Dmitri Medwedew erklärt Musk zum letzten „geistig gesunden“ Menschen in Nordamerika

kurzer Ausschnitt aus der Harald-Schmidt-Show von vor 20 Jahren. In der Sendung von März 2003 machte sich der Entertainer mit medizinischer Maske im Gespräch mit seinem Redaktionsleiter Manuel Andrack über die Angst vor einem angeblich grassierenden Virus lustig. 

Wenn Elon Musk wirklich den Zugang der Ukraine zum Satellitenkommunikationsdienst Starlink nahe der Krim eingeschränkt habe, sei er „der letzte geistig gesunde Mensch in Nordamerika“, so der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew.

Nach Angaben von CNN, die sich auf die Musk-Biografie des Schriftstellers und Journalisten Walter Isaacson berufen, soll der Unternehmer der Ukraine den Zugang zu Starlink verwehrt haben, weil er den Ausbruch eines Atomkriegs befürchtet habe.

https://odysee.com/@RTDE:e/elon-musk-unter-beschuss-zugriff-verweigert:f?src=embed&t=250.769606

Musk verteidigt sich gegen ukrainische Vorwürfe: „Starlink ist ein ziviles System“

Laut einem CNN-Bericht soll Elon Musk den Ukrainern in der Nähe der Halbinsel Krim das Satellitensystem Starlink abgeschaltet haben, um einen Angriff auf die russische Schwarzmeer-Flotte zu unterbinden. Der US-Unternehmer verteidigt sich jetzt in seinem sozialen Netzwerk X (früher Twitter), in dem er schreibt, es gebe einen Unterschied zwischen einer Weigerung, auf eine Anfrage der Ukraine zu reagieren, und einer bewussten Änderung am System, um einen ukrainischen Angriff zu verhindern.   

Außerdem betont Musk, dass weder er noch jemand im Betreiberunternehmen SpaceX der Ukraine den Zugriff auf Starlink auf der Krim garantiert habe.  

„Darüber hinaus verbieten unsere Nutzungsbedingungen eindeutig, Starlink für offensive Militäraktionen zu verwenden, da wir ein ziviles System sind.“

Daher habe die Ukraine erneut darum gebeten, was ausdrücklich verboten sei, so der Tesla-Chef.

https://de.rt.com/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/

Elon Musk korrigiert Darstellung zur angeblichen Sabotage eines ukrainischen Angriffs

8 Sep. 2023

Im Prinzip läuft es zwar auf dasselbe hinaus: Elon Musk hat die Darstellung des Autors seiner Biografie bestritten, er habe sein Unternehmen SpaceX angewiesen, dem ukrainischen Militär den Zugang zur Starlink-Satellitenkommunikation zu kappen. Es wurde aber nichts abgeschaltet, schrieb Musk, er habe es „nur“ abgelehnt, die Verbindung einzuschalten.

Elon Musk hat der Schilderung eines renommierten Journalisten widersprochen, das Unternehmen SpaceX habe 2022 auf Weisung von Musk den Zugang des ukrainischen Militärs zur Starlink-Satellitenkommunikation nahe der Krim gekappt, um einen Angriff auf die russische Marine zu verhindern. 

In seiner Antwort auf der Plattform X, dem Twitter-Nachfolger, am Donnerstag (Ortszeit US-Zeitzone) stellt der Multimilliardär und Eigentümer von Starlink die Abläufe anders dar. Demnach war das Starlink-System in diesem Gebiet ohnehin niemals verfügbar. Musks Richtigstellung lautet wörtlich: 

„Die fraglichen Starlink-Regionen wurden nicht aktiviert. SpaceX hat nichts abgeschaltet.“

Musk räumte jedoch ein, dass es durchaus eine Anfrage der Ukraine gegeben hatte, die Kommunikation bis nach Sewastopol zu aktivieren, was er jedoch abgelehnt hätte:

„Es gab eine dringende Anfrage der Regierungsbehörden, Starlink bis nach Sewastopol zu aktivieren. Die offensichtliche Absicht war, den größten Teil der russischen Flotte vor Anker zu versenken. Hätte ich diesem Ersuchen zugestimmt, wäre SpaceX ausdrücklich an einer größeren Kriegshandlung und Konflikteskalation beteiligt gewesen.“

„Im Westen nie gezeigte Aufnahmen“ – Krim-Sender bietet Kriegsdokus mit deutschen Untertiteln an

Wie bereits früher hier berichtet, hatte Walter Isaacson in einer jetzt veröffentlichten Biografie von Elon Musk behauptet, der US-Milliardär habe den Zugang des ukrainischen Militärs auf die Starlink-Satellitenkommunikation nahe der Krim gekappt und damit einen Angriff der Ukraine faktisch sabotiert. In einem Gespräch mit Isaacson habe Musk betont, dass „Starlink nicht dazu gedacht war, in Kriege verwickelt zu werden“.

