Legende um Hiroshima und Nagasaki soll US-Massenmord weiterhin vertuschen

https://rumble.com/v59yv0r-hiroshima-gedenken-japan-premier-erwhnt-usa-mit-keinem-wort.html

Trump-Vize: „Deutschland ist Satellitenstaat der USA“

Trumps Vize-Kandidat im US-Wahlkampf Vance lehnt die Pflicht der USA zur Verteidigung Europas ab. Bei einem potenziellen Angriff auf Deutschland sollten die USA nicht als Verteidiger dienen. Berlin solle selbst in die Verteidigung investieren.

Der republikanische Vizepräsidentschaftskandidat James David Vance hat in einem Interview mit Semafor erklärt, die USA seien nicht verpflichtet, Europa im Falle eines russischen Angriffs zu verteidigen. Der Politiker wörtlich:

„Wenn die Harris-Administration sagt, dass Putin, wenn wir ihn in der Ukraine nicht aufhalten, bis nach Deutschland vordringen wird, dann stimmt das erstens nicht, und zweitens, was sagt das über die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands aus?“

Vance wies darauf hin, dass Deutschland „die viert- oder fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt“ sei und die Vereinigten Staaten im Falle eines Angriffs „nicht als Verteidiger der Sicherheit Deutschlands auftreten“ sollten. Der Vizepräsidentschaftskandidat empfahl den Deutschen, „ihren Hintern hochzukriegen und in ihre eigene Verteidigung zu investieren“.

https://odysee.com/@RTDE:e/Trump-Vize-Deutschland-ist-Satellitenstaat-der-USA-Bundesregierung-Kommentieren-wir-nicht:8?src=embed

Europa bereitet sich auf finstere Zeiten in den USA vor

Würzburg: Eine Städtepartnerschaft mit Lwow oder die Kunst des Vergessens

Würzburg: Eine Städtepartnerschaft mit Lwow oder die Kunst des Vergessens

Böse Erinnerung an 1941: Eine ukrainische Einheit vor Kursk heißt wie damals „Nachtigall“

https://de.rt.com/international/214980-boese-erinnerung-an-1941-ukrainisches-nachtigall-bataillon-in-kursk/

Bataillon Nachtigall 

Das Bataillon Nachtigall war ein im Frühjahr 1941 von der deutschen Abwehr gegründeter militärischer Verband national-ukrainischer Freiwilliger im Zweiten Weltkrieg. Er wurde von der deutschen Wehrmacht für den Krieg gegen die Sowjetunion aufgestellt.

 Das Bataillon „Nachtigall“ folgte den vorrückenden deutschen Verbänden als Reserve. Am 30. Juni 1941 erreichte die Kampfgruppe die westukrainische Stadt Lemberg. Dort waren Angehörige des Bataillons „Nachtigall“ an Pogromen gegen die jüdischen Einwohner der Stadt maßgeblich beteiligt.

80 Jahre später: Deutsche Panzer rollen wieder durch Russland

8 Aug. 2024 16:42 Uhr

Dass der Angriff in Kursk durch die besseren Einheiten der ukrainischen Armee erfolgte, zeigt sich schon allein an ihrer Ausstattung mit Schützenpanzern – darunter offenbar auch deutsche Marder. Allerdings sind sie so brennbar wie die Leoparden.

80 Jahre später: Deutsche Panzer rollen wieder durch Russland
Ein Schützenpanzer vom Typ Marder in der Lüneburger Heide (04.03.2020)

Angeblich werden deutsche Waffen, die an die Ukraine geliefert wurden, nicht auf Gebiet eingesetzt, das vor 2014 russisch war. Das wurde zumindest von der Bundesregierung in mehreren Zusammenhängen beteuert.

Kiews Überfall auf Gebiet Kursk: Bleibt Europa ohne russisches Gas?

Kiews Überfall auf Gebiet Kursk: Bleibt Europa ohne russisches Gas?

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte jedenfalls Drohnenaufnahmen mit diesen Fahrzeugen, die aus der Nähe von Kursk stammen, und die Bild wie auch die Berliner Morgenpost haben diese Meldung übernommen. Mindestens drei Marder sollen beteiligt gewesen sein, außerdem zwei Typen US-Schützenpanzer, das Kettenfahrzeug Bradley und die Radversion Stryker.

