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Quo vadis, Europa?
12.11.2008
Franz Bernhard Nolte on TWITTER

erschienen im Januar 2007
Ein Buch, das komplett online kostenlos zur Verfügung steht.
Fruehe Blicke in die Zukunft und Warnungen seit 2007 abgewuergt

Mindblown: a blog about philosophy: Unglaublich! Unfassbar!Verblüffend!

Buecherverbrennung damals – heute Vernichtung im Internet!

An diverse Deutsche Verlage
- Bedrohen „globale Ungleichgewichte“ das Wachstum der Weltwirtschaft?
- Kann die Auslagerung von Produktion und Arbeitskräftengestoppt werden?
- Verkommt die globale FinanzmachtUSA zu einem Schuldenimperium?
- Verliert der US-Dollar seine Vormachtstellung als globale Leitwährung?
- Wie kann der Schuldenberg der privaten US-Haushalte von 11 Billionen Dollar abgebaut werden?
- Platzt dieImmobilienblase oder wird es eine sanfte Landung werden?
- Wie lange sind die USA die „Wachstumslokomotive“ der Weltwirtschaft?
- Wie lange noch kann der kreditfinanzierte US-Markt die Warenproduktion der Welt absorbieren?
- Wie lange ist die Welt bereit, diewachsenden Handels- und Leistungsdefizite der USA zu finanzieren?
- Wohin mit den riesigen Währungsreserven der Schwellenländer?
- Wird China die Warenströme in den eigenen Binnenmarkt umleiten, wenn der US-Markt nicht mehr aufnahmefähig ist?
- Ist der Ausweg aus der weltweiten Überproduktion die Entwicklung der Binnenmärkte in den Schwellen- und Entwicklungsländern?
- Führt Globalisierung aufgrund innerer ökonomischer Gesetzmäßigkeit zu einer Verringerung der Armut in der Welt?
- Braucht der „freie“ Weltmarkt faire Regeln und Normen oder Deregulierung?
- Wohin verschieben sich die wirtschaftlichen Kraftzentren in der Welt?
- Sind Renditeziele, Investmentbanking und Profitmaximierung in Zukunft noch zeitgemäß ?US-Handels- /Leistungsbilanzdefizite und Währungsreserven sind die zwei Seiten der „globalen Ungleichgewichte“. Eine globale „new economy“ ist im Entstehen und hält das weltweite Wirtschaftswachstum am Laufen.
Die Globalisierung managen und ueberleben.

Bedrohen „globale Ungleichgewichte“ das Wachstum der Weltwirtschaft?
Kann die Auslagerung von Produktion und Arbeitskräftengestoppt werden?
Verkommt die globale Finanzmacht USA zu einem Schuldenimperium?
Verliert der US-Dollar seine Vormachtstellung als globale Leitwährung?
Wie kann der Schuldenberg der privaten US-Haushalte von 11 Billionen Dollar abgebaut werden?
Platzt die Immobilienblase oder wird es eine sanfte Landung werden?
Wie lange sind die USA die „Wachstumslokomotive“ der Weltwirtschaft?
Wie lange noch kann der kreditfinanzierte US-Markt die Warenproduktion der Welt absorbieren?
Wie lange ist die Welt bereit, die wachsenden Handels- und Leistungsdefizite der USA zu finanzieren?
Wohin mit den riesigen Währungsreserven der Schwellenländer?
Wird China die Warenströme in den eigenen Binnenmarkt umleiten, wenn der US-Markt nicht mehr aufnahmefähig ist?
Ist der Ausweg aus der weltweiten Überproduktion die Entwicklung der Binnenmärkte in den Schwellen- und Entwicklungsländern?
Führt Globalisierung aufgrund innerer ökonomischer Gesetzmäßigkeit zu einer Verringerung der Armut in der Welt?
Braucht der „freie“ Weltmarkt faire Regeln und Normen oder Deregulierung?
Wohin verschieben sich die wirtschaftlichen Kraftzentren in der Welt?
Sind Renditeziele, Investmentbanking und Profitmaximierung in Zukunft noch zeitgemäß ?
US-Handels- /Leistungsbilanzdefizite und Währungsreserven sind die zwei Seiten der „globalen Ungleichgewichte“.
Eine globale „new economy“ ist im Entstehen und hält das weltweite Wirtschaftswachstum am Laufen.