Musk startete die ersten Starlink-Satelliten im Jahr 2019 mit SpaceX-Raketen. Inzwischen sind mehr als 5.000 dieser Starlink-Satelliten auf erdnahen Umlaufbahnen in bis zu etwa 550 Kilometern Höhe über der Erdoberfläche in Betrieb. Dies ist etwa die Hälfte aller aktiven Satelliten weltweit, während sich andere Satelliten teils darunter, teils in größerer Höhe um die Erde bewegen. Die Starlink-Satelliten sind für eine Betriebsdauer von etwa dreieinhalb Jahren ausgelegt. Auf der Erde wird die bidirektionale Verbindung mit einem Terminal hergestellt, das zugleich mit einem Router ausgestattet ist.

Dank Starlink ist das Internet nicht nur bei Naturkatastrophen und in abgelegenen Gebieten, sondern nun theoretisch auch in Kriegsgebieten verfügbar. Die verfügbare Geschwindigkeit der Datenübertragung erreicht 100 Mbit/s, was beispielsweise selbst für Online-Spiele und Videotelefonate ausreicht.

https://de.rt.com/international/180163-elon-musk-korrigiert-darstellung-zu-starlink-abschaltung/

Musk verwehrte ukrainischen Streitkräften Zugang zu Starlink – und vereitelte Angriff auf Krim

Musk verwehrte ukrainischen Streitkräften Zugang zu Starlink – und vereitelte Angriff auf Krim

8 Sep. 2023 09:21 Uhr

Elon Musk enthüllt in seiner Biografie Details über seine Weigerung, der Ukraine nahe der Krim Zugang zu Starlink zu gewähren. Kiew wollte die russische Flotte angreifen, aber die Drohnen verloren die Kommunikation. Musk befürchtete einen Atomschlag Moskaus.

Im vergangenen Jahr hat Elon Musk den Zugang des ukrainischen Militärs auf die Starlink-Satellitenkommunikation nahe der Krim gekappt, um einen Angriff auf die russische Marine zu verhindern. Wie CNN berichtet, geht dies aus einer von Walter Isaacson geschriebenen Biografie über den US-Milliardär hervor, dessen Vermögen von Forbes auf 251 Milliarden US-Dollar geschätzt wird.

Als sich ukrainische Unterwasserdrohnen mit Sprengstoff den russischen Schiffen näherten, „verloren sie die Kommunikation und wurden an Land geworfen. Dort richteten sie keinen Schaden an“, schreibt Isaacson. Musk habe diese Entscheidung getroffen, weil er einen Vergeltungsschlag Russlands mit Atomwaffen befürchtet habe. Diese Befürchtungen seien aus Musks Gesprächen „mit hochrangigen russischen Beamten“ entstanden, so der Biograf.

In einem Gespräch mit Isaacson erklärte Musk, dass „Starlink nicht dazu gedacht war, in Kriege verwickelt zu werden“:

„Es war dafür gedacht, dass die Leute Netflix schauen und sich entspannen und online gehen können, um zu studieren und gute, friedliche Dinge zu tun, nicht um Drohnenangriffe durchzuführen.“

Dmitri Medwedew, ehemaliger Präsident und stellvertretender Vorsitzender des Sicherheitsrates Russlands, kommentierte die Information, dass Musk die Arbeit von Starlink eingeschränkt hatte, um Kiews Angriff auf die russische Marine zu stören. Medwedew erklärte, dass Musk „der letzte geistig gesunde Mensch in Nordamerika“ sei.

Musk lehnte Bitte des ukrainischen Militärs um Einschalten von Starlink nahe Krim ab

Über Musks Weigerung, Zugang zu Starlink zu gewähren, hatte zuvor die New York Times (NYT) unter Berufung auf Quellen berichtet. Die Zeitung schrieb auch, dass der Milliardär Starlink in der Ukraine wegen ausbleibender Zahlungen teilweise abgeschaltet hatte. So haben Ende vergangenen Jahres 1.300 Terminals in dem Land ihren Betrieb eingestellt, weil Kiew die fälligen 2.500 US-Dollar monatlich für jedes Terminal nicht gezahlt hat. Der ausstehende Gesamtbetrag belief sich auf 3,25 Millionen US-Dollar.

