Rumänien: Georgescu bittet Trump um Hilfe im Kampf gegen den „tiefen Staat“
Annullierte Rumänien-Wahl: Georgescu scheitert vor Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte

In Rumänien erklimmt die EU-„Demokratie“ ganz neue Höhen
Georgiens Präsident nennt Vorgehen Europas einen Vorstoß zum Krieg mit Russland

Russischer Auslandsgeheimdienst: Brüssel will Georgien zurück auf „demokratischen Weg“ bringen

US-Vizepräsident J.D. Vance hat der EU einen Denkzettel verpasst
Die Leiden der jungen Sahra
Von Tatjana Montjan
Bei den vorgezogenen Bundestagswahlen in Deutschland erreichte Sahra Wagenknechts Bündnis 4,972 Prozent der Stimmen und verfehlte damit die Fünf-Prozent-Hürde und den Einzug ins Parlament nur um wenige Millimeter.
Der Grund, warum sich die Wählerschaft, die Sahra bereits als sicher betrachtete, im letzten Moment von ihr abwandte, waren ihre Äußerungen über Wladimir Putin, die im Widerspruch zu früheren Aussagen Wagenknechts standen:
„Ich verurteile diesen Krieg. Ich betrachte Politiker, die Kriege beginnen, einschließlich Wladimir Putin, als Verbrecher. Und dieser Krieg ist kriminell.“
Die windige Sahra ein Jahr zuvor:

Wagenknecht: „Ich halte Putin für einen Verbrecher“
„Dieser Krieg ist nicht ausgebrochen, weil Putin plötzlich verrückt geworden ist. Er hat eine Vorgeschichte.“
Und auch das ist Sahrotschka:
„Den Haag hat einen Haftbefehl gegen Wladimir Putin erlassen. Was ist mit all den anderen, die die Weltöffentlichkeit belügen, Kriege anzetteln und sich einseitig aus Abrüstungsverträgen zurückziehen?“
27 Feb. 2025 17:09 Uhr
Die Wahlergebnisse der AfD zeigen, dass Deutschland weiterhin geteilt ist. Während die politischen Eliten sich an die überkommenen Strukturen klammern, gärt im Osten eine deutsche Revolution. Ihre Ziele: nationale Identität und Unabhängigkeit – und andere europäische Länder könnten folgen.

Von Kirill Strelnikow
Der Erfolg der Alternative für Deutschland (AfD) bei den vorgezogenen Bundestagswahlen (immerhin erreichte sie im Gesamtergebnis Platz zwei und wurde in der ehemaligen DDR sogar zur stärksten Partei) ist das Vorzeichen eines künftigen Bürgerkriegs im Herzen Europas, der die Geschichte der Alten Welt für immer verändern – und vielleicht sogar beenden – wird.
Wie Baschar al-Assad in Syrien, der bis zur letzten Sekunde nicht geglaubt hat, dass um ihn herum ein echter Staatsstreich und nicht nur ein gewohntes Chaos abläuft, machten sich auch die deutschen Bürokrateneliten keine großen Sorgen – schließlich sind die Deutschen eingeschüchtert und gesetzestreu – und sie munterten einander mit Kampfparolen auf. So proklamierte der frisch gebackene Wahlsieger Friedrich Merz einst:
„Sie (AfD) streben etwas ganz anderes an als wir, deshalb wird es keine Koexistenz geben.“
Altkanzlerin Angela Merkel ballte die Faust:
„Alle demokratischen Parteien müssen zusammenarbeiten, um die furchtbare AfD-Attacke zu verhindern.„
Und Olaf Scholz schloss sich diesen Worten an:
„Wir werden das niemals dulden oder akzeptieren.“
Meinung
Braucht Russland Deutschland?
Die deutschen Politbonzen, die sich krampfhaft an ihre seit Jahrzehnten unangefochtenen Machtpositionen klammern, waren sich sicher, dass es ausreichen würde, die AfD zur Marionette Moskaus zu erklären, RT DE zu sperren und mit einem Parteiverbot zu drohen – und das bedrohliche Phänomen würde sich in Luft auflösen.
Es löste sich nicht in Luft auf, die AfD blieb und wurde stärker.
Betrachtet man die moderne politische Landkarte Deutschlands, so verläuft der „Marianengraben“ genau entlang der historischen Trennlinie zwischen der BRD und der DDR. Niemand, der den Fall der Berliner Mauer miterlebt hat, konnte voraussehen, dass genau 35 Jahre später das „Gespenst der DDR“ in Deutschland herumgehen würde. Tatsächlich ist es unmöglich, den erstaunlichen Wahlerfolg der AfD in dieser Region allein dem Wühlen des Feindes (es ist klar, welchen Feindes) zuzuschreiben: In fünf ostdeutschen Flächenländern erhielt die Oppositionspartei fast doppelt so viele Wählerstimmen wie ihre nächststärkste Konkurrentin – die CDU –, was im „gleichmacherischen“ Wahlsystem Deutschlands fast unrealistisch ist.
Elon Musk, Multimilliardär, Trumps rechte Hand und Chef einer mächtigen US-Agentur, schloss sich der These an, dass in Europa eine Revolution ausbrechen könnte, und sagte, dass die AfD bei der nächsten Wahl die „Mehrheitspartei“ sein werde. Während einige die AfD loben und andere sie beschimpfen, geht kaum jemand über die Diskussion über die „politische Kuriosität“ hinaus und verweist darauf, dass wir Zeugen eines echten Aufstandes des „vergessenen Deutschlands“ und des „vergessenen Europas“ sind. Und dieser Aufstand könnte schließlich den des „vergessenen weißen Amerikas“ in den Schatten stellen, auf dessen Welle Donald Trump in den Vereinigten Staaten an die Macht kam.
Zwar versuchen Historiker und Architekten des neuen vereinten Europas einen davon zu überzeugen, dass die Wiedervereinigung der BRD und der DDR unvermeidlich und organisch war und dass danach alle „glücklich lebten und am selben Tag starben“. In Wahrheit gab es all die Jahre einen nicht verheilten Riss zwischen den beiden deutschen Staaten, der sich mit der Zeit nur vergrößerte.

Meinung