Inhaltsverzeichnis
Zerfällt der US-Dollar als globale Reservewährung?
Das Kapital wandert aus und schafft Arbeitsplätze in Niedriglohnländern.
Der Kapital- und Technologietransfer in die Schwellenländer
Die „Sogwirkung“ der billigen Arbeitskraft im Ausland.
Die Unternehmen zieht es zu ihren neuen Kunden.
Die „Industriestaaten“ haben sich in „Dienstleistungsgesellschaften“ verwandelt.
Die „Flexibilisierung“ des Arbeitsmarktes am Beispiel der BRD
Das Dilemma der gewerblichen US-Wirtschaft
Die Verlagerung der Produktion nach Übersee
„Job Creations Act of 2004”
„Bretton-Woods II“ kann die Weltwirtschaft stabilisieren und schützen.
Die Kreditgeber der USA sind die Schwellenländer.
Die „ globalen Ungleichgewichte“ bedrohen die Weltwirtschaft.
Das „Bretton-Woods II – System“ wirkt stabilisierend.
Die „Global Player“ zähmen, den Wettbewerb nutzen und in den Dienst der Volkswirtschaften stellen.
Die Golfstaaten streben eine gemeinsame Währungsunion und eine Loslösung vom
„Petro-Dollarsystem“ an.
Petro-Dollars fließen nach Europa.
Die „symbiotischen“ Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und China
Die Vereinigten Staaten und China sind voneinander abhängig.
Ein Weg zur Reduzierung der globalen Ungleichgewichte
FED-Chef Bernanke fordert mehr „Binnennachfrage in China“.
„US-Liquiditätsschwemme“ und „Immobilienblase“
Amerika schwimmt in Geld und versinkt in Schulden.
„Hedge-Fonds“ und „Private Equity“
„Hedge-Fonds” residieren in Off-Shore-“Steuer-Oasen”.
“Privat Equity“ als grober Hebel zur Profitmaximierung
“Leveraged Buyout” und „Rekapitalisierung“
Von „Heuschrecken“ und „Firmenräubern“
Die „Entflechtung der Deutschland AG“
Hedge-Fonds dringen in die Schwellenländer vor.
Die „globalen Ungleichgewichte“ gefährden die Weltwirtschaft.
China und die USA sind voneinander abhängig
Der ostasiatische Weg, um die Abhängigkeit von den USA zu verringern, wird bereits beschritten.
Wie die globalen Ungleichgewichte entstanden sind.
China bietet sein Model einer„sozialistischen Marktwirtschaft“.
Wie sich weltweit die Kräfteverhältnisse verschieben.
Der Streit um den „Freihandel“ in der Welthandelsorganisation
Der Schuldenerlass für die ärmsten Länder wurde durchgesetzt.
Afrika, der „vergessene Kontinent“, bekommt eine Chance.
Die Verschiebung der Kräfteverhältnisse in der Welt.
Der chinesische Rohstoff- und Energiehunger ist unersättlich.
Der „Staubsauger-Effekt“ Chinas.
Immer mehr Länder wollen ihre Reichtümer zurück.
Die Industriestaaten unterlaufen den „freien Welthandel“.
Die „Shanghai Organisation für Zusammenarbeit“
Chinas wirtschaftlicher Aufstieg und Wiedererscheinen auf der Weltbühne
Die Dynamik des Wachstums im Zuge der Globalisierung.
Die globalen Ungleichgewichte und die Leichtigkeit, einen Konsens zu finden.
China auf der Suche nach „Demokratie“.
Der neue „Fünf-Jahres-Plan“ könnte der Weg aus der Krise sein.
China nutzt die Globalisierung und stellt sich den Problemen.
Die Ökonomie zeichnet den Weg vor…..
……wie die globalen Ungleichgewichte reduziert werden können.
Das Ziel ist eine „harmonische Gesellschaft“.
Rivalität oder Partnerschaft ?
Europa kann mit China kooperieren und Handel treiben.
Ist Chinas „strategische Rivalität“ mit den USA unvermeidlich?
RichtigErinnern!
“ Die „globalen Ungleichgewichte“ bedrohen zunehmend das weltweite Wirtschaftswachstum. Die Rolle des Dollars gerät als weltweite Leitwährung zunehmend in Gefahr. Die Handels- und Leistungs -bilanzdefizite der USA wachsen unauf haltsam im Gleichschritt mit der Produktivität, den Handelsüberschüssen und Währungsreserven von Schwellenländern, wie China.
