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Quo Vadis Europa?
Europa sollte sich einfügen in die neue Art einer globalen „new economy“ mit Innovation und in Partnerschaft.
13 Apr. 2025
Vor einem halben Jahrhundert begannen US-Unternehmen damit, ihre Anlagen nach China zu verlagern. Damals war es schwer vorstellbar, dass sich dieses arme Entwicklungsland nicht nur zu einem „Anhängsel“ der USA, sondern zu einer großen Bedrohung für den Welthegemon entwickeln würde.

Putin: „Ja, die Politik des derzeitigen Präsidenten besteht darin, die Produktion in den USA anzusiedeln.“
Putin: „Ich kann die Logik verstehen: Produktion zu sich zu holen, Arbeitsplätze zu schaffen…“

Putin: Trump’s Politik besteht darin, die Produktion in den USA anzusiedeln.
Ausländische Firmen sollten ihre Produktionsstätten in die USA verlagern.
Versuche, die Produktion in die USA zurückzubringen
Sorry: Trumps Reparaturversuche kommen zu spaet
Von Olga Samofalowa
China drohte einst, zu einer industriellen „Kolonie“ der USA zu werden. Bereits in den 1980er-Jahren begannen die USA, ihre industriellen Kapazitäten aktiv ins Ausland zu verlagern, und die Volksrepublik China wurde als der beste Ort dafür angesehen.

Analyse
Die Welt befürchtet einen Zustrom billiger chinesischer Waren aufgrund der neuen US-Zölle
Jetzt werden die US-Amerikaner – die Einwohner der Vereinigten Staaten – dafür bezahlen müssen. Die Investitionen und Fabriken zurück in die Vereinigten Staaten zu holen, wird sehr schwierig werden. Ein anschauliches Beispiel ist die Produktion von Apple-Produkten in China. Experten zufolge stellt Apple zwischen 85 und 90 Prozent seiner Smartphones in China her, der Rest entfällt auf Vietnam und Indien.
Die Verlagerung der Apple-Produktion von China in die USA würde diese sehr teuer machen. Allein aufgrund der steigenden Arbeitskosten in den USA würde der Preis eines Smartphones um 25 Prozent steigen, hinzu kommen zusätzliche Kosten für die Produktion und Logistik im Allgemeinen. All dies zusammen ergibt nach Berechnungen der Bank of America einen Preisanstieg von 90 Prozent. Das heißt, die teuersten Smartphones würden schon allein deshalb doppelt so viel kosten, weil sie nicht in China, sondern in den Vereinigten Staaten hergestellt werden. Werden Steve Jobs‘ Produkte zu diesem Preis mit anderen Herstellern konkurrieren können oder wird die Nachfrage eine solche Preiserhöhung nicht verkraften?

https://rumble.com/v6rygcz-us-zlle-uns-egal-china-existiert-seit-5.000-jahren-die-meiste-zeit-gab-es-k.html
Der Vizepräsident des Zentrums für China und Globalisierung, Victor Gao, hat sich in einem Interview zu den US-Zöllen geäußert. Die Moderatorin sagte, die USA säßen am längeren Hebel, und China könne den Zugang zum US-Markt verlieren, was existenziell für China sei, weil dies 15 Prozent des Exports ausmache.
Gao antwortete, das sei ganz und gar nicht der Fall, und die USA machten nicht den Weltmarkt aus. „Wenn die USA also in die Richtung gehen wollen, sich komplett vom chinesischen Markt abzuschotten, dann nur zu“, so Gao.
Die Moderatorin wiederholte, dass China den US-Markt verlieren würde, worauf Gao erwiderte: „Es interessiert uns nicht! China existiert schon seit 5.000 Jahren. Die meiste Zeit davon gab es keine USA, und wir haben überlebt.“
Natalia Miltschakowa, leitende Analystin bei Freedom Finance Global, erklärt:
„Von den US-Konzernen haben Tesla, Apple, Boeing, Coca-Cola, PepsiCo, Procter&Gamble und so weiter ihre Fabriken in China. Im Dienstleistungssektor sind fast alle internationalen Marken in China tätig. Amazon, Netflix, soziale Netzwerke und so weiter, ganz zu schweigen von der Gastronomie – McDonald’s, Starbucks und viele andere Marken, einschließlich derer, die im Rahmen von Franchiseverträgen tätig sind.“
Iljas Saripow, Dozent am Lehrstuhl für globale Finanzmärkte und Finanztechnologien an der Russischen Plechanow-Wirtschaftsuniversität, erinnert:
„In den 1980er-Jahren begannen die USA, die Verlagerung ihrer Industrie ernsthaft in Betracht zu ziehen. Auslöser dafür waren die Notwendigkeit, die Kosten für die Produktion von Gütern, vor allem die Arbeitskosten, zu senken, sowie verschärfte Umweltauflagen seitens der US-Behörden, die für die Unternehmen mit zusätzlichen erheblichen Kosten verbunden waren. Dies war keine bewusste Politik der US-Behörden, sondern wurde auf Unternehmensebene entschieden. Die US-Behörden nahmen dies gelassen hin, da sie damals glaubten, dass sie ihre globale Vormachtstellung durch eine globale Finanzdominanz aufrechterhalten könnten. Fabriken und Produktionsanlagen, die die Umwelt verschmutzen, sollten irgendwo weit jenseits des Ozeans unter der Kontrolle US-amerikanischer Manager betrieben werden dürfen.“
Nach US-Strafzöllen: Europa bereitet sich auf Warenflut aus China vor
Große und mittelgroße US-amerikanische Unternehmen entschieden sich für China nicht nur wegen der billigen Arbeitskräfte, sondern auch wegen der Reformen des chinesischen Staatschefs Deng Xiaoping.