Zu diesem Einsatz befragt, griff der FDP-Politiker Marcus Faber auf ein Gedankenkonstrukt zurück, das auch schon Bundesaußenministerin Annalena Baerbock genutzt hatte:

„Mit der Übergabe an die Ukraine sind es ukrainische Waffen. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist das Territorium beider Staaten Kriegsgebiet.“

Tatsächlich ist es beim Verkauf von Rüstungsgütern gleich welcher Art völlig normal, vertraglich die Nutzung einzuschränken. Das gilt selbstverständlich auch, wenn sie kostenlos überlassen werden, sowie für den Zeitpunkt, zu dem diese Waffen eingesetzt werden. Eine Tatsache, die dem Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses bekannt sein müsste, denn auch Waffen, die Deutschland erwirbt, werden gegebenenfalls mit Einschränkungen versehen.

Die Vorsitzende des BSW, Sahra Wagenknecht, reagierte entsprechend:

„Das ist eine hochgefährliche Entwicklung. Der Bundeskanzler muss mit dem ukrainischen Präsidenten telefonieren und verlangen, dass keine deutschen Waffen bei Vorstößen auf russisches Territorium zum Einsatz kommen.“

Gleich, ob Tiger, Panther oder Marder, letztendlich hält sich ihr Erfolg in dieser Region in Grenzen. Bild-Redakteur Julian Röpcke kennt bereits die Schuldigen und beschwert sich auf X, der Schutz vor Drohnen sei zu schlecht gewesen.

Nach Meldung des russischen Verteidigungsministeriums wurden mittlerweile 82 gepanzerte Fahrzeuge der ukrainischen Armee zerstört. Sollten noch weitere Marder beteiligt gewesen sein, kann man also davon ausgehen, dass auch sie zerstört wurden.

 EU unterstützt Kiew: Überfall auf Russland „legitimes Recht“

https://de.rt.com/international/214996-kursk-marder-gesichtet-marder-bekaempft/

https://odysee.com/@RTDE:e/Ukrainische-Journalistin–Je-mehr-Tod-in-der-Ukraine,-desto-mehr-Geld-f%C3%BCr-Selenskij:d?src=embed

EU und Deutschland geben im globalen Handel massiv Anteile an China ab

Hiroshima und Nagasaki

8 Aug. 2024 07:00 Uhr

Von Rainer Rupp

Für den US-Atombombeneinsatz auf zwei japanische Großstädte vor fast 80 Jahren gab es Zeitzeugen wie US-General Eisenhauer zufolge keine militärische Notwendigkeit. Vielmehr war das Verbrechen Teil eines politischen Kalküls, um – mit Blick auf den kommenden Kalten Krieg – den sowjetischen Bezwinger der deutschen Nazi-Armeen in Europa einzuschüchtern.

Legende um Hiroshima und Nagasaki soll US-Massenmord weiterhin vertuschen
Die Ruinen von Hiroshima nach dem US-Atombombenangriff auf die Stadt am 6. August 1945, Aufnahme von 1945.

Von Rainer Rupp

Vor genau 79 Jahren, am 6. und am 9. August setzten die USA zum ersten und vorerst letzten Mal in der Geschichte der Menschheit Atomwaffen gegen die Zivilbevölkerung der japanischen Großstädte Hiroshima und Nagasaki ein. Wie zum Hohn, und als wären die Luftaufnahmen von der unsäglichen Zerstörungskraft der ersten Bombe auf Hiroshima nicht entsetzlich genug gewesen, führte 3 Tage später ein weiterer US-Bomber den Befehl von ganz oben aus Washington aus und warf die zweite nukleare Massenvernichtungswaffe auf die nichtsahnenden Menschen der Großstadt Nagasaki.

Wie aus den Dokumenten jener Zeit hervorgeht, sahen schon damals führende US-Militärs – im Gegensatz zur anschließend auch hierzulande weit verbreiteten Mär – keine zwingende militärische Notwendigkeit für den Einsatz dieser beiden, unterschiedslos tötenden, verstümmelnden und verstrahlenden Massenvernichtungswaffen. Denn es war in der politischen und militärischen US-Führungsriege längst bekannt, dass sich die japanische Regierung bereits seit geraumer Zeit um Kontakte für Kapitulationsverhandlungen bemühte.