Das exzessive Streben nach immer höheren Renditezielen, die Gier nach Profiten und Dividendenausschüttungen, der Transfer von Kapital und Technologie von den reichen Industrie- in die Niedriglohnländer und die Sogwirkung der in Übersee entstehenden Binnenmärkte auf das Kapital der entwickelten Industriestaaten bringen die Weltwirtschaft aus dem Gleichgewicht und schaffen „globale Ungleichgewichte“.
Während die Angst vor einer globalen Wirtschafts- und Finanzkrise wächst, keimt die Hoffnung auf eine globale „weiche Landung“ ohne Depression, Inflation, Elend und Massenarbeitslosigkeit.
Es scheint, als verringere das „globale Wirtschaftswachstum“ in Zukunft immer mehr die Armut in der Welt und besonders in den Schwellen- und Entwicklungsländern, während es gleichzeitig den Lebensstandard in den reichen Ländern drückt…
Während die Vereinigten Staaten immer exzessiver Kapital- und Technologietransfer betreiben, Finanzgeschäfte tätigen, Renditeziele verwirklichen, Dividendenausschütten, Investmentbanking und Profitmaximierung realisieren, setzen Länder, wie China und Indien, auf Produktion und Entwicklung ihrer Volkswirtschaften.
Während die Vereinigten Staaten bis heute immer mehr Schulden anhäufen infolge von Handels- und Leistungsbilanzdefiziten, erwirtschaften viele Schwellenländer immer mehr Kapital für Investitionen in die Produktion und Infrastruktur und häufen Guthaben in Form von Währungsreserven an. Im Zuge einer scheinbar unaufhaltsam fortschreitenden Globalisierung und weltweiten Arbeitsteilung ziehen sie die produzierende Industrie samt Technologie und Arbeitsplätzen aus den reichen Ländern ab. Die US-Regierung fördert nach Kräften diesen Kapital- und Technologietransfer nach Übersee und damit die Gewinne der „Global Player“.
Die Folgen sind der Verlust amerikanischer Arbeitsplätze, ein „Ausbluten“ der amerikanischen gewerblichen Volkswirtschaft und die Entstehung einer „Konsum- und Dienstleistungsgesellschaft“. Wirtschaftswachstum durch kreditfinanzierten Konsum und Profitmaximierung um jeden Preis ist das Glaubensbekenntnis der angloamerikanischen Neoliberalen. Der Preis, den sie dafür zahlen, wird immer höher und lässt sich ablesen an den tiefroten Zahlen der Handels- und Leistungs-bilanz defizite. Die „Spirale der globalen Ungleichgewichte“ wächst mit dem US-Handelsdefizit , weil die USA viel mehr aus dem Ausland importieren, als sie dorthin exportieren. Das US-Leistungsbilanzdefizit wächst, weil die USA ihr durch Konsum getriebenes Wirtschaftswachstum mit Geld finanzieren, das sie gar nicht besitzen. Sie leben weit über ihre Verhältnisse und versinken immer tiefer in Schulden.
Während die Finanzgeschäfte von Investmentbanking , Versicherungen, Finanz-investoren, „hedge-fonds“ und von „private-equity“ blühen und die globalen Konzerne glänzende Gewinne machen, sind die Bürger in den reichen Industrie-ländern die Geschädigten, die Immobilien-Schulden anhäufen, Kaufkraft, Kreditwürdigkeit, soziale Sicherheit und Arbeitsplätze verlieren.
Das Mindeste sind Mindestlöhne und Mindeststandards. Ein sozialer Ausgleich als Entschädigung für den Verlust von Lebensqualität im Gefolge von neoliberaler Globalisierung wird immer dringender.
Die Menschen in den Schwellen- und Entwicklungsländer dagegen gewinnen Millionen Arbeitsplätze, zunehmende Kaufkraft, soziale Sicherheit, technologisches Wissen und häufen immer mehr Reichtum und Währungsreserven an im Zuge einer globalen „new economy“ , die sich am Wachstum der Volkswirtschaften orientiert und nicht zuallererst am Profit des Einzelnen.
Die wirtschaftlichen und politischen Kraftlinien in der Welt sind dabei, sich zu verschieben, ebenso wie die Wertvorstellungen über ökonomisches Handeln.