Musk startete die ersten Starlink-Satelliten im Jahr 2019 mit SpaceX-Raketen. Inzwischen sind mehr als 4.500 dieser Satelliten in einer erdnahen Umlaufbahn in bis zu 550 Kilometern Entfernung von der Erdoberfläche in Betrieb. Dies ist etwa die Hälfte aller aktiven Satelliten, während sich weitere Satelliten in viel größerer Höhe befinden. Die Satelliten sind für eine Betriebsdauer von dreieinhalb Jahren ausgelegt. Auf der Erde wird die Verbindung von einem Terminal empfangen, das mit einem Router ausgestattet ist.

Dank Starlink ist das Internet in Kriegsgebieten, bei Naturkatastrophen und in abgelegenen Gebieten verfügbar. Die verfügbare Geschwindigkeit erreicht 100 Mbit/s, was beispielsweise für Online-Spiele und Videotelefonate ausreicht.

Starlink ist in den USA, Kanada, Europa, Australien, in einigen lateinamerikanischen Ländern sowie in Afrika verfügbar.

https://rtde.podbean.com/e/die-eu-versucht-verzweifelt-musks-variante-der-meinungsfreiheit-als-desinformation-zu-unterbinden/

https://de.rt.com/international/180163-elon-musk-korrigiert-darstellung-zu-starlink-abschaltung/

Russland warnt: Militärische Vergeltungsmaßnahmen bei Nutzung ziviler Satelliten im Ukraine-Konflikt

Russland warnt: Militärische Vergeltungsmaßnahmen bei Nutzung ziviler Satelliten im Ukraine-Konflikt

Die Objekte im Weltraum, die von den USA und deren Verbündeten zu militärischen Zwecken im Rahmen des Ukraine-Konflikts genutzt werden, können zu legitimen Zielen für die russischen Streitkräfte werden. Dies hat Kirill Worontsow, stellvertretender Direktor des Departements für Nichtweiterverbreitung und Kontrolle über Rüstungen in Russlands Außenministerium, erklärt.

LIVE: SpaceX-Start – Falcon 9-Rakete schießt neue Starlink-Satelliten ins Weltall

LIVE: SpaceX-Start – Falcon 9-Rakete schießt neue Starlink-Satelliten ins Weltall

https://vk.com/video-134310637_456261795

An einem Runden Tisch im Föderationsrat, der sich mit der Militarisierung des Weltraums auseinandersetzte, betonte der Diplomat unter anderem, Aktionen mit quasi-zivilen Infrastruktur im Weltraum könnten als indirekte Beteiligung an bewaffneten Konflikten betrachtet und mit Vergeltungsmaßnahmen erwidert werden. Der Westen schaffe damit einen gefährlichen Präzedenzfall, der sich seit dem Beginn der Eskalation in der Ukraine abgezeichnet habe. Darüber hinaus sei es fraglich in Bezug auf den Weltraumvertrag von 1967, dessen Ziel in der Verhinderung der Okkupation der Himmelskörper durch einzelne Staaten besteht.

In letzter Zeit sei auch Worontsow zufolge das Risiko, dass der Weltraum zum Ausgangspunkt für Aggression und Krieg werde, erheblich gestiegen. Beispielsweise sollen die USA einige Schritte unternehmen, um Waffen in den Weltraum zu stationieren und den nicht nur zu Verteidigungszwecken zu nutzen. Am Mittwoch hatte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg ein neues Weltraumprojekt des Bündnisses angekündigt, das die Nutzung von kommerziellen Satelliten für militärische Verstärkung vorsehe. Damit würden Aufklärung und Überwachung verbessert und NATO-Missionen besser unterstützt.

Zuvor hatte das US-amerikanische Unternehmen SpaceX das Funktionieren seines Satellitensystems Starlink in der Ukraine eingeschränkt. Als Grund dafür nannte der SpaceX-Chef Elon Musk die militärische Nutzung des Satelliteninternets durch die ukrainischen Streitkräfte, die zu einer weiteren Eskalation des Konflikts führen könne. Konkret soll es um die Steuerung von Drohnen gehen.

SpaceX schränkt Nutzung von Starlink-Netzwerken für Drohnen in Ukraine ein

Russische Drohne zerstört getarntes Starlink-Terminal

13 Aug. 2023 17:01 Uhr

In diesem Video des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation wie eine russische Kamikaze-Drohne ein getarntes Starlink-Kommunikationsterminal zerstört. Das Kommunikationsnetz von Elon Musk ist vital für die ukrainische Kriegsführung.

https://freedert.online/kurzclips/video/177783-russische-drohne-zerstoert-getarntes-starlink/

Quelle: RT

Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen von der Zerstörung eines getarnten Starlink-Kommunikationspunkts der ukrainischen Streitkräfte durch eine russische FPV-Drohne veröffentlicht.