Hiroshima-Gedenktag: Japans Premier verliert kein Wort über USA – erwähnt aber Russland

Hiroshima-Gedenktag: Japans Premier verliert kein Wort über USA – erwähnt aber Russland

Dokumente, die vor allem erst in den letzten drei Jahrzehnten veröffentlich wurden, deuten vielmehr darauf hin, dass Washington mit Blick auf die zukünftigen Verhandlungen mit der aufsteigenden Supermacht Sowjetunion über die Nachkriegsordnung den Kreml in Moskau mit dieser nuklearen Machtdemonstration einschüchtern wollte. In diesem politischen Kalkül der US-Regierung spielten die unzähligen Opfer von Hiroshima und Nagasaki keine Rolle; denn sie waren wertlose Verfügungsmasse und lediglich Mittel zum Zweck. Dabei hat offenbar der damals in den USA noch weit verbreitete Rassismus mitgespielt.

Erst viel später versuchten die für den atomaren Massenmord verantwortlichen US-Politiker, ihre Tat mit der angeblich militärischen Notwendigkeit zu rechtfertigen – auf diese Weise sei der Krieg schnell vorbei gewesen und die Gesamtzahl der Opfer sei trotz Atomwaffeneinsatz auf japanischer wie auch auf amerikanischer Seite weitaus geringer gewesen, als wenn es zu einen US-Invasion der japanischen Hauptinsel gekommen wäre. Laut dieser – auch heute noch offiziellen – US-Version, wird aus einem der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte letztlich sogar ein humaner Akt. So kann man Geschichte verdrehen. Und besonders dabei ist, dass die US-Vasallen in der Regierung in Tokio auch fast 80 Jahre später immer noch mitmachen und das US-Mantra wiederholen.

Seit ein, zwei Jahren hat die diesbezügliche Geschichtsfälschung bzw. die Geschichtsmanipulation auf japanischer Seite ungeahnte Dimensionen erreicht: Zum diesjährigen Hiroshima-Gedenktag hat der japanische Ministerpräsident Fumio Kishida in seiner Rede die USA mit keinem Wort erwähnt, dafür aber wiederholt Russland und dem Kreml unterstellt, mit dem Einsatz von Atomwaffen zu drohen.

Die beiden vom US-Präsident Harry Truman befohlenen Atombombenabwürfe forderten je nach Schätzung zwischen 90.000 und 166.000 Menschen allein in Hiroshima. Die Opfer waren fast ausschließlich Zivilisten. Viele wurden sofort getötet, andere starben in den Tagen danach. In Nagasaki kostete die neue US-Superwaffe zur Terrorisierung der Zivilbevölkerung zwischen 39.000 und 80.000 Menschen das Leben.

Hiroshima-Gedenken: Japan-Premier erwähnt USA mit keinem Wort

Selbst von US-Militärhistorikern wird nicht bestritten, dass es sowohl in Hiroshima als auch in Nagasaki keine auch nur halbwegs bedeutenden militärischen Ziele gab. Stattdessen handelte es sich um zwei Großstädte mit lebhaftem zivilem Leben. Das wurde von einer Sekunde auf die andere ausgelöscht, als die beiden Atombomben absichtlich genau über den zivilen Zentren der beiden Städte explodierten.

Die Zahl der Toten, die an den Spätfolgen der Atomwaffeneinsätze frühzeitig starben und die Zahl der Krüppel und der aufgrund der Verstrahlung der Mütter als Krüppel geborenen Kinder wurde nie genau erfasst. Aber sie geht in die Hunderttausende. Die genaue Zahl der in Hiroshima und Nagasaki getöteten Menschen wird unter Einbeziehung der Strahlentoten auf bis eine halbe Million Menschen geschätzt.

Als Rechtfertigung für den zivilen Massenmord wird in den USA immer noch das Argument vorgebracht, dass Japan ohne den Nuklearwaffeneinsatz niemals kapituliert hätte. Eine US-Invasion hätte blutige Kämpfe erfordert, die zig Tausende von US-Soldaten und Millionen von Japaner das Leben gekostet hätte. Die atomare Vernichtung Hiroshimas und Nagasakis dagegen hätten die Japaner schnell und effektiv von der Notwendigkeit der bedingungslosen Kapitulation überzeugt. Folglich habe ihr Einsatz im Endeffekt viele Leben auf beiden Seiten gerettet, so das US-Narrativ.