In der Ferne ziehen dunkle Wolken am Himmel auf.

Die so genannten „globalen Ungleichgewichte“ werden weltweit… als wachsende Gefahr für das internationale Finanzsystem erkannt. Der Dollar droht als Leitwährung des Weltfinanz-systems seine Bedeutung zu verlieren und das ganze System ins Wanken zu bringen. Der Druck auf den Wert des Dollars ist schon jetzt so stark geworden, dass es nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint, wann er einbricht und im schlimmsten Fall andere Länder mit in den Strudel reißt…

Wirtschaftswachstum um jeden Preis ist das Glaubensbekenntnis der angloamerikanischen Neoliberalen, denn nur so gedeihen und blühen die Geschäfte. Der Preis, den sie dafür zahlen, wird allerdings immer höher und läßt sich ablesen an den roten Zahlen des US-Handelsdefizit, am Defizit der Leistungsbilanz und an der Höhe des Haushaltsdefizits der amerikanischen Regierung.
Das US-Handelsdefizit wuchs, weil die USA weiterhin mehr aus dem Ausland importieren, als sie dorthin exportieren.
Das Leistungsbilanzdefizit der USA lag im Jahre 2004 bei 660 Mrd. US-Dollar und wuchs von Jahr zu Jahr, weil sich die Amerikaner das Geld liehen, das sie für ihren Konsum ausgaben und selbst gar nicht besaßen. Sie lebten weit über ihre Verhältnisse.
Das US-Haushaltsdefizit wuchs, weil die US-Regierung sich immer mehr Geld leiht, um die Staatsausgaben und den Konsum zu finanzieren, der ihnen hilf/halft, ihre vom Konsum getriebene „Wachstumslokomotive“ am Laufen zu halten und eine weltweite Rezession zu vermeiden.
Auf der andern Seite sind die Währungsreserven und Guthaben der Schwellen- und Entwicklungsländer seit 1999 immer mehr angeschwollen von damals einer Billionen Dollar auf jetzt fast 3 Billionen Dollar und haben sich innerhalb von fünf Jahren fast verdreifacht.
Drei Viertel (3/4) der Reserven sind im Dollarraum angelegt und stützen den US-Dollar. Die Schwellen- und Entwicklungsländer häufen immer größere Guthaben in Dollar an …
Der zum großen Teil kreditfinanzierte Konsum ist ein wesentlicher Antrieb des Wachstums der US-Wirtschaft, das aufrechterhalten wird durch die weltweit hohe Liquidität, durch die Ideologie des „buy now and pay later“ (jetzt kaufen und später bezahlen) und durch die steigenden Immobilienpreise in den USA, die die Amerikaner immer noch mehr zur verstärkter Kreditaufnahme und zu verstärktem Konsum verleiten… das alles hat im Laufe der letzten Jahre zu riesigen Schulden der privaten US-Haushalte geführt, die mittlerweile auf 11 Billionen Dollar angestiegen sind.