Das Starlink-Netzwerk soll den Internetzugang von jedem Ort der Erde aus mit Geschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde ermöglichen, was dem 5G-Standard entspricht. Elon Musk kündigte unmittelbar nach Kriegsbeginn an, dass er den Zugang zu Starlink in der Ukraine eröffnet und Terminals dorthin geschickt habe.

Mitte Oktober erklärte er, dass das Unternehmen den Netzbetrieb in der Ukraine nicht unbegrenzt finanzieren könne, sagte aber später – nachdem er die Frage mit dem Pentagon erörtert hatte –, dass er trotz der finanziellen Verluste weiterhin für die Wartung der Terminals in der Ukraine aufkommen werde.

https://freedert.online/kurzclips/video/177783-russische-drohne-zerstoert-getarntes-starlink/

Ukraine bald ohne Musks Satelliten-Internet? Zwist in US-Elite

2 Aug. 2023 Kaum fängt Russland an, Musks Starlink-Satelliten für Weltraum-Internet mit Störsendern zu blockieren und so Kiews Truppen deren wichtigstes Kommunikationsmittel zu entziehen, verschafft Musk auch persönlich Kiew und dessen Strippenziehern im Pentagon das nächste Problem.

© Joe Rogan, Elon Musk

https://www.youtube.com/watch?v=ycPr5-27vSI&t=7836s

Elon Musk aus der sprichwörtlichen orbitalen Höhe: „Washington, ihr habt ein Problem! In der Ukraine!“ Podcast-Gespräch mit Joe Rogan)

Von Valentin Bogdanow

„Washington, ihr habt ein Problem. In der Ukraine!“ So könnte man das Signal zusammenfassen, das Elon Musk gleichsam aus dem Orbit sendet, aus dem auch seine Starlink-Satelliten Internet-Signale weiterleiten. Weder das Weiße Haus noch das Pentagon wissen, wie sie reagieren sollen. Da bricht vor unseren Augen ein ganzes Universum zusammen, in welchem sich Washington so bequem hinter dem Rücken nur scheinbar unabhängiger Geschäftsleute verstecken konnte, denen es zu diesem Zweck immer neue Geldscheine in die Hintertaschen für „deren“ Projekte schob. Dafür übernahmen besagte Geschäftsleute pikante Verteidigungsaufgaben. Doch einer der reichsten von all diesen Geschäftsleuten ändert nun die Spielregeln.

Medienbericht: Musk lehnte Bitte des ukrainischen Militärs um Einschalten von Starlink nahe Krim ab

Ein Artikel in der New York Times sorgte mit Details über die unangenehme Beziehung zwischen dem US-Militärapparat und einem einzelnen Milliardär für Furore. Der Beitrag liest sich wie ein Schrei der Verzweiflung des „tiefen Staates“. Man beschuldigt Musk in diesem Artikel (offenbar aus Ratlosigkeit), das Aussehen des Sternenhimmels verändert zu haben. Man fand auch Astronomen, die sich darüber beschweren, dass die 4.500 Satelliten von Starlink (zur Erinnerung: jeder davon lediglich etwa so groß wie ein Sofa) ihr Beobachtungsobjekt auf unschöne Weise verändert hätten. Der Zug ist eher… so lala. Denn vor diesem Hintergrund wirken auch die Beschwerden vom Leiter des ukrainischen Generalstabs Waleri Saluschny ziemlich unbedeutend. Was, wird er sich demnächst auch über Meteoritenschauer beschweren?

Als Ohrfeige für das Pentagon schallten Musks rote Linien, die überhaupt nicht mit den Vorstellungen Bidens übereinstimmten. Die Liste der Beschwerden Washingtons umfasst nun neuerdings auch die Weigerung, die Dienstleistungen von Starlink nahe der Krim für Drohnenangriffe auf russische Schiffe zur Verfügung zu stellen sowie die länger bestehende, offensichtliche Weigerung des Milliardärs, Kiew bei dessen Gegenoffensive zu unterstützen – wie Musk es selber formuliert, aus Befürchtung einer weiteren Eskalation.

Das Scheitern westlicher Panzer in der Ukraine – ein systemisches Problem

Das US-Militär beklagt sich, es sei gar nicht so leicht, Musk in die Knie zu zwingen.