Als Beweis für diese Version wird gemeinhin Japans zurückweisende Antwort auf die so genannte „Potsdamer Erklärung“ von US-Präsident Truman zitiert. Der hatte während der Konferenz der Großen Drei [USA, Großbritannien, Sowjetunion] in der Nähe von Berlin die Japaner zur bedingungslosen Kapitulation aufgefordert. Tatsächlich aber hatte Tokio nur die „Bedingungslosigkeit“ abgelehnt. Eine weitere der vielen US-Kriegslügen.

Tatsache war, dass während die drei Großmächte Mitte Juli 1945 in Potsdam konferierten, Japan am 16. Juli die Sowjetunion ersuchte, einen Waffenstillstand zu vermitteln. Stalin unterrichtete Truman darüber. Aber der forderte in der „Potsdamer Erklärung“ vom 26. Juli die „bedingungslose“ Kapitulation Japans. Darauf konnten sich die sechs Mitglieder des „Obersten Rates für die Kriegsführung“ in Tokio nicht einigen. Obwohl Kaiser Hirohito, Ministerpräsident Suzuki und Außenminister Togo den Krieg so schnell wie möglich beenden wollten, stellte sich das Militär gegen die „Bedingungslosigkeit“ quer. Die japanische Antwort auf die „Potsdamer Erklärung“ fiel entsprechend nuanciert und verklausuliert aus.

Auf der Grundlage historischer Dokumente gingen damals alle Einschätzungen der US-Militärführung davon aus, dass Japan zu militärischen Großoperationen nicht mehr fähig war. Wegen katastrophaler, militärischer Niederlagen war der japanische Ministerpräsident General Kuniaka Koiso bereits am 4. April 1945 zurückgetreten. Neuer Ministerpräsident wurde der achtundsiebzig Jahre alte Admiral Kantaro Suzuki, der im Einvernehmen mit dem Kaiser den Krieg so schnell wie möglich beenden sollte, aber aus Furcht vor einem Putsch fanatisierter Militärs vorsichtig agieren musste. Unterstützung fand Suzuki bei seinem Außenminister Shigenori Togo. All dies war der amerikanischen Seite bekannt.

Ohne weitere diplomatische Bemühungen zur Klärung des Textes und der japanischen Absichten stand für Truman schnell fest, dass die Japaner nicht verhandeln wollten. Er gab sogleich Befehl zum ersten Atombombeneinsatz gegen Hiroshima. Die Vollzugsmeldung über die Zerstörung der Stadt nahm Truman am 7. August 1945 auf dem US-Kreuzer Augusta in Empfang und feierte ihn vor der Besatzung spontan als „überwältigenden Erfolg“ und „die größte Sache in der Geschichte der Menschheit“.

Die USA haben herausgefunden, wie sie alle besiegen werden

Meinung

Die USA haben herausgefunden, wie sie alle besiegen werden

Ironischerweise gehörten zu den frühesten Kritikern des von Präsident Truman befohlenen, atomaren Massenmords sowohl konservative Persönlichkeiten als auch Vertreter der obersten militärischen Führung. Unter anderem hatte sich der Zeitzeuge und spätere US-Präsident, General Dwight D. Eisenhower, heftig gegen die Bombe ausgesprochen:

„Erstens ist Japan bereits geschlagen und die Bombe einzusetzen war absolut unnötig“, heißt es in seinen Notizen, „und, zweitens, glaube ich, dass unser Land die Weltöffentlichkeit nicht damit schockieren sollte, indem es eine Waffe einsetzt, die nicht mehr benötigt wird, um amerikanische Leben zu retten. Ich war fest davon überzeugt, dass Japan zu diesem Zeitpunkt eifrig dabei war, nach Möglichkeiten zu suchen, die eine Kapitulation mit geringstmöglichem Gesichtsverlust erlauben würde. Der Minister (Trumans Kriegsminister Stimson) zeigte sich über meine Einwände zutiefst verärgert“, hielt Eisenhower in seinem Buch „Mandate For Change“ auf Seite 380 fest.

