
Besonders peinlich ist, dass auch Friedrich Merz sich gegen Musk stellt. Erst kürzlich hatte er sich in den rumänischen Wahlkampf eingemischt, als er auf X zur Wahl der proeuropäischen Kandidaten dort aufrief. Aber auch bei der CDU geht die Angst um.
Die Ideologen und Mitläufer in Parteien und Redaktionen spüren, wie ihre Macht durch die sozialen Medien schwindet. Lügen, Widersprüche und Unredlichkeiten, die bisher verschwiegen wurden, werden unabweisbar. Die Düpierten reagieren mit wutschnaubenden Entgleisungen und Zensurwünschen. Solche Veröffentlichungen müssten „verhindert werden“, ließ Esken wissen.
Dass sie und viele andere sich damit direkt gegen das Grundgesetz wenden, ist ihnen egal. Das Verfassungsgericht hat unmissverständlich klargestellt: Der grundrechtliche Schutz der Meinungsfreiheit besteht „unabhängig davon, ob die Äußerung rational oder emotional, begründet oder grundlos ist und ob sie von anderen für nützlich oder schädlich, wertvoll oder wertlos gehalten wird“ (BVerfG, Beschl. v. 9.11.2022 – 1 BvR 523/21).
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/die-welt-veroeffentlicht-musk-die-zeit-putin-warum-politik-und-medien-heuchler-sind-li.2285538
Wegen angeblicher Wahlbeeinflussung: Scholz und Habeck gehen auf Elon Musk los
Bundeskanzler Olaf Scholz und Vizekanzler Robert Habeck kritisieren in ihren Neujahrsansprachen Elon Musks Unterstützung für die AfD als Versuch der Wahlbeeinflussung. Musk wolle die Europäer demnach spalten. Diese „Kommunikationsmacht“ müsse begrenzt werden, meint Habeck.