Natürlich löst der tiefe Staat mit dieser aktiven Informationssonderaktion unter Beteiligung einer zu Allem bereiten Zeitung zwei Aufgaben auf einmal: Er versucht einerseits Musk wieder auf Trap zu bringen und andererseits die Verantwortung für militärisches Versagen von sich zu weisen. Was Musk betrifft, so geht es diesem wahrscheinlich gar nicht um Prinzipien: Der Eigentümer von Starlink hat als Geschäftsmann, der die Konjunkturlage erkennt, einfach vor allen anderen in den USA erkannt, dass die Ukraine ein gescheitertes Projekt ist. Und dass jeder Unglück und Pech anzieht, der sich auf das Land einlässt.

Musks Rebellion begann bereits im Herbst vergangenen Jahres. Im September 2022 sprach er auf dem Aspen Security Forum zum ersten Mal von einem Friedensplan für die Ukraine, der Gebietsverluste für Kiew vorsah. Der Washingtoner Sumpf war entsetzt. Musk erhöhte den Einsatz ins Unermessliche, indem er dem Pentagon eine Rechnung vor die Nase hielt: Die Eigentümer von Starlink schätzten die Kosten für 12 Monate Betrieb im Dienste Kiews auf 400 Millionen US-Dollar. Damals schaltete SpaceX die ersten 1.300 Terminals ab. Schließlich konnte eine Einigung erzielt werden.

Screenshot eines Beitrags von Elon Musk auf Twitter/X. 24. Oktober 2022.

Aber mit seiner Kritik hält sich der Milliardär seitdem nicht mehr zurück.

„Entwürdigen uns selbst“ – Musk kritisiert Lieferung von Streumunition an Ukraine

Der Milliardär schrieb am Samstag auf dem Kurznachrichtendienst:

„Wir haben keine normale Munition mehr, die wir der Ukraine schicken können, also schicken wir ihnen jetzt verzweifelt Streubomben und entwürdigen uns selbst, ohne das Ergebnis zu ändern.“

Musk lobte die Bemühungen jener Abgeordneten im US-Repräsentantenhaus, der 98 Republikaner und 49 Demokraten, die für ein Verbot der Lieferung von Streumunition an die Ukraine gestimmt hatten, aber damit letztlich nichts bewirken konnten. „Danke, dass Sie versucht haben, diese Entwürdigung Amerikas zu stoppen“, schrieb Musk.

So nennt Musk die Lieferung von Streumunition an Kiew eine Demütigung für die USA, denen konventionelle Artillerie- und Raketengeschosse ausgegangen sind. Im Scheitern der berühmt-berüchtigten Gegenoffensive sieht er den Boden für die Saat, aus der Russlands Militärerfolge keimen werden. Im Übrigen zweifelt er auch nicht daran, dass Russland die Zermürbungsschlacht gewinnen wird und kritisiert dafür den Wunsch der USA, Kiew um jeden Preis zu unterstützen. Mit anderen Worten: Musks Position in der Frage der sinnlosen Verschwendung von zig Milliarden US-Dollar deckt sich bereits vollständig mit der Position Donald Trumps oder des von vielen als ein guter Kandidat für Trumps Vizepräsidentschaft gehandelten Vivek Ramaswamy.

Eine weitere Ohrfeige für die US-Demokraten ist das Twitter-Interview, das der letztgenannte New-Wave-Politiker exclusiv an Musk auf dessen Plattform gegeben hat. Das Interview zog 47.000 Zuhörer an und sammelte 7.000 Kommentare. Zudem war das Zitat des Milliardärs, dass die USA aufhören sollten, die Ukraine als das unendlich Gute und Russland als das Böse zu betrachten, denn schließlich gebe es keine Engel im Krieg, unter den Top-Themen auf Twitter. Werden das US-Verteidigungsministerium oder das Weiße Haus darauf hören? Sie werden es müssen.

Im Großen und Ganzen hat Washington bereits erkannt, dass es keine wirksamen Druckmittel gegen Musk gibt. Sein Monopol im Bereich der Satellitenkommunikation ist unangefochten. Und während der entgegenkommendere Bezos die ersten beiden Projekt-Kuiper-Satelliten aufgrund von Problemen mit den Blue-Origin-Raketen nicht in die Umlaufbahn bringen kann, schickt Musk bereits seine nächsten 595 Satelliten los.

Tja, jeder „Krieg der Sterne“ ist ein Glücksspiel und es gibt immer jemanden, der um eine kosmische Geschwindigkeit schneller denkt – oder um eine Ukraine langsamer.

Übersetzt aus dem Russischen.

Valentin Bogdanow ist Leiter des Büros der russischen Mediaholding WGTRK in New York.

Indischer Experte: Das große Wagnis der NATO in der Ukraine ist gescheitert

https://freedert.online/meinung/176618-ukraine-bald-ohne-musks-satelliten-zwist-us-elite/

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