Eisenhower zeigte sich insbesondere darüber deprimiert, dass Minister Stimson den Einsatz der Atombombe gefordert hatte, obwohl er zuvor in einer langen Liste aufgezählt hatte, weshalb Japan bereits geschlagen war. Wenn aber selbst der damalige General Eisenhower für den Abwurf der Bombe auf Japan keine militärische Notwendigkeit mehr gesehen hatte, warum wurde sie dann doch am 6. August gegen Hiroshima und drei Tage später sogar eine zweite gegen Nagasaki eingesetzt?

Eine These lautet, dass die USA einen Tag nach Eintritt der Sowjetunion in den Krieg gegen Japan mit Hilfe ihrer Atombomben ein schnelles Ende des Kriegs im Pazifik zu amerikanischen Bedingungen erzwingen wollten. Die in Potsdam von den Großen Drei bereits vereinbarte Beteiligung der Sowjetunion an der Besetzung Japan sollte verhindert werden, um auf diese Weise die US-Dominanz im Pazifik in der Nachkriegszeit zu sichern. Obwohl diese These sehr plausibel erscheint, gibt es keine dokumentarischen Beweise, z. B US-Regierungsdokumente, zu ihrer Untermauerung.

Dagegen gibt es zumindest starke Indizien und Erklärungen von Zeitzeugen, die die These von Wolfgang Abendroth untermauern, dass die US-Demonstration atomarer Stärke als Warnung für den aufsteigenden strategischen Rivalen Sowjetunion gedacht war. So schrieb Wolfgang Abendroth in seinem Buch „Auf dem Wege in den Dritten Weltkrieg?“: 

„Die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki trafen zwar (das schon längst geschlagene) Japan, waren aber bereits – in der Illusion, ein lange währendes Waffenmonopol beweisen zu können – eine ‚Warnung‘ an die als internationale soziale Gefahr für das nunmehr durch die USA als deren ökonomisch und militärisch stärkste Macht geführte kapitalistische Weltsystem gewertete UdSSR.“

Außenministerium in Pjöngjang: Nordkorea wird als Reaktion auf US-Politik sein Atompotenzial stärken

Außenministerium in Pjöngjang: Nordkorea wird als Reaktion auf US-Politik sein Atompotenzial stärken

Abendroth stützt sich dabei hauptsächlich auf die Erinnerungen des Nobelpreisträgers für Physik, Joseph Rotblat, der sich zu der Entscheidung durchgerungen hatte, das „Manhattan Projekt“ zu verlassen, nachdem er erfahren hatte, dass die Nazis nicht in der Lage waren, eine Atombombe zu bauen. Nachdem also die US-Atombombe nicht mehr dazu da war, um Nazi-Deutschland vor dem Einsatz einer deutschen Atomwaffe abzuschrecken, hatte der Direktor des „Manhattan Projekts“, US-General Leslie Groves, Rotblat gegenüber ein neues Motiv für die Fertigstellung der amerikanischen A-Bombe genannt, nämlich die Sowjets einzuschüchtern.

Diese These wird durch die Zeugnisse der Tochter von US-Präsident Truman gestützt, wonach ihr Vater bereits unmittelbar nach Amtsantritt sich besonders große Sorgen über die potentzielle Bedrohung durch die Sowjetunion gemacht hätte. Damit aber wäre das zynische Kriegsverbrechen von Hiroshima und Nagasaki nicht nur der letzte Akt in der Tragödie des Zweiten Weltkrieges, sondern zugleich auch die Ouvertüre zum Kalten Krieg gewesen.

Soweit bekannt ist, hat die US-Regierung seit 1945 keine Atomwaffen mehr eingesetzt. Aber das Instrument des Massenmords an Zivilisten als polit-militärische Taktik zur Erpressung des Gegners hat Washington immer wieder genutzt. Auch haben die USA in vielen ihrer Kriege, unter anderem in Korea und in Vietnam ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, Atomwaffen einzusetzen. Auch heute noch droht Washington seinen Gegnern mit der Atomwaffe, wenn es warnt, dass „alle Optionen auf dem Tisch liegen.“

 Deutschland malt sich freudig eine Zielscheibe auf den Rücken 

https://wordpress.com/post/falscherealitaet.com/27682

Hinterlasse einen Kommentar